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01.02.2012

UPM verkauft Verpackungspapierproduktion an Billerud

Verpackungspapiere

UPM verkauft seine Verpackungspapierproduktion an den schwedischen Verpackungspapierhersteller Billerud. Die Transaktion umfasst zwei Verpackungspapiermaschinen in Finnland, eine in Pietarsaari und eine in Tervasaari. Der Wert der Transaktion beläuft sich auf 130 Millionen Euro. Die Transaktion bedarf der Genehmigung der Wettbewerbsbehörden. Ziel ist es, die Transaktion bis Ende des 2. Quartals 2012 abzuschließen.

Die Immobilien der Papierfabrik und die wesentliche Infrastruktur an beiden Standorten werden im Besitz von UPM bleiben. Im Rahmen der Transaktion haben die Vertragsparteien an den Werksstandorten langfristige marktbasierte Vereinbarungen über die Lieferung von Rohstoffen und Dienstleistungen geschlossen. Die Mitarbeiter des Verpackungspapiergeschäfts werden zu den bisherigen Bedingungen von Billerud übernommen.

„UPM erachtet eine weitere Konsolidierung als entscheidenden Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Branche. Durch diese Transaktion verbessern UPM und Billerud ihre Möglichkeiten die Geschäftsbereiche weiterzuentwickeln, die den Kern ihrer jeweiligen Unternehmensstrategie bilden. Billerud ist ein solides, erfolgreiches Unternehmen im Verpackungspapiergeschäft, während UPM sich zunehmend auf grafische Papiere und ausgewählte Spezialpapiere konzentriert. Zu diesen Spezialpapieren gehören etwa die postalischen Papiere, welche Teil unseres Sortiments an grafischen Papieren sind sowie Etikettenpapiere, die unser Geschäft mit Etikettenmaterial ergänzen", so Jyrki Ovaska, President, UPM Paper Business Group.

Die Produktionskapazität des veräußerten Geschäfts beläuft sich auf rund 300.000 Tonnen an Verpackungspapieren. Die PM 7 in Tervasaari produziert Kraftpapier, die PM 1 in Pietarsaari Kraft- und Sackpapiere.

Der Umsatz des veräußerten Geschäfts liegt bei rund 220 Millionen Euro und das Pro-Forma-EBITDA (ohne Allgemein- und Verwaltungskosten) bei 18 Millionen Euro (2011A). Es werden rund 185 Mitarbeiter zu Billerud wechseln. UPM wird voraussichtlich einen einmaligen Gewinn von über 50 Millionen Euro aus dieser Transaktion verbuchen.

UPM wird die Zellstoffproduktion in seiner modernen Zellstofffabrik in Pietarsaari und die Papierproduktion auf den beiden Etikettenpapiermaschinen in Tervasaari fortsetzen.

 

 

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