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Die Supply Chain nachhaltig im Blick

Für Schütz, einem der führenden Hersteller industrieller Transportverpackungen, ist die „Interpack" die Leitmesse der Verpackungsbranche. „Vom 12. bis 18. Mai ist die international bedeutendste Veranstaltung für die Verpackungsindustrie in Düsseldorf auch in diesem Jahr eine ideale Plattform für die Vorstellung von Produkt- und Dienstleistungsinnovationen sowie für die Begegnung mit Kunden aus aller Welt", betonte Veit Enders, Head of Industrial Packaging Division Europe bei Schütz, im Interview mit dem Chefredakteur der neuen verpackung, Matthias Mahr.

neue verpackung: Die Interpack naht in großen Schritten. Mit welchen Inhalten wartet Schütz in Düsseldorf auf?
Veit Enders: Die Interpack ist die weltweit bedeutendste Verpackungsmesse und Schütz ist seit 1975 mit einem eigenen Stand dabei. Nachdem Schütz den IBC erfunden hat, haben wir auch den ersten Prototypen in Düsseldorf vorgestellt. Somit verbindet uns mit der Interpack eine lange Tradition.

Wir werden Kollegen aus mehr als 30?Ländern auf unserem Messestand in Halle 10, Stand D 22 haben, um mit unseren Interessenten und Kunden aus aller Welt über die neuesten Trends und Innovationen im Markt der industriellen Verpackungen zu sprechen. Traditionell hat sich Schütz in den vergangenen 50 Jahren der Unternehmensgeschichte immer wieder als Trendsetter für Fässer und IBCs auf der Interpack präsentiert. Auch in diesem Jahr dürfen sich unsere Kunden neben zahlreichen Produktinnovationen, über eine Vielzahl anderer Themenschwerpunkte freuen, die den Anwendern unserer Verpackungen helfen die gesamte Supply Chain ganz im Sinne der Nachhaltigkeit sowohl ökonomisch als auch ökologisch zu optimieren.

Mit dem Motto: Schütz: Innovative. Reliable. Sustainable. Präsentieren wir uns auf der diesjährigen Interpack erneut als Innovationsgeber unseres Marktes und eröffnen unseren Besuchern einen detaillierten Einblick in die komplexe Welt der industriellen Verpackungen und der damit verbundenen Leistungen und Services unseres Unternehmens.

neue verpackung: Warum haben Sie sich für dieses Messemotto entschieden?
Veit Enders:
Der Begriff Sustainability (Nachhaltigkeit) vereint in sich alle Leistungen und Vorteile die wir unseren Kunden bieten. Der hieraus resultierende Mehrwert ist das was unsere Kunden interessiert. Heute wird sehr viel über das Thema Nachhaltigkeit gesprochen. Viele Unternehmen nutzen diesen positiv belegten Begriff um etwas nach außen zu verkörpern, das nicht immer dem entspricht, was tatsächlich dahinter steht. Bei Schütz ist Nachhaltigkeit gelebtes Selbstverständnis seit mehr als 50 Jahren. Wir möchten unseren Kunden die Fakten und Inhalte vermitteln, die dies für gestern und für die Zukunft belegen. Nachhaltigkeit steht für Schütz auch immer in direktem Zusammenhang mit Innovation und Zuverlässigkeit.

Die Interpack ist für uns die ideale Plattform um diese Themen mit unseren Kunden zu besprechen und deren konkrete Anforderungen an unser Unternehmen zu erfahren.

neue verpackung: Auch der Verpackungsmarkt bleibt nicht vom Anstieg der Rohstoffkosten verschont. Wie reagiert Schütz im Bereich Innovation und Technologie auf diese Anforderungen?
Veit Enders: Unser direkter Einfluss auf die weltweite Rohstoffkostenentwicklung ist naturgemäß beschränkt. Nichtsdestotrotz stehen für uns die Versorgungssicherheit und auch eine weltweit einheitliche Produktqualität im Vordergrund. Schütz hat immer wieder bewiesen, dass wir dem Trend der ständig steigenden Rohstoffkosten mit innovativen Produkten, Serviceleistungen und neuen Technologien entgegenwirken können. So konnten wir beispielsweise durch die konsequente, weltweite Investition in die Mehrschichtextrusionstechnologie den Materialeinsatz für EX-IBCs massiv senken.

Auf der Interpack präsentieren wir unter anderem einen neuen EX-IBC der durch den erstmaligen Serieneinsatz von Carbon-Nanotubes die altbewährte Armatur mit Erdungsblech (zur Erdung des Füllgutes) ablöst. Auch diese Entwicklung belegt, dass man mit dem Einsatz von innovativen Alternativmaterialien technisch bessere Lösungen bieten kann, die das Anwendungsspektrum deutlich erweitern können.

Neben den Entwicklungen im IBC Bereich haben wir unser Programm an Kunststoff- und Stahlfässern weiter ausgebaut und unsere weltweite Marktabdeckung deutlich erhöht. Die zuverlässige Versorgung unserer Kunden verbunden mit der besten technischen Lösung bei Kunststoff- und Stahlfässern, ist wichtiger Bestandteil unserer internationalen Strategie. Insbesondere bei den Produktionsanlagen für unsere Fässer haben wir erhebliche technologische Fortschritte gemacht, die wir auch auf der Interpack thematisieren werden.

Auch die Erfindung und die kontinuierliche Weiterentwicklung des IBC hat maßgeblich dazu beigetragen, die Gesamtkosten in der Lieferkette erheblich zu reduzieren. Der IBC ist das eindrucksvollste Beispiel, wie man mit einer genialen Produktidee die Kosten in der gesamten Supply Chain um über 50 % gegenüber anderen Verpackungs- und Logistiklösungen senken kann. Dies ist nicht zuletzt auch durch die weltweite Präsenz unseres Schütz Ticket Service möglich, der im Rahmen eines kostenlosen Rückholsystems gebrauchte IBC ökonomisch und ökologisch sinnvoll zurückführt und wieder aufbereitet.

neue verpackung: Sie sagen, das Schütz Ticket bietet Full-Service. Was verstehen Sie darunter? Und was machen Sie anders als andere?
Veit Enders:
Der Schütz Ticket Service gewährleistet in den wichtigsten Industrienationen weltweit die kostenlose Rückholung von gebrauchten IBCs. Neben dem globalen Footprint unseres Netzwerkes bieten wir unseren Kunden auch die Einzelabholung von IBC an. D. h. wir beschränken uns nicht nur auf das „Cherry Picking" attraktiver Mengen und Behälter sondern wir bieten unseren Kunden die Möglichkeit ihre Füllgüter auch in Kleinmengen in die Märkte in aller Welt zu verteilen.

Wir akzeptieren gebrauchte, entleerte IBCs mit über 20.000 verschiedenen Füllgütern weltweit und unsere Kunden vertrauen darauf, dass diese Behälter einer nachhaltigen Wiederaufbereitung zugeführt werden. Dies bedeutet bei Schütz im Vergleich zu vielen Wettbewerbern, dass wir als Hersteller der Verpackung an mehr als 30 Schütz eigenen Rekonditionierungsstandorten diese anspruchsvolle Aufgabe selbst übernehmen. Zudem sind unsere Rekonditionierungsanlagen weltweit auf dem gleichen technischen Standard insbesondere bezogen auf die umwelttechnische Ausstattung inklusive Wasseraufbereitung in einem geschlossenen Kreislaufsystem.

Im Rahmen des Schütz-Ticket-Service tragen unsere Kunden und Abgeber mit jedem einzelnen zurückgegebenen IBC maßgeblich dazu bei, die CO2 Emissionen pro IBC um bis zu 50 % zu reduzieren. Der Wiedereinsatz der Verpackung sowie das konsequente Materialrecycling des ausgetauschten Innenbehälters generieren neben den offensichtlichen ökologischen Vorteilen auch ökonomische Synergien für unsere Kunden. So verarbeitet Schütz beispielsweise das gesamte zurückgewonnene und in-house rezyklierte HD-PE aus dem Schütz Ticket Service für die Produktion von IBC Komponenten wie z. B. Paletten. Auch damit schließt sich wieder der Kreislauf zur nachhaltigen Unternehmensphilosophie von Schütz.

neue verpackung: Gibt es eigentlich noch weiße Flecken für Schütz auf der Weltkarte?
Veit Enders:
Selbstverständlich! Schütz begegnet dem permanenten Globalisierungstrend auch ganz im Sinne der nachhaltigen Unternehmensentwicklung mit konsequenten Investitionen in neue Standorte. Schütz hat in den vergangenen 20 Jahren über 30 internationale Produktionsstandorte auf allen Kontinenten eröffnet. Dieser Trend bleibt ungebrochen erhalten. Auch in diesem Jahr eröffnen wir mit Tijanjin unseren zweiten Standort im Norden Chinas, sowie ein neues Werk für IBCs mit unserem Partner Clover in Süd-Korea, als erster IBC Hersteller vor Ort.

Dies ist aber nur ein sehr kleiner Auszug aus den aktuellen Projektplänen unseres Unternehmens. Wir laden Sie recht herzlich zu unserem Messestand auf der Interpack 2011 ein, damit Sie sich einen persönlichen Eindruck über die Vielzahl an Innovationen und globalen Projekten machen können. Herzlich willkommen!

Komplettanbieter Schütz mit vielen Innovationen vertreten
Neuheiten-Präsentation und Begegnung mit den Kunden im Mittelpunkt Selters. Für die Schütz GmbH & Co. KGaA, einer der führenden Hersteller industrieller Transportverpackungen, gilt die „Interpack" als wichtigste Leitmesse überhaupt. Vom 12. bis 18. Mai ist die international bedeutendste Veranstaltung für die Verpackungsindustrie in Düsseldorf auch in diesem Jahr eine ideale Plattform für die Vorstellung von Produkt- und Dienstleistungsinnovationen sowie für die Begegnung mit Kunden aus aller Welt. In Halle 10 (Stand D 22) gewährt die Division Industrial Packaging des Unternehmens aus Selters (Westerwald) einen repräsentativen Einblick in sein umfangreiches Fass-Programm aus Stahl- und Kunststoff sowie in das gesamte IBC-Programm (Intermediate Bulk Container). Schütz bietet hier ein lückenloses Spektrum an, das allen Anforderungen an moderne und flexible Verpackungslösungen entspricht. Kunden und Besucher dürfen sich auf zahlreiche Neuheiten und Weiterentwicklungen freuen. Gemeinsam mit einer ganzen Reihe spezieller Serviceleistungen, die sich eng an Markt- und Kundenbelangen orientieren, komplettiert sich das Portfolio zu einem Fullservice-Angebot, das inzwischen weit über die konventionellen Leistungen eines reinen Produktherstellers hinausgeht. Insofern tritt Schütz in Düsseldorf gleichermaßen als Fullservice-Anbieter und Supply Chain-Optimierer auf. Das Unternehmen versteht sich vor diesem Hintergrund nicht nur als Problemlöser für seine Kunden, sondern ebenfalls als wichtiger Innovationsgeber für den Markt.

Referat über den Einsatz von Nano-Technologien
Eine Position, die im Rahmen eines Messe-Workshops mit dem Titel „Branchendialog Nano-Packaging - Nanotechnologien und neue Materialien für die Verpackungsindustrie" am 18. Mai im Congress Center auch der Leiter des Schütz Customer Service, Thilo Klein, unterstreicht. Auf Einladung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung berichtet er auf der Veranstaltung als Referent mit Bezug auf den entsprechenden Erfahrungshintergrund im Unternehmen über die Vorteile und Möglichkeiten, die sich Verpackungsherstellern mit dieser Zukunftstechnik eröffnen. Schütz hat sich in der jüngeren Vergangenheit auf unterschiedlichen Ebenen mit der Nutzung der Nano-Technologie für die Herstellung von industriellen Transportverpackungen und Komponenten auseinandergesetzt. Jüngstes Beispiel ist ein mit Hilfe von Carbon-Nano-Tubes entwickelter Gewindeflansch für IBC mit angespritztem Erdungskabel, der wesentlich flexiblere Armaturlösungen im Ex-Bereich ermöglicht. Die Armatur, bei deren Herstellung auf den Einsatz von Metall verzichtet werden kann, wird bereits in Serienfertigung produziert und weltweit eingesetzt. Auch dieses Produkt gehört in Düsseldorf zum Ausstellungsprogramm.

Über die Firma
Schütz GmbH & Co. KG aA
Selters
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