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Kundenwünsche münden in Innovationen

Dosenverschließer | Der Schweizer Fabrikant für Dosenverschließanlagen, Ferrum AG, kommt den Kundenwünschen wo immer möglich nach. So nutzt Ferrum die „interpack" im Mai für einen weiteren Erfahrungsaustausch mit ihren Kunden. An einem optisch und inhaltlich ansprechenden Messestand präsentiert Ferrum in Düsseldorf Nachrüstungen und Optionen, welche dem Kunden das Leben erleichtern.

Markus Hobi, Geschäftsbereichsleiter Conserventechnik bei Ferrum, freut sich, an der diesjährigen „interpack" in Düsseldorf vertreten zu sein. „Damit unsere Kunden noch effizienter produzieren können, haben wir festgestellt, dass Optionen und Nachrüstungen einen wichtigen Schritt in diese Richtung bedeuten können."

Damit beweist Ferrum, dass sie sich den Wünschen der Kunden anpasst, Ergebnisse aus der Marktforschung aufgreift und Kundenbedürfnisse in Form von Neuentwicklungen aufnimmt. Neben fünf verschiedenen Nachrüstungen und Optionen steht auf der „interpack" der Dosenverschließer F410 im Zentrum.

Ferrum führt an der Messe erstmalig eine neue Generation Falzrollen vor: die „Easy Rider". Diese sind extrem langlebig und liefern dazu noch bessere Falzergebnisse beim Verschließen von Alu- sowie auch Stahldosen. Entwickelt wurde die „Easy Rider", um mit den steigenden Anforderungen und Dosenleistungen im Getränkesektor Schritt zu halten.

Schnellwechsel: Weniger Produktionsausfall
„Die Zeiten, in denen ein Unternehmen nur Dosen eines Formats verschließt, sind definitiv vorbei", ist Markus Hobi überzeugt. Immer häufiger müsse die Maschine von einem Format auf ein anderes umgestellt werden. „Je schneller nun ein Formatwechsel vor sich geht, desto besser für den Kunden." Ferrum bietet hierfür bereits seit einigen Jahren optional einen schnellen Formatwechsel an. Damit ist ein Dosenverschließer gegenüber einem normalen Formatwechsel in rund der Hälfte der Zeit wieder produktionsbereit.

„Inline Seam Control": So heißt die Ferrum-eigene Entwicklung, die jede einzelne Dose mittels Druckmess-Sensor automatisiert prüft. Die meisten Unternehmen kontrollieren stichprobenartig, ob die produzierten Dosen sauber gefalzt und verschlossen sind, „Dabei muss jede Dose der Testreihe einzeln aufgeschnitten werden, um den Falz zu kontrollieren", erklärt Markus Hobi das herkömmliche, umständliche Vorgehen. „Unter Umständen landen dann Millionen von Dosen im Ausschuss, wenn der Fehler zu spät entdeckt wird." Die „Inline Seam Control" verspricht eine lückenlose Kontrolle jeder einzelnen Dose und unmittelbare Alarmierung bei Fehlverschlüssen.

Keine Neuheit, aber eine beständige Ferrum-Lösung, ist die weltweit einzigartige vollautomatisierte Ölumlaufschmierung im Dosenverschließer. „Unsere Umlaufschmierung ist seit 20 Jahren im Einsatz", sagt Markus Hobi. Nachahmer seien bisher alle gescheitert. Eine Öldurchfluss- und Ölniveaukontrolle kann ergänzend zur Ölumlaufschmierung nachgerüstet werden.

Vor allem in der Pulverabfüllung, in welcher Dosen in Badges gestaffelt abgefüllt werden, sind gasdichte Dosenverschließer gefragt. Der unliebsame Restsauerstoff in der Dose wird bereits vor dem Verschließen evakuiert. Auch während des Verschließens gelangt dank der gasdichten Verschalung kein Sauerstoff an das Produkt.

Sowohl an der „interpack" als auch an der „Metpack" wird der Dosenverschließer F410 ausgestellt. Der Schnellläufer, welcher Höchstleistungen von 1.200 Dosen pro Minute ermöglicht, steht seit 2009 im Produktkatalog der Ferrum AG. Konzipiert wurde der Dosenverschließer für den Lebensmittel-Bereich und lässt sich modular auf Kundenwünsche abstimmen. Die F410 kann, genau wie die artverwandten F408 und F412, selbstverständlich auch auf Getränke spezifiziert werden.

Verschließer mit integrierten Reinigungsprogramm
Besonders stolz ist Markus Hobi, eine Neuheit an der F410 zeigen zu dürfen: „Wir haben unseren Verschließer mit integriertem Reinigungssystem dahingehend weiterentwickelt, dass die Maschine komplett aus rostfreiem Material besteht." Auch das Oberteil, bisher ein Eisenguss, besteht bei diesem Verschließer aus Chromstahl. Dazu kommt ein modularer Doseneinführtisch, welcher den Kriterien des hygienischen Designs entspricht. Die Idee dahinter ist einschlägig: Möglichst wenig horizontale Flächen und keine Abdeckungen. Stattdessen sind schräge Flächen und offene Konstruktionen gefragt.

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Über Ferrum AG

Die Ferrum AG wurde bereits im Jahre 1917 gegründet. Mit gut 430 Mitarbeitern ist Ferrum eines der größten Familienunternehmen der Schweiz und in fünf Geschäftsbereichen tätig. Im Geschäftsbereich Conserventechnik nimmt Ferrum bei den Getränkeverschließern weltweit die Marktführerschaft ein. Neben modernsten Dosenverschließern werden unter anderem Zentrifugen und Gussprodukte entwickelt sowie auch produziert.

 

Über die Firma
Ferrum AG
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