Home Themen Nonfood/Chemie Anwendungsgerecht schützen

Packmittel

Anwendungsgerecht schützen

Transportverpackung | Beim Spezialisten für Schutzverpackungen Pregis Protective Packaging Europe ist man überzeugt davon, dass es eine Schutzlösung für praktisch jedes Produkt gibt - von einfachen Polsterversandtaschen und sechseckigen Wabenstrukturen bis zu Formschaum und Faserguss nach Maß. Deshalb besteht für viele Unternehmen die Herausforderung in der Frage, wie die richtige Auswahl getroffen wird.

Tom Wetsch, Global Vice President of New Product Development bei Pregis, sagte hierzu: „Jedes Auswahlverfahren muss sich an der Art und den spezifischen Gegebenheiten des Produkts sowie am Versandumfeld orientieren." Beispielsweise erfordern Produkte, die eingewickelt werden müssen, Lösungen wie Blasen- oder Luftkissen. Schaum, Schaumverpackung und Faserguss nach Maß sind geeignete Schutzkonzepte für große, ungewöhnliche oder ungünstig geformte Produkte und können auf ihre präzisen Abmessungen abgestimmt werden.
Weiter kann es darum gehen, einen Hohlraum zu füllen, um für eine wirksame Aussteifung zu sorgen, wobei aufblasbare Beutel und Luftkissen oder zerknülltes Papier einige der Optionen sind.

Schutzverpackungslösungen basieren zumeist auf Papier oder Kunststoff, manchmal werden beide Materialien miteinander kombiniert. Beispiele hierfür sind mit Luftblasen versehene Kraftpapier-Versandtaschen für Polsterschutz und isolierte Versandumschläge für Nischenanwendungen wie Medizinprodukte und Meeresfrüchte, bei denen EPS-Schäume, Aluminiumfolie oder metallisierte Folie, Gelpackungen, Bubble-cushioning usw. verwendet werden.

Viele Lösungen bieten je nach Produkt?anforderungen unterschiedlichen Schutz. Beispielsweise können Bubble- und Luftkissen mit verschiedenen Blasenzellengrößen (typisch von 0.3 bis 1.3 cm) und strukturellen Zusammensetzungen (einlagige Folie, Coextrusion oder Lamination) kombiniert werden, wobei die größeren Zellen normalerweise größere Produkte schützen.

Intensiver Dialog entscheidend
Tom Wetsch glaubt, dass der intensive Dialog zwischen Kunde und Anbieter entscheidend ist, um die jeweils richtige Schutzverpackungslösung zu konzipieren. „Indem der Lieferant die individuellen Erfordernisse der jeweiligen Applikation genau kennt, kann er eine Lösung vorschlagen, die den perfekten Schutz bietet, ohne zu viel Material zu verschwenden, und gleichzeitig den Anforderungen des Vertriebswegs des jeweiligen Produkts in jeder Hinsicht standhält", erläutert er. „Derartiges Kundenfeedback ist auch bei der laufenden Entwicklung und Verbesserung von Standardprodukten von Bedeutung, um sich ständig verändernden Marktanforderungen gerecht zu werden."

Ein Ergebnis dieses Feedbacks war die Berücksichtigung von Umweltaspekten bei Schutzverpackungslösungen. Einige Bubble-Produkte beinhalten nunmehr Recyclingmaterial, während Luftkissenfolie aus bioabbaubaren Materialien hergestellt werden kann. Kraftpapierpolsterung und Faserguss - typisch aus einer Kombination von recycelten Zeitungen und Wellpappe hergestellt - sind Papieroptionen, die an Beliebtheit gewinnen, und viele Wabenstrukturen haben einen recycelten Prozentanteil und erfüllen einschlägige Normen wie z. B. Sustainability Forestry Initiative (SFI) in den USA und Forestry Stewardship Council (FSC) in Europa. Schaumprodukte eignen sich für geschlossene Wertschöpfungssysteme.
„Der Schutzverpackungsmarkt entwickelt sich dynamisch und schnell weiter. Es stehen viele Innovationen und Lösungen bevor, die ein optimales Gleichgewicht zwischen Schutz und Wirtschaftlichkeit bieten, um sicherzustellen, dass Produkte in tadellosem Zustand am Bestimmungsort eintreffen", resümiert Tom Wetsch.

 

Über die Firma
Pregis
Bopfingen
Newsletter

Das Neueste von
neue verpackung direkt in Ihren Posteingang!