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Management

Was tun, wenn der Marktführer ein Nachmacher ist?

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Markt und Management | Wenn der Marktführer die gleichen Produkte und Leistungen mit weniger Leuten günstiger macht, entstehen zahlreiche Optionen für alle unternehmerisch lebendig geführten Unternehmen im Marktumfeld.

von Claus Welles, Unternehmensentwickler, München

Mehrwerte schaffen über weniger Kosten ist endlich, schließlich nimmt man sich selbst die Energie zum überleben. Immer nur abnehmen macht nicht sexy und stark. Viele schaufeln sich das eigene Grab, ohne dies lange Zeit zu realisieren. Veränderungen werden in diesen Kulturen nicht realisiert und kommuniziert.

Schon die griechischen Götter wussten, dass einige Jahre Erfolg das schlimmste Geschenk für uns Menschen sind. Die Strategie vieler großer Unternehmen geht jedoch lange Zeit auf, und hier besteht die eigene Gefahr. Bestehendes verbessern ist die beste Voraussetzung, um Geld zu verdienen. In aller Regel sind Erfinder nicht reich geworden, zu hoch sind oft die Entwicklungskosten und die Risiken. Der richtige Mix ist zu finden.

Die sich bildenden Strukturen und Organisationsformen tradierter Unternehmen sind zugleich Machtgebilde. Unliebsame Mitarbeiter sind sehr oft nicht in der zweiten Führungsebene, weil egoistische Gene aktiv sind und die konstruktiven gestalterischen Möglichkeiten nicht gesehen werden. Gute Leute wollen gestalten und verantworten und flüchten vor dominanten Despoten oder vor schlafenden, lähmenden Kulturen.

Diese meist pyramidenförmigen Gebilde sind nach oben spitz zulaufend und als solche bildlich gesehen oft nicht offen für die Entwicklung im veränderlichen Markt. Ego baut auf, Ego macht kaputt. Wie gewonnen, so zerronnen. Leider ist hier bei den Verantwortlichen wenig Bewusstsein und kaum Eigenwahrnehmung bzw. Selbstreflexion vorhanden. Wenige holen sich einen ehrlichen Spiegel zu Hilfe. Wer nicht hören will, muss fühlen ist dann das Ergebnis.

Je größer die Organisation wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Menschen Systemen unterliegen, bzw. sich freiwillig unterwerfen. Visionen werden auf ein Minimalziel reduziert, die Menschen, die diese Visionen lebendig leben sollen, sind nicht mehr resonanzfähig und stumpfen vollkommen ab. Eine große Masse günstig zu produzieren, macht müde und führt zu fahrigen, stupiden Ergebnissen ohne Freude für alle Beteiligten. Stress und Druck regeln diese Situationen über kurz oder lange auf das richtige Niveau ein.

Der Dienst nach Vorschrift und das stupide Einhalten von Regeln, sowie überholten Normen stehen im Wettbewerb mit der inneren Kündigung. Tot stellen und keine Verantwortung übernehmen, es wird schon gut gehen, zeigt sich als gelebtes Motto. Vielleicht kommt morgen die Lösung von alleine, die Hoffnung stirbt ohnehin zuletzt. Die hohen Zahlen von Depressionen und Burn-Out´s stehen hier allerdings dagegen.

Doch meist ist die Kultur so geprägt, dass kaum jemand die Kraft aufbringen kann, damit das Unternehmen aus Vernunft in die Erfolgsspur findet.

Menschen - Leistung - Resultate: Das ist die ökosoziale Alternative
Wer für Menschen etwas aufbaut und entwickelt, in dem Herz und Verstand gewünscht sind, wird besondere Resultate erzielen. Wer seinen Kunden in den Bedürfnissen, Wünschen und Erwartungen versteht und alles daran setzt, dies gründlich und mit vollem Engagement zu erfüllen, bekommt wieder loyale und zahlungswillige Kunden mit Bewusstsein für nachhaltige Leistungen. Dazu braucht es jedoch einen klaren Leistungskern mit einem Plus an authentischen Attributen, die eine klare Differenzierung garantieren. Wer eine stärkenorientierte Kultur hat, in der jeder wichtig und bedeutsam ist, weil der Kunde dadurch eine einwandfreie Leistung erhält, stärkt sich und seine Position.

Auf dieser Welt gibt es wenig wirkliche Visionäre. Die ausgezeichneten Unternehmen haben einen klaren Unternehmenszweck und eine klare Sichtweise, wie dieser umgesetzt wird. Die entsprechende emotionale Begeisterung hierzu schafft die Basis für Disziplin, Selbstregulierung, Selbstverantwortung und Selbstreflexion. Basis erfolgreicher Unternehmen ist, Mitarbeiter und Führungsverantwortliche zu finden, die die gleichen Kernwerte, Sichtweisen und Einstellungen haben und dies in jeder Tätigkeit für das Unternehmen konsequent leben.

Ein Blick in Wikipedia: Disziplin bezeichnet als Verhalten: Selbstdisziplin, eine Form der bewussten Selbstregulierung, oder Gehorsam, die Ordnungsregulierung innerhalb eines Befehlsprinzips. Mit anderen Worten sich selbst zu finden und bei sich zu bleiben lohnt. Wie soll man sonst die vielen depressiven Menschen in unserer Wirtschaft erklären, die keinen Sinn, und keine Wertschätzung im richtigen Maße erfahren? Depression ist die Unfähigkeit in die eigene Persönlichkeit zu kommen. Unternehmen enden dadurch oft in der Insolvenz mit grauenvollen Phasen vorher und nachher für alle Menschen.

Der Genius ist zu finden. Bei jedem Menschen innerhalb der Unternehmen und des Unternehmens selbst. Für den Markt, für die Kunden, für das Lösen von Aufgaben mit Stärken, Veranlagungen und Potenzialen.

Doch eben dies ist so schwierig, wie die Entwicklung der Wirtschaft zeigt. Gemeinsam und füreinander etwas zu unternehmen, hinderliche Ego´s zu erkennen und zu meiden, Sicherheitswünsche, Bedürfnisse, Gewohnheiten und Ängste positiv verbessern, fallen keinem Menschen leicht. Und dennoch liegt hierin der Kern der Lösung für das nächst höhere Leistungsniveau. Nachhaltigkeit und deren Qualitätssicherung lebt von Menschen.

Die ausgezeichneten Unternehmen haben einen klaren Unternehmenszweck und eine klare Sichtweise, wie dieser umgesetzt wird.

Über die Firma
Welles & Welles GmbH & Co.KG Personal- & Strategieberatung
München
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