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KHS: Restrukturierungs-Programm zeigt erste Erfolge

Das 2011 gestartete Restrukturierungsprogramm „Fit4Future" soll nun für ein profitables Wachstum und eine Erhöhung der Wettbe-
werbsfähigkeit sorgen. Auch ein Personalabbau von 300 Stellen, hauptsächlich im Overhead, sind Teil des Maßnahmenkatalogs. Durch das Fit4Future-Programm will das Unternehmen in diesem Jahr 40 Mio. Euro Kosten einsparen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde die Kegtechnologie von Kriftel nach Bad Kreuznach verlegt, die China-Aktivitäten wurden gestrafft und neu geordnet. Schließ-
lich wurde das Produktportfolio in Brasilien bereinigt. Auch im KHS-Werk Kleve, in dem Verpackungsmaschinen (Wrap-around-, Shrink- und Tray-Packer) gefertigt werden, greift ein Programm, um die Produktionskosten zu senken. So kann Niemeyer auf eindrucksvolle Sparerfolge durch die Einführung der Fließmontage in Kleve hinweisen: Die Lagerbestände verringern sich um 50 %, die Logistikkosten sinken um 30 %, die Durchlaufzeiten verkürzen sich um 5 Wochen, die Montagekosten verringern sich um 20 %.

Überproportionales Wachstum von PET-Linien
Auch wenn sich andeutet, dass die CIS-Staaten, Asien und der pazifische Raum zum wichtigsten Absatzmarkt für KHS-Technik werden, blieb Europa mit 35 % Anteil am Gesamtumsatz 2011 der wichtigste Markt für KHS. Hier seien in erster Linie Ersatzinvest-
itionen getätigt worden, aber auch bei Glas- und Dosenlinien in Europa konnte das Unternehmen punkten. „Jede große Glaslinie in Europa ging Richtung KHS", so Niemeyer.

Die PET-, Glas- und Dosen-Abfüllung sind drei wesentliche Standbeine im Projektgeschäft der KHS GmbH. Global konnte KHS 2011 ein überproportionales Wachstum von PET-Linien, teilweise zulasten von Glas-Linien, verzeichnen. So machten PET-Linien 2011 fast 50 % des Auftragseingangs aus, Tendenz weiter steigend. Allerdings gebe es auch weiterhin einen stabilen Markt für Glaslinien. Beispielsweise setzt man in China für hochpreisige Getränke gerne auf eine Glasflasche. Bei Hochleistungs-Dosenanlagen nimmt man bei KHS die Technologieführerschaft für sich in Anspruch. So habe man hier eine deutliche Steigerung im Auftragseingang in 2011 verzeichnet.

Durch den Start des Fit4Future-Programms sowie die erfolgreiche Markteinführung zahlreicher Innovationen sieht das Jahr 2012 vielversprechend für KHS aus: „Ein hoher Auftragseingang und -bestand, eine hohe Auslastung der Werke und unsere Innova-
tionen geben den nötigen Rückenwind. Die Aussichten für das laufende Jahr sind positiv. Wir erwarten verbesserte Margen, aber konstatieren einen anhaltenden Margendruck", so Niemeyer. Beim Umsatz erwartet er, dass „KHS 2012 der Milliarde sehr nahe oder sogar darüber kommt."

 

Prof. Matthias Niemeyer, KHS-CEO, (Mitte) ist optimistisch: «Ein hoher Auftrageingang und unsere Innovationen geben uns Rückenwind.« Mit ihm am Tisch: Anke Fischer (CFO/CHRO) und Marc Hartmann (COO).
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