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Die Leröy Smögen Seafood AB hat ihren Standort in Kungshamn, nahe der Insel Smögen. Von hier genießt man einen großartigen Blick auf das Meer - das Element, in dem das Erfolgsprodukt des Unternehmens gedeiht: frischer Lachs. Leröy Smögen ist Teil der norwegischen Leröy Seafood Group ASA mit Hauptsitz in Bergen, einem der weltweit größten Produzenten und Verarbeiter von Lachs und Forelle. Das Unternehmen blickt auf eine traditions-
reiche Geschichte zurück, die bis ins Jahr 1939 reicht. Heute betreibt die börsennotierte Leröy-Gruppe internationale Fischwirtschaft mit Standorten in Norwegen, Schweden, Frankreich und Portugal.

Seit jeher steht der Handel mit Seafood-Produkten im Mittelpunkt der Unternehmensaktivitäten der Gruppe. In den 1990er-Jahren, als die Verbraucher zunehmend Wert auf eine gesunde Ernährung legten, wuchs die Nachfrage nach Fisch. Aus Sorge um eine Lachsknappheit durch Überfischung entschied sich der Seafood-Spezialist, das Kerngeschäft um eigene Fischfarmen zu erweitern. Heute produziert das Unternehmen jährlich etwa 150.000 Tonnen Lachs in Aquakulturen rund um Norwegen, die zu einem großen Teil bei Leröy Smögen in Kungshamn weiterverarbeitet werden.

Große Innovationsbereitschaft - erfolgreich umgesetzt
Mattias Gunnarsson, kaufmännischer Leiter der Leröy Smögen Seafood AB, der die Entstehung des Standortes Kungshamn von Anfang an begleitete, ist verantwortlich für Einkauf, Produkt-
entwicklung und Vertrieb. Er sieht in der Innovationsbereitschaft des Unternehmens in allen Geschäftsbereichen die Basis für den Erfolg: „Einige unserer Mitarbeiter widmen sich ausschließlich der Neuprodukt-Entwicklung inklusive der Frage nach der passenden Verpackung. Das zahlt sich aus: Etwa die Hälfte unseres aktuellen Umsatzes erzielen wir mit Produkten, die wir in den letzten drei bis vier Jahren entwickelt haben."

Eine innovative Idee, die Leröy Smögen zur Marktreife gebracht hat, war die Einführung von geräuchertem Lachs in Scheiben, beispielsweise zum Belegen von Sandwiches - als leckere Alternative zu Fleisch. Doch wie lässt sich Lachs in aufschnittgerechte Scheiben schneiden? „Eine große Herausforderung war unsere ‚clean list': Wir versprechen unseren Kunden, alle Produkte nach dem Leröy-‚Reinheitsgebot' zu produzieren, also bestimmte Zutaten wie Zusatzstoffe nicht zu verwenden. Schließlich haben wir einen Prozess entwickelt, mit dem wir den geräucherten Fisch unter Berücksichtigung dieser Vorgaben in einer festen Form produzieren können, die sich dann bei bestimmter Temperatur slicen lässt. Den in perfekte Scheiben geschnittenen Lachs bieten wir inzwischen in drei unterschiedlichen Geschmacksrichtungen - Natur, Pfeffer und Provence - an", erklärt Gunnarsson.

Hohe Anforderungen an Thermoformer-Lösung
Eine aufmerksamkeitsstarke, verbraucherfreundliche Verpackung war für die Produktinnovation gefragt, um sie auch optisch als echte Alternative zu Fleisch-Aufschnittwaren in den Kühlregalen zu präsentieren. Die Verantwortlichen von Leröy Smögen hatten von Anfang an konkrete Vorstellungen, wie der kaufmännische Leiter erläutert: „Wir haben sofort auf eine Thermoformer-Lösung gesetzt, um den Verbrauchern mit unserem Produkt die Verpackungsoptik zu bieten, die sich bereits im Segment der Wurst-Aufschnittwaren etabliert hat. Auch im Hinblick auf die Kosteneffizienz waren wir vom Thermoform-Verfahren überzeugt." Aus der langjährigen Erfahrung heraus formulierte man bei Leröy Smögen konkrete Anforderungen an eine neue Verpackungslinie. „Ausschlaggebende Kriterien waren eine hohe Taktleistung und besondere Effizienz der Anlage. Aber auch eine kompakte Bauweise zählte zu den gewünschten Eigenschaften, da unser Werk nur über begrenzten Platz für eine neue Linie verfügte", so Gunnarsson.

Unter den verschiedenen Linien-Anbietern, die passende Lösungsvorschläge unterbreiteten, war auch die JS Teknik aus Södra Sandby. Mit dem skandinavischen Exklusivvertrieb von Anlagen des deutschen Hightech-Unternehmens Sealpac arbeitete die Leröy Smögen Seafood AB bereits seit Eröffnung des Werkes in Kungshamn erfolgreich zusammen. Gunnarsson erklärt: „JS Teknik präsentierte uns mit der Sealpac RE25 einen Thermoformer, der sich durch besondere Effizienz auszeichnet. Er erreicht hohe Taktzahlen, besitzt zwei Folienabroller, die einen besonders schnellen Rollenwechsel erlauben, und lässt sich in seiner Leistungsfähigkeit zukünftig durch eine vollautomatische Beladung weiter steigern."

Nach erfolgreichen Testläufen im Development Center der Sealpac GmbH in Oldenburg fiel die Entscheidung der Schweden für eine Anlage des deutschen Unternehmens. Heute verfügt das Leröy Smögen-Werk in Kungshamn über eine Hightech-Linie zur Verpackung der innovativen Lachs-Produkte, deren Herzstück ein Sealpac RE25 Thermoformer ist. Die neue Linie startet mit einem Slicer, der den Lachs in exakte, appetitliche Scheiben schneidet. Dann erfolgt der Transport zur Beladezone des Thermoformers Sealpac RE25. Nach dem Beschicken der auf der Sealpac RE25 vorgeformten Verpackungen werden jeweils neun pro Takt unter MAP sicher mit einer Oberfolie versiegelt. Bei Ergänzung durch ein Roboter-Beladesystem lässt sich der Ausstoß zukünftig noch weiter steigern.

Die RE25 von Sealpac erreicht bei der MAP-Versiegelung optimale Restsauerstoffwerte von weniger als 0,5 %. Dadurch wird eine Mindesthaltbarkeitsdauer der verpackten Lachs-Produkte von 21 Tagen erzielt. Darüber hinaus ist es möglich, die Verpackungen mit einem Euroloch zu versehen, das eine vertikale Präsentation erlaubt.

Der hochleistungsfähige Thermoformer aus dem Hause Sealpac überzeugte Leröy Smögen auch durch eine ganz besondere Eigenschaft: Die Verpackungen lassen sich mit einer einzigartigen Öffnungshilfe, dem von Sealpac entwickelten Easy-Peelpoint, ausstatten, der den Verbrauchern das Aufziehen der Verpackung erheblich erleichtert. Stefan Dangel, Marketing- und Vertriebsleiter der Sealpac GmbH in Oldenburg, erläutert: „Mit dem Easy-Peelpoint haben wir die Öffnungshilfe ins Innere der Schalenkontur verlegt. Die Oberfolie der Verpackung wird an einer Ecke in eine Mulde gedrückt und löst sich dadurch vom Siegelrand. So lässt sich die Peelecke gut greifen und die Deckelfolie kann mühelos, kontrolliert und unversehrt von der Verpackung abgezogen werden."

Innovative Öffnungshilfe als Verbraucher-Plus
Leröy Smögen stattet als bislang einziges Unternehmen in Skandinavien seine Verpackungen mit dem praktischen System aus - und bietet den Verbrauchern damit einen echten Mehrwert. Denn die Marktforschungsergebnisse des Unternehmens ermittelten einen deutlichen Wunsch der Konsumenten nach noch mehr Convenience. Die feinen Lachs-Spezialitäten in der besonders attraktiven und anwenderfreundlichen Verpackung positionieren sich damit auch aus diesem Blickwinkel als interessante Alternative im Aufschnitt-Segment.

Mattias Gunnarsson freut sich: „Mit der Unterstützung von Sealpac konnten wir Testmarkt-Verpackungen mit Easy-opening-Funktion realisieren und damit nicht nur die Reaktion auf das verbraucher-
freundliche Öffnungskonzept testen, sondern auch ein grundsätzliches Feedback der Konsumenten zu unserer Produktinnovation ‚geräucherter Lachs in Scheiben' einholen - also auch Antworten auf die Frage, ob der Geschmack des Produkts bei den Käufern ankommt." Der Handel ist augenscheinlich überzeugt: Der geräucherte Lachs in Scheiben kam im September 2011 zuerst in Norwegen auf den Markt und wurde von den großen norwegischen Einzelhandelsketten wie ICA, Coop, Norgesgruppen und Rema 1000 aufgenommen. Im Februar 2012 launchte Leröy Smögen das Produkt in Schweden, wo es nun bei Anbietern wie Axfood, ICA und Coop gelistet ist. Im Laufe dieses Jahres soll der neue Lachs-Leckerbissen auch den finnischen Markt erobern.

 

Über die Firma
SEALPAC GmbH
Oldenburg
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