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Technik

Vielfalt im Regal

Typische Lebens- und Genussmittel sind: Molkereiprodukte, Fleisch- und Wurstpackungen, Feinkostsalate, Cerealien, Süßwaren sowie Kosmetik- und Körperpflegeprodukte. Die altbekannte Übung, Uniprodukte auspacken und als Mixvarianten neu zu packen, erfordert sehr viel Handling und ist personalintensiv. Die steigenden Leistungen verlangen wirtschaftlichere Lösungen, ohne Flexibilität einzubüßen. Dieser Aufgabe hat sich das Unternehmen SVZ Maschinenbau angenommen und an einen renommierten Lebensmittelhersteller eine hochmoderne Kommissionieranlage geliefert.

Die Produkte, bereits in Kunststoffschalen mit Deckel und Banderole verpackt, werden sortenrein in Wellpapp-Stapeltrays bereitgestellt.

Die Verpackungsanlage selbst besteht aus einem zentralen Kartontransportsystem, zwölf angetriebenen Rollenbahnen zur Aufgabe der Uni-Produktkartons sowie sechs Pick-and-Place-Robotern. Als Roboter kommen die bewährten Scara-Systeme des Herstellers Stäubli zum Einsatz.

Gemäß vorgegebener Sortimenstbelegung, welche frei konfigurierbar ist, werden die sortenrein gepackten Schalen in einer 24er Kartoneinheit manuell auf die Produktzuführungen (Rollenbahnen) aufgegeben.

Je nach Sortimentvorgabe und Anzahl der unterschiedlichen Sorten werden die Produktzuführungen belegt. Nun nehmen die Roboter mit ihrem speziellen Saugwerkzeug Einzelschalen aus den Kartontrays und positionieren sie gemäß dem vorgegebenen Muster in die Mixkartons. In sechs Beladestationen können bis zu zwölf verschiedene Produkte, dem Mixpackmuster entsprechend, konfiguriert werden.

Kartonkreislauf bleibt geschlossen
Die Multifunktionalität der Roboter ermöglicht zudem das Handling der entleerten Kartons. Nur zu Beginn des Kommissionierprozesses werden Leerkartons in das System eingespeist. Bedingt durch eine Universalbedruckung werden diese im Verpackungssystem zur Beladung wiederverwendet. Somit bleibt der Kartonkreislauf geschlossen und aufwendige mechanische oder pneumatische Bewegungen entfallen.

Die Flexibilität der Anlage lässt auch weitere Packungsgrößen zu, sodass nach kurzer Umstellung andere Verpackungseinheiten erstellt werden können. Eine klare Maschinenstruktur und ein ergonomisch gestalteter Produktaufgabebereich zeichnen die Anlage aus.

Die unterschiedlichen Mixprogramme werden im Menü der SPS-Steuerung verwaltet und am Bedienpanel visualisiert. Aufgrund der modularen Bauweise lässt sich das System auch zu einem späteren Zeitpunkt um weitere Roboterstationen erweitern und somit die Flexibilität und Leistung weiter ausbauen. Die Produktaufgabe kann in einem weiteren Automatisierungsschritt ebenfalls automatisiert werden. Das Mixpacksystem ist generell für einen großen Verarbeitungsbereich ausgelegt, sodass alle gebräuchlichen Modulgrößen (regal- und palettengerechte Abmessungen) verarbeitet werden können.

SVZ ist für seinen soliden und zugleich flexiblen Maschinenbau bekannt und hat sich in den letzten Jahren zu einer festen Größe im Bereich der Endverpackung entwickelt. Seit Ende der 90er-Jahre hat man bereits schwerpunktmäßig Kartonaufrichter, Beladesysteme, Verdeckler und Palettierer im Lieferprogramm. Im Zuge der technischen Entwicklung setzt man auf modernste Servotechnik und Integration von Robotersystemen sowie weiterer Subkomponenten (beispielsweise Etikettier-, Auszeichnungsaggregate etc.) im Bereich der Endverpackung. Großen Wert legt SVZ auf Kundennähe und einen zuverlässigen und schnellen Service.


Technische Details

Verpackungsanlage bestehend aus
zentralem Kartontransportsystem,
12 angetriebenen Rollenbahnen
sowie 6 Pick-and-Place-Robotern.

 

Über die Firma
SVZ Maschinenbau GmbH
Satteldorf-Gröningen
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