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Packmittel - Serviceverpackungen

Blickfang mit Geschenkcharakter

Taschen aus Polypropylen-Gewebe sind beliebte Werbemittel, da hilfreich und unkompliziert individualisierbar. Sie verpacken ansprechend und sind dauerhaft hochwertig in der Anmutung. Anders als Taschen aus Papier oder Folie, sind PP-Taschen extrem belastbar, daher sicherer und mehr als nur einmal nutzbar. Eine gute Umweltbilanz ist die positive Folge. Was bisher im Einzelhandel nur für Edelmarken galt, wird nun für jeden Einzelshop und jede Boutique möglich: Die hochwertige Tragetasche mit Geschenkcharakter und Mehrfachnutzung, die besonders durch ihr Design sowie ihre Originalität zum „Objekt der Begierde" für Konsumenten wird. Die ansprechende Form erhalten diese Taschen mit neuen, starken Klebstoffen, die jetzt vermehrt bei der Fertigung zum Einsatz kommen. Klebstoffe bieten hinsichtlich der Produktionskosten eine attraktive Alternative zum bisher gängigen Fügeverfahren des Nähens, ohne das die Hersteller Kompromisse bei der Haltbarkeit des Materialverbundes machen müssten.

Das Material: Polypropylen-Gewebe
Die Kombination aus einem festen Material - Polypropylen - und seiner Verarbeitung zu einem Gewebe (PP-Woven) wurde zunächst bei der Fertigung von Industrieverpackungen eingesetzt, die hohen Belastungen standhalten müssen. So werden aus PP-Woven zum Beispiel Gewebesäcke hergestellt, die als Verpackungen für Baustoffe, Düngemittel, Getreide oder anderes Streugut dienen. Diese Schwerlastsäcke müssen mit hohem Gewicht befüllbar, reißfest, scheuerfest und wetterfest sein. Neben der außerordentlichen Belastbarkeit bieten diese Säcke aus PP-Woven durch das geringe Eigengewicht zusätzliche Vorteile bei Transport, Gebrauch und Lagerung.

Zunächst wurden diese Säcke genäht, dann wurde dazu übergegangen, die Nähte zu schweißen (für Spezialanwendungen) oder mit leistungsstarken Klebstoffen zu schließen. Das Kleben stellt einen flächigen Verbund des Gewebes sicher und beugt Ausrissen vor. Die Klebstoffe müssen allen Anforderungen, die auch an die Säcke gestellt werden, in gleichem Maße gerecht werden. Förderlich für den Ausbau des neuen Marktsegmentes „Tragetasche" durch PP-Woven, ist die Entwicklung neuer dünner Polypropylen-Gewebe. Tragetaschen aus PP-Woven lassen sich - ebenso wie ihre großen Geschwister, die Schwerlastsäcke - mit neuen, innovativen Klebstoffen problemlos und sicher in eine gute Form und ein ansprechendes Design bringen.

Polypropylen: Herausforderung für den Klebstoff
Der Materialmix, der bei der Fertigung von PP-Taschen zum Einsatz kommt, ist ein Verbund aus Polypropylen-Gewebe und konterbedruckter BOPP (bi-axial orientiertes Polypropylen)-Folie, die beste Ergebnisse im Bereich der Druckbildqualität zeigt. Gefügt werden die Längsnaht, der Boden und die Griffe der Tragetaschen mittels Klebstoff. Eine Herausforderung für das eingesetzte Klebstoffprodukt, denn die Oberfläche dieses Materialverbunds hat eine niedrige Oberflächenenergie. Für die flächendeckende Klebstoff-Benetzung der Substrate war daher eine Oberflächenvorbehandlung notwendig. Mithilfe des neuen leistungsstarken Polyolefin(PO)-basierenden Schmelzklebstoffs aus dem Hause Jowat kann in den allermeisten Fällen auf eine Vorbehandlung verzichtet werden. Ein Vorteil, der die Prozesskosten optimiert und die Herstellungskosten von PP-Taschen zudem niedrig hält.

Ein gutes Beispiel: Die Starlinger & Co Gesellschaft m.b.H. ist Weltmarktführer im Bereich Maschinen- und Prozesstechnologie für gewebte Kunststoffsäcke. Bei Starlinger werden die Klebstoffe der Jowat AG bei der Fertigung von Tragetaschen aus PP-Woven auf einer neu entwickelten Konfektionsanlage erfolgreich eingesetzt. Mit dieser Entwicklung ist es Starlinger gelungen, Tragetaschen aus PP-Woven erstmals inline herzustellen. Alle Prozessparameter werden auch von den Eigenschaften des Jowat Toptherm-Klebstoffes voll unterstützt. Durch den Einsatz dieses modernen Klebstoffes in Verbindung mit dem hohen Automatisierungsgrad der Starlinger-Anlagentechnik, wird nun ein Ausstoß von 100 Taschen pro Minute erreicht.

„Durch die sehr gute Benetzungsfähigkeit, können die Jowat Toptherm-Klebstoffe, die bei der Fertigung von PP-Taschen zum Einsatz kommen, bei uns ohne aufwendige Oberflächenvorbehandlung der Substrate zum Einsatz kommen. Das ist ein echter Rationalisierungsvorteil, denn es erhöht die Prozessgeschwindigkeiten - also auch die Outputs", so Stéphane Soudais, General Manager der Division Consumer Bags bei der Starlinger & Co Gesellschaft m.b.H. „Gemeinsam mit den Anwendungstechnikern der Jowat AG wurden die Jowat PO-Schmelzklebstoffe erfolgreich auf die Auftragssysteme der Konfektionsanlage für PP-Tragetaschen angepasst. Mittels Düsenauftrag werden nun qualitative und quantitative Ergebnisse erzielt, die alle unsere Erwartungen in jeder Beziehung erfüllen."

Weitere starke Produkteigenschaften der Jowat Toptherm-Klebstoffe, wie die herausragende Stabilität bei der Verarbeitung, minimieren Produktionszeitverluste durch die Wartungen der Auftragssysteme. Darüber hinaus zeigt das neue Mitglied der Jowat-Toptherm-Produktfamilie ein sehr gutes Auftragsverhalten. Der Fadenzug bei Düsenauftrag und die damit verbundene Verunreinigung der Maschinentechnik oder der Substrate ist weitestgehend unterbunden.

Die hohen Produktionsgeschwindigkeiten bei der Herstellung der PP-Taschen erfordern Klebstoffe mit entsprechend hoher Anfangsfestigkeit bei gleichzeitig kurzer Offener Zeit. Das heißt, dieser PO-Schmelzklebstoff trotzt starken Rückstellkräften, die zum Beispiel bei der Laschenklebung oder bei aufwendigen Schnittmustern auftreten - und das auch bei hohen Laufgeschwindigkeiten. Zudem ist die hohe Endfestigkeit dieses Klebstoffes bereits nach einem Tag vollständig ausgebildet.

Elastizität ist auch beim Klebstoff gefragt
Was das Material Polypropylen beim Einsatz über lange Zeit hinaus leistet, dass sollte auch für den Klebstoff im Materialverbund selbstverständlich sein. So ist neben der hohen Festigkeit Elastizität gefragt. Auch der Klebstoff muss - wie das PP-Woven - jede Bewegung mitmachen. Er darf nicht verspröden und damit seine Verbundkraft verlieren.

Auch thermischen Belastungen hat der Materialverbund ebenso standzuhalten wie Feuchtigkeit und Nässe. Für den neuen Jowat-Schmelzklebstoff auf PO-Basis ist das kein Problem. PP-Woven-Tragetaschen sind gedacht und gemacht für die Wiederbenutzung. Material und Materialverbund sind robust, daher ist die PP-Tasche auch nach häufiger Nutzung noch ein „Blickfang". Sie sind zudem recycelbar und punkten mit einer guten Ökobilanz im Gegensatz zu herkömmlichen Einwegtragetaschen.


Für Sie entscheidend

Polypropylen-Tragetaschen auf dem Stand der Zeit
Dünnere, ansehnliche PP-Gewebe dauerhaft in Verbund gebracht durch leistungsfähige Klebstoffe ergeben Polypropylen-Tragetaschen, die in Optik und Haltbarkeit den aktuellen Standard vorgeben. Durch den Einsatz der Fügetechnologie Kleben ergeben sich Kostenvorteile beim Materialeinsatz und deutliche Rationalisierungsvorteile in der Produktion. Der Life Cycle von PP-Taschen macht die Erwartungen aller Prozessbeteiligten deutlich: Endnutzer wollen lange Zeit bestechende Optik und Taschen, die praktikabel im Handling, also schön, leicht und faltbar sind. Der Einzelhandel setzt auf hochwertige Taschen mit „Geschenkcharakter" zu günstigen Einkaufspreisen, die Industrie setzt auf Materialien, die Herstellkosten senken.
Innovative Klebstoffrezepturen unterstützen - unsichtbar und leistungsstark - alle Anforderungen vom Endkunden über den Handel, den Taschenproduzenten und Maschinenhersteller. Denn sie setzen auf abgestimmte, prozesstaugliche Rezepturen und einem kompetenten Beratungsservice, um den optimalen Materialmix aus PP-Woven, Folie, Druck, Schnittmuster und Klebstoff zu ermöglichen.

 

Über die Firma
Jowat SE
Detmold
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