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Krones ist 2013 profitabel gewachsen

Krones profitierte von der guten Markstellung, dem breiten Produkt- und Dienstleistungsangebot sowie den insgesamt zufriedenstellenden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Besonders positiv wirkte sich die starke Wettbewerbsposition des Unternehmens in den Schwellenländern aus. Der Auftragseingang verbesserte sich 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 % auf 2.808,8 Mio. Euro. Zum 31. Dezember 2013 verfügte das Unternehmen über einen Auftragsbestand von 992,5 Mio. Euro (Vorjahr: 999,3 Mio. Euro).


Bei einem unverändert wettbewerbsintensiven Preisniveau verbesserte Krones 2013 seine Ertragskraft. Positiv wirkten sich die Maßnahmen des Strategieprogramms „Value" aus, mit denen Krones die Kostenstrukturen optimiert. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg von 97,9 Mio. Euro im Vorjahr auf 169,7 Mio. Euro. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Vorjahresergebnis von einem Sondereffekt (Beilegung der Rechtsstreitigkeiten Le-Nature's) in Höhe von 37,8 Mio. Euro belastet wurde. Krones erwirtschaftete 2013 eine EBT-Marge, also ein Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz, von 6,0 %. Damit erreichte das Unternehmen den oberen Rand des Zielkorridors für die Ergebnismarge von 5,8 bis 6,0 %. 2012 betrug die EBT-Marge, bereinigt um den Sondereffekt Le-Nature's, 5,1 %.


Während sich die EBT-Marge im Kernsegment mit 7,5 % sehr erfreulich entwickelte, erreichten die beiden kleinen Segmente im Gesamtjahr 2013 nicht den prognostizierten Break-Even. In der Prozesstechnik drückte eine Abschreibung von rund 5 Mio. Euro das Ergebnis auf minus 2,5 Mio. Euro. Das Ergebnis von Kosme blieb nach einem schwachen vierten Quartal 2013 mit minus 2,3 Mio. Euro ebenfalls unter den Erwartungen.
Nach Steuern verdiente Krones im vergangenen Jahr 119,4 Mio. Euro (Vorjahr: 67,0 Mio. Euro). Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von 3,84 Euro (Vorjahr: 2,22 Euro).

Den Return on Capital Employed (ROCE), also das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Verhältnis zum durchschnittlich gebundenen Nettokapital, steigerte Krones auf 16,7 % (Vorjahr: bereinigt um Le-Nature's 13,6 %). Damit hat das Unternehmen das ROCE-Ziel für 2013 von 15,0 % übertroffen. Der Free Cashflow kletterte von 30,6 Mio. Euro auf 67,0 Mio. Euro. Geplant hatte das Unternehmen einen mit dem Vorjahr vergleichbaren Free Cashflow. Zusätzlich positiv wirkte sich der Verkauf der eigenen Aktien auf die Liquidität von Krones aus. Inklusive der rund 74 Mio. Euro aus dem Verkauf der eigenen Aktien erhöhten sich die liquiden Mittel von Krones im vergangenen Jahr um 107,0 Mio. Euro auf 239,9 Mio. Euro. Aufgrund des positiven Konzernergebnisses und dem Verkauf der eigenen Aktien stieg die Eigenkapitalquote 2013 von 38,5 % im Vorjahr auf 42,6 %.
Alle genannten Zahlen sind vorläufig und können sich im Rahmen der Prüfung durch den Wirtschaftsprüfer noch ändern.

Aus heutiger Sicht rechnet Krones damit, dass der Konzernumsatz 2014 um 4 % wächst. 2014 strebt Krones im Rahmen des Strategieprogramms „Value" weitere Effizienzgewinne entlang der gesamten Wertschöpfungskette an. Die Marktpreissituation wird weiterhin angespannt bleiben. Im Kernsegment „Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung" sollte sich das Ergebnis weiter verbessern. In der Prozesstechnik erwartet Krones ein positives Ergebnis vor Steuern. Für das kleinste Segment „Kosme" plant das Unternehmen mit einem ausgeglichenen operativen Ergebnis. Insgesamt erwartet Krones für 2014 eine EBT-Marge von 6,2 %. Bei der dritten Zielgröße, dem ROCE, will Krones mehr als 16 % erzielen.

(mid)

 

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