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Dauerhafter Werkstoff – unendlicher Materialkreislauf

Metallverpackungsbranche schärft Nachhaltigkeitsprofil

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Im Rahmen der Diskussion um ressourcenschonendes Wirtschaften hat die Metallverpackungsindustrie den Begriff „permanent material“ geprägt, der den endlosen Lebenszyklus eines Materials beschreibt, das immer wieder mit seiner primären Qualität zur Verfügung steht und daher als besonders ressourcenschonend bewertet werden kann. Dieses Konzept hat es jetzt auf die politische Agenda der EU geschafft. „Auf europäischer Ebene ist es uns gelungen, das Konzept des „permanent material“ in die Wahrnehmung der politischen Entscheidungsträger in der europäischen Union zu rücken. Im Rahmen eines zukünftigen ressourcenschonenden Europas, wie es die EU-Kommission in einem entsprechenden Fahrplan vorgeschlagen hat, sollen künftig  neben „erneuerbaren“ und „nicht erneuerbaren“ Ressourcen auch dauerhafte Werkstoffe als eigene Kategorie berücksichtigt werden“, erklärt Jörg Höppner, Geschäftsführer des Verbandes Metallverpackungen e. V. Damit können die Hersteller von Metallverpackungen unter der Federführung ihres deutschen und europäischen Dachverbandes (VMV und Empac) einen ersten Erfolg auf der politischen Bühne vermelden. „Mit dem Konzept ‚permanent material‘ unterstreichen wir als Branche unseren Willen und unsere Leistungsfähigkeit für eine rohstoffeffiziente Gesellschaft, die den Zugang zu unbegrenzten, natürlichen Ressourcen für künftige Generationen sichert“, so Höppner weiter. Aufgrund ihrer unendlichen Recyclingfähigkeit befinden sich Metallverpackungen in einem fortwährenden Materialkreislauf.

Auf diese Weise gehen die für die Verpackungsproduktion eingesetzten Rohstoffe genauso wenig verloren, wie die dabei aufgewendete Energie. Mit jeder Tonne verbrauchter Verpackungen aus Stahl, aus der neue Stahlprodukte hergestellt werden, spart man beispielsweise 1,5 Tonnen Eisenerz und eine halbe Tonne Kohle ein. Die Energieverbräuche lassen sich um 70 Prozent, die Emissionen sogar um 80 Prozent reduzieren.
Schrottwürfel aus Verpackungsstahl 
(Foto: Verband Metallverpackungen)
Schrottwürfel aus Verpackungsstahl (Foto: Verband Metallverpackungen)
Innovationsmotor Ressourcenschonung Die Nachhaltigkeit von Metallverpackungen definiert sich aber nicht nur dadurch, dass sie endlos wiederverwertbar sind. Der zweite entscheidende Faktor für die ressourcenschonende Bilanz ist die Reduzierung des eingesetzten Materials.

Ein erfolgreiches Beispiel aus der Praxis ist die Nemo Can der Firma Ardagh. Die hier erreichte extreme Materialeinsparung bei einer Dose mit Innendruck stellt im Lebensmittelbereich eine signifikante Weiterentwicklung in der Verpackungsproduktion dar. Durch den Einsatz von Stickstoff wird bei dieser Dose ein Innendruck erzeugt, der sie für den Transport stabilisiert. Dadurch werden eine Wanddickenreduktion von 43 Prozent sowie die Entfernung des Bördelrands möglich. Als Ergebnis wiegt die Dose 15 Prozent weniger als eine dreiteilige Lebensmitteldose.

Weniger Material, gleiche Performance – das war auch der Ansporn der Firma Sulo bei der Herstellung von Stahlfässern. Das Unternehmen hat die Schweißtechnik für seine Stahlfässer optimiert und setzt zukünftig auf eine innovative Laserschweißtechnik, die die bisherige Widerstandschweißtechnik ersetzt. So werden die Deckel, Mantel und Boden des Fasses ohne überlappende Schweißnaht verbunden. Das Bundesamt für Materialforschung und -prüfung bestätigt eine Materialersparnis von fünf Prozent. Dabei sind die Stahlfässer genauso stabil und bieten sogar noch mehr Schutz: Die bislang kritischen Stellen wie die verdickten Nähte an Deckel und Bodennaht konnten eliminiert werden.
Nemo Can der Firma Ardagh (Foto: Ardagh)
 

Für Sie entscheidend Sonderschau „Metal Packaging Plaza“ auf der interpack Nachhaltig erlebbar wird die Welt der Metallverpackungen in Halle 11 auf der interpack 2014. Die Sonderschau Metal Packaging Plaza lädt mit ihrem außergewöhnlichen Standkonzept Fachpublikum und Öffentlichkeit dazu ein, sich ein lebendiges Bild von der Kreativität und Nachhaltigkeit von Verpackungen und Verschlüssen aus Metall zu machen. Besonderen Informationsgehalt bietet das „Metal Packaging Forum“ (Halle 11, Stand A48). Hier geben internationale Experten zweimal täglich Einblicke in die Welt der Metallverpackungen. Weitere Informationen unter: www.metallverpackungen.de
Über die Firma
VMV Verband Metallverpackungen e.V
Düsseldorf
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