Geschäftsjahr 2013 / Investition

Koelnmesse verzeichnet höchsten Gewinn der Unternehmensgeschichte

Messejahr 2013 mit erfolgreichen Veranstaltungen

Jahres-Pressekonferenz der Koelnmesse 2014, v.l.n.r.: Guido Gudat: Zentralbereichsleiter Unternehmenskommunikation, Katharina C. Hamma: Geschäftsführerin, Jürgen Roters: Oberbürgermeister der Stadt Köln und Aufsichtsratsvorsitzender, Gerald Böse: Vorsitzender der Geschäftsführung, Herbert Marner: Geschäftsführer (Foto: Koelnmesse)
Jahres-Pressekonferenz der Koelnmesse 2014, v.l.n.r.: Guido Gudat: Zentralbereichsleiter Unternehmenskommunikation, Katharina C. Hamma: Geschäftsführerin, Jürgen Roters: Oberbürgermeister der Stadt Köln und Aufsichtsratsvorsitzender, Gerald Böse: Vorsitzender der Geschäftsführung, Herbert Marner: Geschäftsführer (Foto: Koelnmesse)
2013 fanden 89 Veranstaltungen mit 40.000 ausstellenden Unternehmen und mehr als 2 Mio. Besuchern statt. Gegenüber dem Vorjahr konnte der Umsatz hier um 8 Prozent gesteigert werden. Die Koelnmesse organisierte 62 eigene Veranstaltungen, davon 27 im Ausland. Hinzu kamen 27 Gastveranstaltungen und Special Events auf dem Kölner Messegelände.

Die Koelnmesse Ausstellungen GmbH bei, die als Koelnmesse-Tochter das Gastveranstaltungs- und Special Event-Geschäft in Köln betreut, erreichte mit 12 Mio. Euro ebenfalls den höchsten Umsatz ihrer Unternehmensgeschichte. Sie erwirtschaftete einen Überschuss vor Gewinnabführung in Höhe von 3,9 Mio. Euro. An den 23 Gastveranstaltungen und vier Special Events, die die Koelnmesse Ausstellungen 2013 betreut hat, nahmen mehr als 6.200 Aussteller und fast 250.000 Besucher teil.

Wachsende Bedeutung des Auslandsmessegeschäfts

Das Auslandsmessegeschäft gewinnt laut Koelnmesse zunehmend an Bedeutung: Ziel sei es, 2016 12 bis 15 Prozent des Gesamtumsatzes mit Auslandsmessen zu erwirtschaften. Im Fokus der weiteren Internationalisierung stehen China, Indien, Russland, Brasilien sowie der Nahe und Mittlere Osten inklusive der Türkei.

Im Bereich der Ernährungsmessen konnte die Koelnmesse ihr internationales Messeportfolio bereits ausbauen. Im August 2014 findet erstmals die Ernährungstechnologiemesse International FoodTec Brasil im brasilianischen Curitiba statt, im November folgt die erste World of Food Beijing in Peking und für Mai 2015 plant die Koelnmesse erstmals die Ernährungsmesse Anufood Eurasia in Istanbul.

Investitionen in die Zukunftsfähigkeit des Messeplatzes Köln

Luftaufnahmen der Koelnmesse. Um langfristig die Attraktivität des Messeplatzes Köln zu sichern, sind Investitionen in das Gelände und seine unmittelbare Umgebung geplant. (Foto: Koelnmesse)
Luftaufnahmen der Koelnmesse. Um langfristig die Attraktivität des Messeplatzes Köln zu sichern, sind Investitionen in das Gelände und seine unmittelbare Umgebung geplant. (Foto: Koelnmesse)
Um die Attraktivität des Messeplatzes Köln zu sichern, plant die Messe Investitionen in das Gelände und seine unmittelbare Umgebung. Es sei ohne Alternative, den Gewinn des Jahres 2013 und weitere zu erwartende Überschüsse in die Zukunft zu investieren, so der Oberbürgermeister der Stadt Köln und Koelnmesse-Aufsichtsratsvorsitzender Jürgen Roters. "2025 wollen wir über das attraktivste innerstädtische Messeareal der Welt verfügen - mit hochmoderner und bedarfsgerechter Ausstattung und einer Top-Qualität der Verkehrs-, Logistik- und Parkraumsituation", so auch Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH.

Die anstehenden Infrastruktur-Maßnahmen fasst die Koelnmesse derzeit in einem Masterplan zusammen, der im Herbst 2014 vorgestellt werden soll. Dabei geht es sowohl um Modernisierungsmaßnahmen im Südgelände als auch um die Infrastruktur im direkten Messeumfeld, die sich aufgrund der städtebaulichen Entwicklung des Stadtteils Deutz und durch Baumaßnahmen wie beispielsweise die Messe-City im Süden, verändern wird.

Das dritte Themenfeld, das in den Masterplan einfließt, ist der mögliche Bau eines Confex (Conference & Exhibitions), einer speziellen Messehalle für Kongresse, Messen und Special Events. "Der Bedarf an einer solchen Halle ist groß. Wir müssen immer wieder Anfragen zum Beispiel von Kongressveranstaltern abweisen, die eine Location für 3.000 bis 4.000 Personen suchen", so Böse.

(mns)
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