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Aseptische Streckblas-Füll-Verschließ-Lösung

Aseptische Abfüllung ohne Wasserverbrauch mit Anlagen von Sidel

Fonti di Posina füllt seit 1986 in PET-Flaschen ab: Zum Sortiment gehören unter anderem Tees, Fruchtsäfte und Energydrinks mit Standard- oder Sportverschlüssen. (Fotos: Sidel)
Fonti di Posina füllt seit 1986 in PET-Flaschen ab: Zum Sortiment gehören unter anderem Tees, Fruchtsäfte und Energydrinks mit Standard- oder Sportverschlüssen. (Fotos: Sidel)
 

Fonti di Posina S.p.A. füllt seit über 30 Jahren das Mineralwasser der italienischen Provinz Vicenza ab – seit 1986 in PET-Flaschen. Der Abfüllbetrieb steht am Fuß der kleinen Dolomiten im Posinatal, der Herkunftsort des abgefüllten Mineralwassers. Rund 50 Prozent der Gesamtproduktion gelangen in den Export. Um das Angebot zu erweitern, investierte Fonti di Posina 2000 zum ersten Mal in eine aseptische Abfülllinie: Die Produktionskapazität betrug damals 6.000 Flaschen/Stunde.

Investition in effizientere Technik Eine neue Anlage sollte die Produktionskapazität erweitern: „Unser Ziel war es, in die neueste Verpackungstechnologie zu investieren“, so Matteo Frugani, Generaldirektor von Fonti di Posina. Die Wahl fiel auf eine Low-Output-Linie von Sidel mit integrierter aseptischer Streckblas-Füll-Verschließ-Lösung sowie Trockendekontamination der Preformen und Verschlüsse. „Wir konnten uns keinen Fehler und auch keine Maschine für einen Feldtest leisten. Sidel hat einen guten Ruf. Bei den Besichtigungen diverser Abfüllbetriebe, um die Technik bei der Arbeit zu sehen, überzeugte uns die Leistung der Lösung mit Preform-Trockendekontamination“, berichtet Antonio Biella, Gesellschafter der Holding Montecristo, die bei Fonti di Posina Mehrheitseigner ist.  Die Anlage wurde in einer neu gebauten Erweiterung des bestehenden Abfüllbetriebs installiert. Die Validierung des aseptischen Prozesses erfolgte einige Wochen später für die Produktion von 0,5-l-Flaschen für Tee. Die neue Produktionskapazität: 12.000 Flaschen/Stunde.

40 verschiedene Rezepturen Ausgestattet mit der aseptischen Streckblas-Füll-Verschließ-Lösung für Kleinchargen, übernimmt die Anlage derzeit die Produktion von 40 verschiedenen Rezepturen für den Einzelhandel und Handelsmarken. Dazu gehören Tees, Fruchtsäfte und Energydrinks mit Standard- oder Sportverschlüssen in verschieden Flaschenformaten. „Ende 2014 werden über 100 verschiedene Flaschenreferenzen auf dieser Anlage produziert und in zwei Jahren sollen es 200 sein“, sagt Agostino Biella, ein weiterer Gesellschafter von Montecristo. „Da die Produktion oft mehrmals am Tag wechselt, bietet diese Investition, die durch kürzere Reinigungs- und Sterilisierungsphasen die Formatwechsel beschleunigt, große Vorteile“, so Biella weiter.
Mit der neuen Anlage kann Fonti di Posina eine Produktionskapazität von 12.000 Flaschen/Stunde für 0,5- und 1-l-Flaschen erreichen. Das Gewicht der Flaschen konnte gleichzeitig um sieben Gramm reduziert werden.
Mit der neuen Anlage kann Fonti di Posina eine Produktionskapazität von 12.000 Flaschen/Stunde für 0,5- und 1-l-Flaschen erreichen. Das Gewicht der Flaschen konnte gleichzeitig um sieben Gramm reduziert werden.
 

Es geht auch ohne Wasser Die Effizienz der Technologie und ihr Beitrag zu einem nachhaltigeren Betrieb waren weitere Entscheidungskriterien. Marco Colombo, dritter Gesellschafter der Holding Montecristo, erklärt: „Die Technologie der Trockendekontamination der Preformen hat uns überzeugt. Da die Flaschenspülung entfällt, benötigen wir weder Peressigsäure noch warmes Wasser. Für die Dekontamination der Preformen und Verschlüsse verwenden wir nicht einmal zwei Liter Chemikalien pro Stunde und überhaupt kein Wasser.“ Ausgestattet mit einem neuen Ofen von Sidel, konnte Fonti di Posina mit der Combi Predis FMa auch den Energieverbrauch beim Erhitzen der Preformen reduzieren. Die optimierte Konfiguration des Ofens benötigt weniger Lampen und Heizmodule. So konnte der Stromverbrauch um 43 Prozent gesenkt werden.

Sieben Gramm weniger Flaschengewicht Während der Installation der neuen Abfüllanlage arbeitete Fonti di Posina an einem neuen Design der Wasserflaschen, da die Trockendekontamination der Preformen die Möglichkeit einer Gewichtsreduzierung bot: „Mit der neuen Lösung sparen wir enorm viel PET-Material ein, da der Wegfall der thermischen Beschränkungen der Flaschendekontamination eine Reduzierung des Flaschengewichts ermöglicht. Bei unserer 1,5-l-Flasche, die statt 39 Gramm nur noch 32 Gramm wiegt, sind das 20 Prozent. Und die Aluminiumdichtfolie konnten wir ebenfalls weglassen“, so Frugani.

Mit einer Effizienz von 95 Prozent habe die aseptische Streckblas-Füll-Verschließ-Lösung ihren Wert bereits unter Beweis gestellt: Bei einer mittleren Produktionsleistung von 12.000 Flaschen/Stunde für 0,5- und 1-l-Flaschen strebt Fonti di Posina die Lieferung von über 30 Millionen aseptisch gefüllter Flaschen pro Jahr an. Das Unternehmen plant, die Produktionskapazität mit weiteren Anlagen innerhalb der nächsten zwei Jahre auf 100 Millionen Einheiten zu erhöhen.
Über die Firma
Sidel SpA PARMA
Parma
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