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In Kasachstan ist die erste Heißabfüllanlage mit Mischdosierung von Sidel installiert worden. Eingesetzt wird sie von dem Getränkeabfüller Galanz Bottlers, der nach eigenen Angaben damit eine Kostenreduzierung von 1,4 Mio. USD im Jahr erreichen konnte. Die neue Produktionsanlage mit Blasmaschine SBO HR (Heat Resistance) und Sidel Matrix Hot Filler ermöglicht zudem ein geringeres Flaschengewicht. Dadurch konnte Galanz Bottlers den Jahresverbrauch an PET-Material um rund 700 t reduzieren.

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Galanz Bottlers ist in Zentralasien ein führender Hersteller von Eistee wie zum Beispiel der Marke Maxi Tea. Für Nestlé füllt das Unternehmen Nestea in Kasachstan ab.

700 t PET einsparen durch leichtere Flaschen

Bei Galanz Bottlers läuft eine Sidel-Produktionsanlage mit einer Blasmaschine SBO14 Universal2eco HR (Heat Resistance) und moderner Abfülltechnik: ein Matrix 700 ISD Hot Filler.

(Foto: Sidel)

(Foto: Sidel)

In Zusammenarbeit stellten Sidel und Galanz Bottlers die Produktion hitzebeständiger PET-Flaschen auf eine neue Flaschenform mit kurzem Hals um: Das Gewicht einer 0,5-l-Flasche konnten die Unternehmen dadurch um 5 g und das einer 1,2-l-Flasche um 10 g reduzieren. Mit den leichteren Preformen spart Galanz Bottlers rund 700 t Material beziehungsweise 1,4 Mio. USD jährlich.

Für verschiedene Formate: Durch die kombinierte Sidel-Technologie kann Galanz Bottlers sechs Formate zwischen 0,45 l und 1,2 l mit Halsgrößen von 28 mm und 38 mm mit Produktionsraten bis zu 24.000 Flaschen pro Stunde abzufüllen.

Mischdosiertechnik für Getränke mit und ohne Fruchtstücke

(Foto: Sidel)

(Foto: Sidel)

Die Anlage hat zwei Betriebsarten: Sie kann Flaschen blasen und mit stillen Getränken wie Tees und isotonischen Getränken ohne Fruchtstücke füllen oder durch integrierte Mischdosiertechnik (ISD) Getränke mit Fruchtfleisch, Fasern, Saftschläuchen, Fruchtstücken und Aloe Vera verarbeiten.

Mit der Mischdosiertechnik (ISD) für Getränke mit Fruchtfleisch und Fruchtstücken erfolgt die Abfüllung in zwei Phasen. Zuerst werden die Fruchtstücke hinzufügt, dann wird die Flüssigkeit in die Flasche gefüllt. Kolben regeln die Zweistrom-Dosierung, sodass der Fruchtanteil in der Flüssigkeit immer konstant dosiert ist.

Die korrekte Durchflussrate kann während der Produktion vom Tank bis zum Abfüllventil reguliert werden, ohne dass das Getränk belastet wird. Der konstante Druck im Abfüllventil führt zu einer hohen Verteilungsgenauigkeit im Abfüllprozess.

(Foto: Sidel)

(Foto: Sidel)

(mns)