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Vom 11. bis 13. November ist es wieder so weit: Die internationale Getränkewirtschaft trifft sich in Nürnberg auf der Brau Beviale 2014, um sich in neun Hallen über Neuheiten aus den Bereichen Rohstoffe, Technologien, Logistik und Marketing zu informieren. Rund 1.300 Aussteller werden ihr Angebot präsentieren. Dieses Jahr steht bei der Investitionsgütermesse für die Getränkeproduktion das Trendthema „Kreative Bierkultur“ im Fokus.

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2014 steht das Thema „Kreative Bierkultur“ im Fokus der Brau Beviale. Rund 33.000 internationale Besucher erwartet das Messeteam dieses Jahr in Nürnberg. 
(Foto: NürnbergMesse/Thomas Geiger)

2014 steht das Thema „Kreative Bierkultur“ im Fokus der Brau Beviale. Rund 33.000 internationale Besucher erwartet das Messeteam dieses Jahr in Nürnberg.
(Foto: NürnbergMesse/Thomas Geiger)

 

Das Projektteam der Brau Beviale hat Messekonzept und Rahmenprogramm überarbeitet. So wurde die Nomenklatur neu an der Prozesskette Getränkeproduktion ausgerichtet. Daneben tritt die Brau Beviale nun auch optisch in neuem Gewand auf: in natürlichen Grüntönen, passend zu frischem Hopfen.

Erstmalig können sich die rund 33.000 erwarteten Besucher bei der Brau Beviale auf ein marktorientiertes Konzept rund um das PET-Angebots- und Leistungsspektrum freuen: Dazu gehören die Sonderschau PETarena „Connecting ComPETence“ mit Packaging Wall of Excellence – eine Art Schaufenster für Kunststoffverpackungen – sowie eine internationale zweitätige Konferenz, die vor der Messe vom 10. bis 11. November stattfindet. Die PETarena soll als Anlaufstelle für alle Beteiligten der PET-Wertschöpfungskette dienen: von Maschinenbauern über Abfüller, Verpackungsentwickler hin zu Zulieferern.

Kreative Bierkultur im Fokus
Die „Kreative Bierkultur“ steht bei der diesjährigen Brau Beviale im Fokus. „Der Ursprung des derzeit angesagten Trends hin zu handwerklicher Braukunst, zu den sogenannten Craft Beers, liegt in den USA“, sagt Andrea Kalrait, Projektleiterin der Brau Beviale bei der NürnbergMesse. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts existierten dort um die 1.700 Brauereien. 1983 produzierten dagegen nur noch sechs große Konzerne das Bier für den US-amerikanischen Markt – überwiegend leichte, schwach gehopfte Lagerbiere. Seit gut 30 Jahren entwickeln sich wieder vermehrt kleine und lokale Brauereien, die mit handwerklich hergestellten Bierspezialitäten, dem Craft Beer, den Biermarkt zurückerobern. Die Anzahl ist von acht Brauereien im Jahr 1980 auf 537 im Jahr 1994 und über 1.600 im Jahr 2010 angestiegen. Anders ist die Situation in Deutschland: „Bei uns gab es schon immer kleine und mittelständische Brauereien, die handwerklich gemachte Biere brauen“, sagt Werner Gloßner, Hauptgeschäftsführer der Privaten Brauereien Bayern. Den Craft-Beer-Trend heißt Gloßner jedoch willkommen: „Auch alte traditionelle Sorten wie ein Märzen oder ein Zwickl erhalten dadurch wieder einen eigenständigeren Geschmack und so gewinnen wir immer neue Bierliebhaber.“

Insiderwissen rund um Craft Beers vermittelt der US-amerikanische Bierspezialist Jim Koch, der mit kleinen Brau-Experimenten in der eigenen Küche anfing. Heute leitet Koch die Boston Beer Company, die er 1985 gründete und wo das Samuel Adams gebraut wird. Seine Bierkreationen haben bereits mehrere Auszeichnungen erhalten. Weitere Informationen zur „Kreativen Bierkultur“ erhalten Besucher in der Craft Beer Lounge, beim Aussteller Parcours mit speziellen Lösungen für kreative Brauer oder im Brau Beviale Forum. Hier werden Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden zum gesamten Angebot der Messe angeboten.

Im „European MicroBrew Symposium – Market, Trends and Technology“ erhalten Geschäftsführer, Inhaber, technische Leiter sowie Braumeister am Vortag der Messe wissenswerte Informationen aus den Feldern Technik und Technologie sowie Marktentwicklungen im europäischen Craftbrewing-Segment. Für die Besucher gibt es aber auch „Trinkfestes“ zum Probieren: Bei der Bekanntgabe der Gewinner des European Beer Star Award, der seit 2004 seine Messeheimat auf der Brau Beviale hat, können Besucher am ersten Messetag die Goldmedaillengewinner des größten europäischen Bierwettbewerbs verkosten und ihr Lieblingsbier küren: den Consumers‘ Favourite.

 

Informationen zur Brau Beviale

Veranstaltungsort und Termin
Messezentrum Nürnberg
Dienstag, 11. bis Donnerstag,
13. November 2014

Öffnungszeiten
Dienstag und Mittwoch von 9:00 – 18:00 Uhr
Donnerstag von 9:00 – 17:00 Uhr

Ticketpreise
Tageskarte: 25,- Euro
Dauerkarte: 35,- Euro
Schüler und Studenten: 10,- Euro
Online-Vorverkauf Tickets und Kataloge
(ab Oktober):
www.brau-beviale.de/vorverkauf

Fachangebot
Rohstoffe (Halle 1)
Rohstoffe und Getränke als Rohstoff

Technologie (Hallen 4, 4A, 5, 6, 7, 7A und 9)

  • Maschinen und Anlagen für die Herstellung, die Abfüllung und das Verpacken von Getränken
  • Packstoffe, -mittel, Packhilfsmittel,Verschlusssysteme
  • Automation und IT
  • Betriebs- und Laborausstattung, Betriebs- und Hilfsstoffe, Veredelung von Bier
  • Anlagen für Energie, Druckluft/Gase, Arbeitssicherheit, Umweltschutz

Logistik (Halle 7A)

  • Fahrzeuge, Verladetechnik, Lagersysteme und Transportgeräte

Marketing (Hallen 1 und 9)

  • Vermarktung und gastronomische Einrichtungen
  • Dienstleistungen, Institute, Forschung, Medien

Rahmenprogramm

  • Sonderschau PET-Arena  „Connecting ComPETence” (Halle 4A)
  • Packaging Wall of Excellence (Halle 4A)
  • Konferenz PETnology Europe (10.-11. November, NCC Ost)
  • Craft Beer Lounge (Halle 9) Präsentation des European Beer Star Award 2014 (Halle 9)
  • European Micro Brew Symposium (10. November, NCC Ost)
  • Gemeinschaftsstand junger innovativer Unternehmen
  • Forum Brau Beviale (Halle 1)

Veranstalter
NürnbergMesse GmbH
www.nuernbergmesse.de
www.brau-beviale.de