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Mit Teleservice-Connectivity-Lösung Anlagenstillstände reduzieren

Störungen beheben ohne Vor-Ort-Einsatz

Störungen bei Herstell-, Abfüll- und Verpackungsmaschinen können mittels Teleservice schnell und ohne Vor-Ort-Anwesenheit eines Servicetechnikers behoben werden. (Foto: Optima)
Störungen bei Herstell-, Abfüll- und Verpackungsmaschinen können mittels Teleservice schnell und ohne Vor-Ort-Anwesenheit eines Servicetechnikers behoben werden. (Foto: Optima)
 

Der wichtigste Vorteil der Fernwartung sei die schnelle Störungsbeseitigung, sagt Mirko Pecoroni, IT-Experte aus dem Bereich Information Technology bei Optima. Seiner Ansicht nach wird es immer wichtiger, Anlagenstillstände zu vermeiden und bei Störungen für schnelle Hilfe zu sorgen. „Das ist ohne den Teleservice heute gar nicht mehr möglich“, so Pecoroni.

Wenn ein Servicetechniker erst noch zum Kunden reisen muss, ist bereits viel Zeit verloren. Die Fernwartung ermöglicht dagegen eine sofortige Fehlerdiagnose und die Störungsbeseitigung ist auf diesem Weg häufig ohne Vor-Ort-Einsatz möglich. Mit Innominates mGuard greift der Servictechniker per Onlineverbindung direkt auf die Maschine des Kunden zu. Voraussetzung ist allerdings, dass ein Mitarbeiter an der Maschine manuell einen Hardwareschalter auf VPN-Verbindung (Virtual Private Network) stellt. Erst wenn dieser Schalter betätigt ist, wird von der Maschine aus eine gesicherte VPN-Verbindung zum Anlagenbauer aufgebaut und der Zugriff protokolliert. Der Anlagenbetreiber behält so die Kontrolle über die Datenverbindungen nach außen. Gleichzeitig wird damit sichergestellt, dass die Maschine bei einem Servicezugriff vom Maschinenführer vor Ort überwacht wird und keine Mitarbeiter im Arbeitsbereich der Maschine gefährdet werden können.

Servicebedarf steigt „Der Servicebedarf ist in den letzten Jahren ständig größer geworden. Immer leistungsfähigere und komplexere Maschinen führen zu deutlich mehr Steuerungsinformationen und größeren Software-Updates. Dafür sind breitbandige und sichere IP-/VPN-Verbindungen notwendig“, sagt Pecoroni. In jeder Maschine steige die Zahl der einzeln ansteuerbaren Endgeräte mit einer eigenen IP-Adresse, die konfiguriert, überwacht und gesteuert werden, wie beispielsweise Servomotoren. Viele Kunden würden sich hier mehr Unterstützung von Experten wünschen, so der IT-Experte. Pecoroni hat dafür ein Beispiel parat: Für Optimierungen nach der Inbetriebnahme an Maschinen in Chile und in Russland waren dieselben Experten gefragt, die aber nicht gleichzeitig an mehreren Orten präsent sein konnten. Mithilfe des Teleservice konnten sich die Servicetechniker sofort ein umfassendes Bild von der Anlage machen und zusammen mit dem Mitarbeiter vor Ort Optimierungen vornehmen. Die Experten waren gleichzeitig für zwei Anlagen verfügbar, ohne dass Reisekosten anfielen. Pecoroni sieht insgesamt einen steigenden Bedarf für weitere Online-Serviceangebote zur Steigerung der Anlagenverfügbarkeit, etwa durch Condition Monitoring.
Schnell weiterarbeiten: Anlagenstillstände können mit mGuard per Fernwartung behoben werden. (Foto: Optima)
Schnell weiterarbeiten: Anlagenstillstände können mit mGuard per Fernwartung behoben werden. (Foto: Optima)
 

Praxistaugliche Lösung Aufmerksam geworden auf die mGuards von Innominate waren die Optima-Servicetechniker, weil sie nach einer leistungsfähigeren und sichereren Lösung zur Fernwartung suchten. Applikationen wie Desktop-Sharing-Software für Fernwartungen aus dem normalen Office-Umfeld verwarfen sie aufgrund der fehlenden Industrieeignung. Das hätte einen PC an der Maschine erfordert und wäre außerdem nicht den Sicherheitsanforderungen der Maschinenbetreiber gerecht geworden, so Pecoroni. „Viele Lösungen für den Industriebereich haben uns eher den Eindruck einer Bastellösung vermittelt. Über Phoenix Contact haben wir dann die mGuard-Technik von Innominate kennengelernt“, erinnert sich der IT-Experte.

Die Komplettlösung besteht aus einem VPN-fähigen Ethernet-Router mit IPsec-Verschlüsselung (IP-Security-Protokoll), einer konfigurierbaren Firewall und einem VPN-Hardwareschalter. Optima testete die Lösung bei einigen Kunden: Sie erwies sich als praxis-tauglich. Die VPN-Verbindungen wurden zunächst zentral in der IT-Abteilung terminiert, wo die Servicetechniker dann auf die Kundenmaschinen zugreifen konnten. Eine Backup-Lösung sorgte für die Sicherung aller Einstellungen und Daten. Nachdem Optima gute Erfahrungen mit der Lösung gemacht hatte, wurde der Zugang für die Techniker dezentralisiert. Mittlerweile können sie von ihrem Arbeitsplatz aus auf die VPN-Verbindung zugreifen.
»Es wird immer wichtiger, Anlagenstillstände zu vermeiden und bei Störungen für schnelle Hilfe zu sorgen. Das ist ohne Teleservice heute gar nicht mehr möglich. Die mGuard-Lösung verfügt über einen sehr hohen Sicherheitsstandard, ist gut dokumentiert und unsere Kunden können Zugriffe jederzeit überwachen und kontrollieren.«

Mirko Pecoroni, IT-Experte aus dem Bereich Information Technology bei Optima
(Foto: Optima)
„Es wird immer wichtiger, Anlagenstillstände zu vermeiden und bei Störungen für schnelle Hilfe zu sorgen. Das ist ohne Teleservice heute gar nicht mehr möglich. Die mGuard-Lösung verfügt über einen sehr hohen Sicherheitsstandard, ist gut dokumentiert und unsere Kunden können Zugriffe jederzeit überwachen und kontrollieren.“ Mirko Pecoroni, IT-Experte aus dem Bereich Information Technology bei Optima (Foto: Optima)
 

Jederzeit kontrollieren Nach anfänglichen Bedenken seitens ihrer Kunden habe sich die mGuard-Lösung durchgesetzt, so Pecoroni. „Das Entscheidende ist, dass der Zugriff auf das Netz des Kunden völlig transparent und gut nachvollziehbar ist. Die mGuard-Lösung verfügt über einen sehr hohen Sicherheitsstandard, ist gut dokumentiert und unsere Kunden können Zugriffe jederzeit überwachen und kontrollieren“, sagt er. Ein Unternehmen wollte zum Beispiel zunächst nur seinen eigenen Software-Client zulassen. IT-Mitarbeiter von Optima erklärten den Aufwand, den andere Kunden mit der Konfiguration der Software-Ports hatten und wie unsicher und unzuverlässig der Einsatz im Maschinenumfeld war. Nicht alle mit der Maschine verbundenen Endgeräte waren erfassbar gewesen. Die mGuard-Lösung überzeugte in diesem Fall, weil die Kunden-IT die Kontrolle über die Netzwerkzugriffe nicht aus der Hand geben musste.

Optima will künftig alle Maschinen mit mGuards ausstatten: „Auch wenn der Kunde zunächst keinen Teleservice vereinbart hat, können wir die Technik im Fehlerfall schnell aktivieren. Wir erwarten, dass die Skeptiker dann schnell überzeugt werden“, so Pecoroni.
Für höhere Sicherheit: Die Komplettlösung mGuard von Innominate besitzt einen VPN-fähigen Ethernet-Router, IPsec-Verschlüsselung, eine konfigurierbare Firewall sowie einen VPN-Hardwareschalter. (Foto: Innominate)
Für höhere Sicherheit: Die Komplettlösung mGuard von Innominate besitzt einen VPN-fähigen Ethernet-Router, IPsec-Verschlüsselung, eine konfigurierbare Firewall sowie einen VPN-Hardwareschalter. (Foto: Innominate)
 

Für Sie entscheidend Fernwartung mit mGuard
  • Fehlerdiagnose ohne Vor-Ort-Einsatz.
  • Aufbau einer gesichterten VPN-Verbindung zum Anlagenbauer. Zuvor ist eine manuelle Freigabe durch Betätigen eines Schalters nötig.
  • Komplettlösung aus VPN-fähigem Ethernet-Router mit IPsec-Verschlüsselung, konfigurierbarer Firewall und VPN-Hardwareschalter.
Über die Firma
Phoenix Contact Cyber Security AG
Berlin
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