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Abfüllanlage

Braubetrieb Van Pur investiert in eine Anlage für Bier in PET-Flaschen

Die modular gestaltete Etikettiermaschine Innoket SE 2080 lässt sich flexibel mit Etikettierstationen, die unterschiedliche Etikettierverfahren realisieren, bestücken.
(Foto: KHS)
Die modular gestaltete Etikettiermaschine Innoket SE 2080 lässt sich flexibel mit Etikettierstationen, die unterschiedliche Etikettierverfahren realisieren, bestücken. (Foto: KHS)
 

Mit der Investition in die InnoPET Plasmax 12 D ist Van Pur die erste Brauerei in Polen und die zweite in Europa, die auf Plasmax-Technologie setzt. Damit genießt Van Pur laut Piotr Polanski, Direktor Operations der Brauerei Van Pur, eine Vorreiterposition im polnischen und europäischen  Markt und hat einen deutlichen Wettbewerbsvorteil. Polanski: „Hohe Produktqualität ist für uns oberstes Gebot. Aus diesem Grund entschieden wir uns für den Einsatz der Plasmax-Technologie. Das war genau die richtige Wahl. Mit dem Plasmax-Beschichtungsverfahren können wir unseren Konsumenten für Bier in PET-Flaschen eine Mindesthaltbarkeit von acht Monaten gewährleisten. Testergebnisse zeigen, dass die Bierqualität während dieser Zeitspanne hervorragend bleibt und mit der aus Glasflaschen direkt vergleichbar ist. Außerdem überzeugt uns das Plasmax-Beschichtungsverfahren aus ökonomischer Sicht, gestaltet sich seine Anwendung doch um einiges kostengünstiger als beispielsweise die Investition in Multilayer-PET-Flaschen.“

Auf Rang vier unter den polnischen Brauereien Die Brauerei Van Pur ist eine Größe im polnischen Markt. Die Produktion von derzeit mehr als vier Millionen Hektoliter Bier jährlich in fünf Braustätten macht ca. 10 Prozent der polnischen Bierproduktion aus. Damit steht das Unternehmen auf Rang vier unter den Brauereien Polens.

Sowohl für die Exportmärkte als auch für den Heimatmarkt werden Van-Pur-Biere größtenteils in Dosen abgefüllt. Innerhalb des Unternehmens entfällt heute etwa 60 Prozent des Absatzes auf Dosenbier, 25 Prozent auf Bier in der Glasflasche und 15 Prozent auf Bier im Keg sowie – seit Neuestem –  Bier in der PET-Flasche.

Polanski: „Wie auch bei der Dose ist die  einfache und bequeme Handhabung für Bier in PET-Flaschen ganz genauso gegeben. Wir gehen daher auch bei Bier in PET-Flaschen von einer deutlich wachsenden Nachfrage aus. Natürlich wollten wir bei dem Einstieg in das Segment Bier in PET-Flaschen von Beginn an sicherstellen, dass das neue Gebinde unsere höchsten Qualitätsansprüche erfüllt. Nur so werden wir die Verbraucher unserer Meinung nach schließlich auch nachhaltig von der PET-Flasche überzeugen können. Bislang sind wir mit unseren Erfolgen höchst zufrieden. Bei der Ende 2012 getroffenen Investitionsentscheidung für unsere neue KHS-PET-Anlage setzten wir es uns beispielsweise als ein kurz- bis mittelfristiges Ziel, sie im Zweischichtbetrieb voll auszulasten und in einer dritten Schicht mit der InnoPET Plasmax und der InnoPET Blomax eine Flaschenherstellung „auf Vorrat“ vorzunehmen. Nach nur einem Jahr fährt die ganze Linie so gut wie kontinuierlich dreischichtig. Daher orderten wir bereits eine weitere InnoPET Blomax Streckblasmaschine Serie IV.“

Die zusätzliche InnoPET Blomax sorgt dafür, dass sich parallel zu einer auf der Anlage ebenfalls stattfindenden Abfüllung von Kwass und alkoholfreien Malzgetränken von der InnoPET Plasmax und der InnoPET Blomax der ersten Stunde beschichtete PET-Flaschen herstellen lassen. Für diese Produkte ist aufgrund ihrer im Vergleich zu Bier wesentlich geringeren Sensibilität eine Abfüllung in unbeschichtete PET-Flaschen vorgesehen. Somit wird bei einer späteren Bierabfüllung die Vollauslastung des Füllers ermöglicht. Hintergrund: Das Füllsystem ist für eine stündliche Abfüllung von 25.000 0,5-l-, 21.000 0,6-l-, 15.000 1-l- und 11.000 1,5-l-Flaschen gerüstet, die InnoPET Blomax produziert höchstens 13.200 Flaschen stündlich und  die InnoPET Plasmax 12 D beschichtet maximal 12.000 Flaschen pro Stunde. Durch Integration von zwei Streckblasmaschinen in die Linie lassen sich beschichtete PET-Flaschen folglich auch während des Laufs der Linie offline produzieren. Im Anschluss daran erfolgt deren Palettierung und Zwischenlagerung. Die Wiedereinbringung der Flaschen in die Linie übernimmt bei Bedarf ein in die Anlage mit integrierter Abräumer.
In allen fünf Van Pur-Braustätten ist KHS Kisters-Verpackungstechnik Pflichtprogramm.
(Foto: KHS)
In allen fünf Van Pur-Braustätten ist KHS Kisters-Verpackungstechnik Pflichtprogramm. (Foto: KHS)
Aufgrund der Anwendung von Plasmax-Beschichtungstechnologie ist ein optimaler Schutz des abgefüllten Produkts gegen Qualitätsverlust gegeben. Bei der Bierabfüllung in PET-Flaschen gewährleistet Van Pur eine Mindesthaltbarkeit von acht Monaten.  (Foto: KHS)
Aufgrund der Anwendung von Plasmax-Beschichtungstechnologie ist ein optimaler Schutz des abgefüllten Produkts gegen Qualitätsverlust gegeben. Bei der Bierabfüllung in PET-Flaschen gewährleistet Van Pur eine Mindesthaltbarkeit von acht Monaten. (Foto: KHS)
 

InnoPET Blomax-Streckblasmaschine Serie IV die Zweite Polanski: „Zwar haben InnoPET Blomax-Streckblasmaschinen der Serie IV ihren Preis. Jedoch sind sie ihr Geld auch wert. Ihre Zuverlässigkeit und ihre effiziente Arbeitsweise haben sich in unserer Brauerei in Rakzawa bestätigt und überzeugten uns davon, einmal mehr in diese Technologie zu investieren.“ Ein zusätzliches, wesentliches Argument, das für die InnoPET Blomax Serie IV spricht, ist deren hohe Produktionsflexibilität durch den per Servomotor gesteuerten Reckvorgang. Er sorgt dafür, dass sich die Geschwindigkeit der Blasmaschine stets perfekt an die Vorgaben des Füllsystems anpasst. Das spricht für maximale Prozess-Stabilität und eine damit verbundene mögliche Gewichtsoptimierung der Preforms bis auf das letzte Zehntel Gramm an PET-Material. Van Pur stellt PET-Flaschen in verschiedenen Formen und Größen her (0,5-, 0,6-, 1- und 1,5-l). Das Unternehmen wechselt häufig zwischen den Flaschenvarianten und legt daher großen Wert auf kurze Umrüstzeiten. Durch Einsatz des Speed-Loc-Systems und eine verbesserte Zugänglichkeit der Streckblasmaschine sind dafür alle Voraussetzungen erfüllt.

InnoPET Plasmax 12 D als Highlight der neuen Linie Als bedeutendstes Highlight der Linie betrachtet Polanski die InnoPET Plasmax 12 D. Polanski: „Weil alle unsere PET-Bierflaschen über eine Plasmax-Barrierebeschichtung verfügen, sind wir in Hinblick auf Frische und Geschmacksqualität unseres Bieres über die gesamte von uns gewährleistete Mindesthaltbarkeits-Zeit von acht Monaten ganz auf der sicheren Seite.“

Ursprünge der Plasmax-Beschichtungstechnologie liegen in der Glasindustrie. Dort ging es zunächst um die Entwicklung eines Verfahrens, das dazu in der Lage ist, Glasbehälter für spezielle Anwendungen in der Pharmazie auf ihrer Innenseite mit reinstem Glas zu beschichten. Auch die für PET-Flaschen heute verwendete Plasmax-Beschichtung besteht aus reinstem Glas. Damit besteht selbst für empfindlichste Getränke ein optimaler Schutz gegen Qualitätsverlust. So verhindert die Plasmax-Beschichtung das Eindringen von Sauerstoff in das Produkt und den Austritt von Kohlensäure aus dem Produkt. Die Nanobeschichtung hat keinerlei Auswirkungen auf das ursprüngliche Gewicht beziehungsweise die Elastizität der Flasche. Die Beschichtung haftet fest an der Innenwand der Flasche.

Ein weiterer Vorteil der Plasmax-Barrierebeschichtung liegt in deren Umweltfreundlichkeit. Die 100-prozentige Recyclingfähigkeit (Recycling von Flasche-zu-Flasche) ist gegeben. Die Glasschicht lässt sich vom Rohstoff PET durch einfache Laugebehandlung trennen.“

Für eine kostenbewusste Brauerei wie Van Pur spielt auch der finanzielle Aspekt der Investition eine bedeutende Rolle. Polanski: „Alle unsere Berechnungen erbrachten, dass Plasmax-Beschichtungstechnik für uns eine kostengünstige Lösung darstellt. Wir erhielten also hohe Qualität zu einem soliden Preis-Leistungs-Verhältnis.“
Innerhalb der neuen KHS-PET-Linie stellt Van Pur verschiedene Flaschenvarianten (von der 0,5-l- bis hin zur 1,5-l-Größe) her und befüllt sie mit unterschiedlichsten Biermarken, Kwass und alkoholfreien Malzgetränken. (Foto: KHS)
Innerhalb der neuen KHS-PET-Linie stellt Van Pur verschiedene Flaschenvarianten (von der 0,5-l- bis hin zur 1,5-l-Größe) her und befüllt sie mit unterschiedlichsten Biermarken, Kwass und alkoholfreien Malzgetränken. (Foto: KHS)
Piotr Polanski, Direktor Operations des Braubetriebes Van Pur: »Hohe Produktqualität ist für uns oberstes Gebot. Das war neben ökonomischen Aspekten mit der Grund dafür, dass wir in unserer neuen PET-Linie auf das Plasmax-Beschichtungsverfahren setzen.« (Foto: KHS)
Piotr Polanski, Direktor Operations des Braubetriebes Van Pur: „Hohe Produktqualität ist für uns oberstes Gebot. Das war neben ökonomischen Aspekten mit der Grund dafür, dass wir in unserer neuen PET-Linie auf das Plasmax-Beschichtungsverfahren setzen.“ (Foto: KHS)
Über die Firma
KHS Plasmax GmbH
Hamburg
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