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Ruhestand für "alte Damen"

Rovema-Verpackungslinie über 50 Jahre bei Müller‘s Mühle in Betrieb

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Rovema Schlauchbeutelmaschine VP inkl. Kartonierer, Baujahr 1962 im Originalzustand. (Foto: Rovema)
Baujahr 1962: Rovema Schlauchbeutelmaschine VP mit der Seriennummer 154. (Foto: Rovema)
Baujahr 1962: Rovema Schlauchbeutelmaschine VP mit der Seriennummer 154. (Foto: Rovema)
Müller’s Mühle und Rovema – eine über 50 Jahre währende Geschäftsbeziehung, die mit dem Kauf der ersten Rovema-Maschine im Jahre 1962 begann und bis heute Bestand hat.

1962 wurde bei dem Schalker Traditionsunternehmen die erste Rovema-Verpackungslinie, bestehend aus zwei Schlauchbeutelmaschinen und einer Kartoniermaschine, zum Verpacken von Leinsamen, Kleie und Perl Sago in Bag-in-Box, in Betrieb genommen. Gestiegene Produktionskapazitäten und die Erfordernis zu wirtschaftlicherem Verpacken, machte eine Modernisierung des Abpackprozesses unumgänglich. Dabei lief die „alte“ Linie nach wie vor störungsfrei – wenn auch, für heutige Begriffe – mit einer Leistung von maximal 64 Beuteln auf zwei Schlauchbeutelmaschinen, sehr langsam.

Deshalb wurde die Linie mit einer modernen Verpackungslinie bestehend aus nur einer Schlauchbeutelmaschine VPI 260 und einem Kartonierer CMH, Baujahr 2013, ersetzt. Ende des letzten Jahres, nach 51 Jahren in Betrieb, war Schluss für die Maschinen mit den Seriennummern 154 und 203. Rovema nahm die „alten Damen“ zurück und nun befinden sie sich „zu Hause“ in Fernwald bei Gießen in der Firmenzentrale im Foyer, sichtbar für alle Mitarbeiter und Besucher. Rovema ist stolz auf diese Maschinen, die Beweis sind für den hohen Qualitätsstandard und den zuverlässigen After-Sales-Service über mehr als 50 Jahre.

Maschinen liefen fünf Jahrzehnte störungsfrei Seit den 70er-Jahren, mit Einführung der Kochbeutel, waren die Maschinen rund um die Uhr im Einsatz und sind im Originalzustand bis vor nicht mal einem Jahr, wie ein Schweizer Uhrwerk, gelaufen. „Mechanisch liefen die Maschinen einwandfrei“, erzählt Thorsten Schmidbauer, Leiter mechanische Werkstatt bei Müller‘s Mühle, der die Maschinen 21 Jahre in der Produktion begleitet hat. Kaum einer kennt die Maschinen besser als Schmidbauer, der zufrieden versichert, dass die Maschinen störungsfrei liefen. Lediglich Verschleißteile mussten in den über 50 Jahren Laufzeit gelegentlich ausgetauscht werden. Durch den guten After-Sales-Service von Rovema waren die Ersatzteile auch schnell geliefert. Die hohe Qualität, der gute Service und die Nähe zum Kunden waren Beweggründe, warum sich Müller‘s Mühle letztes Jahr wieder für eine Rovema Maschine entschlossen hat. Mittlerweile sind hier 13 Rovema Maschinen im Einsatz.

Mit der Inbetriebnahme der Neuanlage ist bei Müller‘s Mühle auch das technische Niveau im Verpackungsprozess gestiegen und man erwartet, aufgrund der guten Erfahrung, einen ähnlich langen Lebenszyklus. Die neuen Maschinen bieten dank modernster Technik eine leichtere Bedienbarkeit durch P@ck Control und die einheitliche Bedieneroberfläche. Beides ebenfalls wichtige Kaufkriterien bei Müller‘s Mühle, da ein störungsfreier Lauf, Produktionssicherheit und eine schnelle Fehlerbehebung unabdingbar sind. Bei Neuanschaffungen von Maschinen werden bei Müller‘s Mühle mehrere Angebote angefragt, nach Vorlage vergleichbarer Angebote wird entschieden. Rovema erfüllte die entscheidenden Kaufkriterien wie Genauigkeit, Ausbringungsleistung, After-Sales-Service, räumliche Nähe und kundenspezifische Anpassungen am besten. Natürlich spielen auch die Produktionskosten eine wichtige Rolle. Die neue Verpackungslinie mit nur einer Schlauchbeutelmaschine schafft bis zu 70 Beutel pro Minute in einer Verpackungsgröße von 200 Gramm im Vergleich zu vorher 64 Beutel mit zwei Schlauchbeutelmaschinen. Somit wurden die Kosten pro verpackte Tonne mit der neuen Verpackungslinie deutlich reduziert.
Neuer Kartonierer CMH von Rovema im Einsatz bei Müller‘s Mühle. (Foto: Rovema)
Ersatz nach 50 Jahren: Neue Schlauchbeutelmaschine VPI 260 von Rovema.
(Foto: Rovema)
Ersatz nach 50 Jahren: Neue Schlauchbeutelmaschine VPI 260 von Rovema. (Foto: Rovema)
 

Verfügbarkeit und Service wichtige Kaufkriterien 2014 wurde mit Rovema ein Wartungsvertrag für die neue Verpackungslinie abgeschlossen. Der individuell auf die Kundenbedürfnisse abgestimmte Vertrag berücksichtigt die Vorstellungen und Anforderungen des Kunden und bietet viele Vorteile, wie beispielsweise kalkulierbare Service- und Wartungskosten, optimale Nutzung der Produktionskapazität der Maschine, eine effektive Vorbeugung gegen technische Störungen und Stillstandszeiten und eine dauerhafte Werterhaltung der Maschine.

Entscheidung pro Rovema „Rovema ist nicht der preiswerteste Lieferant, aber dafür überzeugt die Qualität“, so Schmidbauer. Im Vergleich zu anderen Anbietern hat er mit Rovema in allen Belangen gute Erfahrungen gemacht. 52 Jahre Zusammenarbeit sind eine lange Zeit und sprechen für Qualität und Erfolg. „Rovema schafft es, den After-Sales-Service in jedem nur erdenklichen Fall so zu gestalten, dass der Kunde nicht das Gefühl hat, alleine gelassen zu werden“, ergänzt Schmidbauer. „Selbst, wenn etwas zu Bruch gehen würde, aus welchem Grund auch immer, kann man sich darauf verlassen, dass in der Regel am nächsten Tag Ersatz geliefert wird.“

Verpacken mit System bedeutet für Rovema, sowohl Einzelkomponenten als auch ganze Prozessketten verantwortlich und innovativ zu realisieren. Formen, Befüllen, Verschließen, Kommissionieren und den Anforderungen des Marktes entsprechend verkaufsgerecht Endverpacken, sind nur möglich mit einem ganzheitlichen Denken, das über die Einzelkomponente hinaus den kundenspezifischen Prozess integriert. Mit individueller Beratung und Projektierung, eigener Fertigung und Montage bis hin zur Inbetriebnahme und Service bietet Rovema das gesamte Leistungspaket aus einer Hand.
Über die Firma
Rovema GmbH
Fernwald
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