STI Design Award 2014

STI-Awards gehen nach Kassel und Budapest

45 Studierende von der Kunsthochschule Kassel, der Hochschule der Medien in Stuttgart, der University of the Creative Arts in Rochester (UK) und der Óbuda University in Budapest (Ungarn) nahmen an den STI Awards teil. Das Ergebnis: 26 Verpackungslösungen, die „anders“ sind und für Diskussionen bei der Jury aus Vertretern der Markenartikelindustrie, dem Handel und der Wissenschaft sorgten. Daneben wurde zusätzlich der Sonderpreis „Innovation“ ausgelobt.

Herz-Verpackung für Valentinstag: Lovebug

1. Preis: Lovebug von Noémi Galazek und Vikória Bögi. (Foto: STI Group)
1. Preis: Lovebug von Noémi Galazek und Vikória Bögi. (Foto: STI Group)

Den ersten Preis erhielten Noémi Galazek und Vikória Bögi von der Òbuda University in Budapest. Sie überzeugten die Fachjury mit einer konstruktiv und graphisch durchdachten Geschenkverpackung für Valentinstag, die Platz für ein Buch sowie Süßwaren bietet. Georg de Jong, Leiter Zentraleinkauf der Pernod Ricard Deutschland GmbH, lobte die Verpackung als perfekt durchdacht, einfach zu konfektionieren und mit hohem Impulscharakter aufgrund des integrierten Tragebandes.

 

 

Umweltfreundliche Reisverpackung aus Karton: Good for Goods

2. Preis: Good for Goods von Charlotte Enders. (Foto:  Charlotte Enders)
2. Preis: Good for Goods von Charlotte Enders. (Foto: Charlotte Enders)

Charlotte Enders erhielt den zweiten Preis. Sie studiert ebenfalls Produktdesign an der Kunsthochschule Kassel. Gefragt war eine Verpackung für granulare Produkte, die eine einfache Entnahme ohne direkten Körperkontakt sowie die Dosierung des Inhalts ermöglicht. Susanne Czech-Winkelmann, Professorin an der Hochschule RheinMain, demonstrierte die Funktionsweise der Siegerlösung „Good for Goods“ während der Preisverleihung live auf der Bühne: „Die Reisverpackung nutzt das Prinzip des Zusammendrückens der Verpackung – ähnlich wie bei einer Milch- oder Saftverpackung. Durch das Eindrücken der oberen Verpackungshälfte entsteht ein Ausguss, der die Produktentnahme erleichtert. Der abnehmbare Deckel dient gleichzeitig als Messbecher für 100 g Reis – damit ist das Siegerprodukt nicht nur eine Verpackung, sondern gleichzeitig auch ein Küchenutensil.“ Im Vergleich zu Kunststoffbeuteln lässt sich die Kartonverpackung wiederverschließen, ist umweltfreundlicher und verfügt über eine hohe Standfestigkeit.

Hit auf jeder Veranstaltung: Wurst-Case

3. Preis: Wurst-Case von Jennifer Meyer. (Foto: Jennifer Meyer)
3. Preis: Wurst-Case von Jennifer Meyer. (Foto: Jennifer Meyer)

Über den dritten Platz freute sich Jennifer Meyer, Produktdesign-Studentin an der Kunsthochschule Kassel. Laudator Aleksandar Stojanovic, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing der STI Group, lobte die Praktikabilität des einteiligen Zuschnitts für eine Bratwurst-To-Go-Verpackung. Dieser ist einfach in der Herstellung und besticht durch Convenience für den Anwender: Mit dem Wurst-Case können mehre Würstchen gleichzeitig transportiert werden. Ein durch Perforation abtrennbarer Papierstreifen schützt vor Verbrennungen, Senf oder Ketchup können mit der Wurst verpackt werden.

Sonderpreis Innovation: Versandverpackung mit Falttechnik

Sonderpreis: Versandverpackung mit Falttechnik von Jennifer Meyer. (Foto: Jennifer Meyer)
Sonderpreis: Versandverpackung mit Falttechnik von Jennifer Meyer. (Foto: Jennifer Meyer)

Auch mit ihrer zweiten Einreichung konnte Jennifer Meyer von der Kunsthochschule Kassel bei der Jury punkten und wurde aus diesem Grund zur Vergabe des Sonderpreises Innovation von Ole Petersen, verantwortlich für das European Display Management bei der Unilever Deutschland GmbH, ein zweites Mal auf die Bühne gerufen. „Die einteilige Transportverpackung kann dank integrierter Falttechnik an die Produktgröße angepasst werden und trifft damit genau das Briefing zur Entwicklung einer generischen Versandverpackung“, lobte Petersen. Durch die Faltung erhält das Produkt zusätzlichen Schutz, sodass ein dünneres Material als bisher üblich verwendet werden kann. Nach dem Öffnen der Verpackung kann diese zusammengefaltet werden um die Produktentnahme zu erleichtern. Im Falle des Rückversandes einzelner Produkte kann das Volumen durch das Zusammendrücken der Verpackung reduziert werden. Ein Band hält die reduzierte Verpackungsgröße in Form.

STI Design Award

Der STI Design Award wird seit 2006 verliehen. Die Themen Packaging und Displaylösungen wechseln dabei im zweijährigen Turnus. Mit dem Preis bietet die STI Group Studierenden aus den Bereichen Packaging und Design die Möglichkeit, ihre Kreativität und Ideenreichtum unter Beweis zu stellen. Auf der Suche nach innovativen und realisierbaren Designlösungen hatte das Verpackungs- und Displayunternehmen den mit insgesamt 7.000 Euro dotierten Nachwuchswettbewerb in 2014 bereits zum fünften Mal ausgeschrieben. Die nächste Auflage des STI Design Awards startet in 2016 - dann mit Briefings aus den Bereichen Display und POS-Design.

(mns)

Über die Firma
STI Group STI - Gustav Stabernack GmbH
Lauterbach
Newsletter

Das Neueste von
neue verpackung direkt in Ihren Posteingang!