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Geschäftsklima bei Packmittel- und Verpackungsmaschinenherstellern hellt sich auf

Französische Hersteller setzen auf Export

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Rund 1.500 Aussteller werden im November ihre Neuheiten in Paris ausstellen. (Foto: Salon International Emballage)

 

Nach zwei eher schwachen Jahren deuten die Ergebnisse der Umfrage des „Observatoire de l‘Emballage“ auf eine optimistischere Beurteilung der Geschäftsaussichten hin. So schätzen die befragten Unternehmen die Produktionsaussichten für verpackte Güter, Packmittel und Verpackungsmaschinen auf mittlere Sicht wieder zuversichtlicher ein,  erwarten eine Verbesserung der Margen und setzen auf einen steigenden  Export.

Befragt nach Innovationskatalysatoren nennen die Unternehmen Maßnahmen zur Kostensenkung. Diese schließen die Wiederverwertbarkeit von Packstoffen, den Einsatz von Recyclaten sowie eine höhere Funktionalität von Verpackungen mit ein. Auch erforderten neue Verordnungen im Gesundheitswesen weitreichende Innovationen, während im Bereich Kosmetik und Körperpflege Produkte immer schneller auf den Markt kommen müssen und so Entwicklungspotenzial freisetzen.

Produktionsaussichten für 2014 optimistischer
83 Prozent der Verwender von Verpackungen und Verpackungsmaschinen aus allen Bereichen gehen von einer gesteigerten oder zumindest stabilen Produktion aus (79 Prozent in 2012). Dabei rechnen 53 Prozent der Befragten mit einer Steigerung ihrer Produktion. 63 Prozent aus dem Lebensmittelsektor teilen diese optimistische Einschätzung. Damit ist die Stimmung in diesem Bereich positiver als in  den Branchen  Gesundheit, Pharmazie und Kosmetik, Hygiene, und Parfümerie.

Auch die Hersteller von Packmitteln waren optimistischer als 2012. 52 Prozent der Unternehmen (im Vergleich zu 49 Prozent 2012) rechnen mit einer wachsenden oder zumindest stabilen Produktion. Diese Entwicklung spiegelt sich auch bei der Beurteilung der Gewinnmargen wider. Nur noch 27 Prozent der Verpackungshersteller rechnen mit einem Rückgang der Gewinnmargen (gegenüber 43 Prozent in 2012). 49 Prozent rechnen mit einer gleichbleibenden Marge (gegenüber 42 Prozent im Jahr 2012). Damit ist dies der positivste Wert der letzten drei Jahre.

Insgesamt wollen sowohl Verwender wie auch Hersteller von Verpackungen und Verpackungsmaschinen mehr investieren. Unter den Befragten rechnen 32 Prozent mit einer Zunahme der Investitionstätigkeit. Dieser Wert ist doppelt so hoch wie vor einem Jahr. Einen Rückgang erwarten lediglich 15 Prozent. Auch die Hersteller und  Händler von Verpackungsmaschinen setzen auf eine Steigerung ihrer Produktion (47 Prozent) (im Vergleich zu 37 Prozent im Jahr 2012). Eine Mehrheit (57 Prozent) geht von einer stabilen Investitionstätigkeit aus (2012: 47 Prozent).

Hersteller von Packmitteln erzielen durchschnittlich 22 Prozent ihres Umsatzes außerhalb Frankreichs (gleicher Wert wie 2012), während die Hersteller von Verpackungsmaschinen- und ausrüstung rund 24 Prozent ihres Umsatzes außerhalb Frankreichs erzielen (22 Prozent im Jahre 2011). 40 Prozent der Hersteller von Packmitteln erwarten eine Steigerung ihrer Exporte, und auch über die Hälfte der Hersteller von Verpackungsmaschinen, nämlich 55 Prozent, setzen auf einen steigenden Export. Als Zielmärkte werden Nordafrika, Deutschland und Belgien genannt. 

 

Für Sie entscheidend

Umfrage Observatoire de l‘Emballage
Das Observatoire de l‘Emballage wurde 2005 von der französischen Verpackungsmesse „Emballage“ ins Leben gerufen. Es dient der Bestandsaufnahme und Einschätzung der Geschäftsaussichten der wichtigsten Industrien aus diesem Bereich. An der Umfrage nahmen 732 Personen teil, darunter

  • Verwender von Verpackungsmaschinen und Packmitteln (48 %)
  • Hersteller von Packmitteln (36 %)
  • Hersteller von Verpackungsmaschinen (16 %)
Über die Firma
IMF - Internationale Messen in Frankreich GmbH
Köln
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