Zellstoff und Karton

Iggesund investiert in organisches Wachstum

Im Laufe von fünf Jahren hat Iggesund Paperboard erhebliche Investitionen vorgenommen, um die Wettbewerbsfähigkeit durch niedrigere Energiekosten zu verbessern und gleichzeitig die Nutzung fossiler Brennstoffe zu minimieren. Zu diesem Zweck wurde in Workington und Iggesund eine Gesamtsumme in Höhe von 361 Mio. Euro aufgewendet. Die nun angekündigten Investitionen zielen auf eine Steigerung der Produktion ab.

In Iggesund sollen die Investitionen zur Eliminierung von Engpässen in der Zellstoffproduktion verwendet werden. Sie soll von derzeit 370.000 t auf 420.000 t steigen. Die Kartonfabrik soll ihre Kapazität dagegen ohne weitere Investitionen um 10 Prozent erhöhen. „Nachdem wir einen neuen Laugenkessel in Betrieb genommen und unsere Reinigungssysteme für Luft und Wasser entwickelt haben, verfügt das Werk sowohl in der Zellstoff- als auch in der Kartonproduktion nun über ungenutztes Potenzial, das wir aktivieren können“, erklärt Olov Winblad von Walter, der Leiter der schwedischen Kartonfabrik in Iggesund.

In Workington soll sich die Kartonproduktionskapazität des Werks durch die Investition von derzeit 200.000 t auf 220.000 t erhöhen. Dies mache die englische Kartonfabrik aufgrund eines Umbaus der Pressenpartie an der Kartonmaschine, durch den sich die Produktqualität verbessern soll, außerdem zu einem der führenden Unternehmen in der Chromokarton-Technologie, so Iggesund. Der Umbau soll bis Juni 2016 abgeschlossen sein.

Im englischen Iggesund-Werk in Workington soll durch die Investition die Kartonproduktion um 20.000 t steigen. (Foto: Iggesund)

(mns)

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Iggesund Paperboard AB
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