Etikettieren und Kennzeichnen

Schreiner Medipharm: Mit migrationsarmen Etiketten Medikamentensicherheit erhöhen

Kunststoffmaterialien bergen ein potenzielles Risiko: Moleküle aus Lösungsmitteln und anderen Substanzen, die in Druckfarben, Klebstoffen und Folienmaterialien enthalten sind, können möglicherweise über die Jahre hinweg durch die Verpackung wandern. So können zum Beispiel Augentropfen verunreinigt und in ihrer Wirkung beeinträchtigt werden, weil sie in weiche Kunststoffflaschen gefüllt sind.

Schreiner Medipharm entwickelt migrationsarme Etiketten für Kunststoffbehälter. (Foto: Schreiner Medipharm)
Schreiner Medipharm entwickelt migrationsarme Etiketten für Kunststoffbehälter. (Foto: Schreiner Medipharm)

Spezielle Klebstoffsysteme, Materialien und Farben von Schreiner Medipharm sind qualifiziert worden. Dazu hat das Unternehmen zusammen mit einem unabhängigen Prüfinstitut eine Studie durchgeführt, in der die Migrationsneigung von verschiedenen Etikettenaufbauten analysiert, berechnet und bewertet wurde. Die gewonnenen Ergebnisse ermöglichen es laut Schreiner Medipharm, für jeden Anwendungsfall ohne großen Zeit- und Investitionsaufwand für den Hersteller migrationsarme Kennzeichnungs­lösungen zu entwickeln. Darüber hinaus erhöhe sich durch die Verwendung von nachweisbar unkritischen migrationsarmen Etiketten die Wahrscheinlichkeit einer problemlosen Freigabe durch die entsprechenden Arzneimittelbehörden, so das Unternehmen.

Über die Firma
Schreiner MediPharm Schreiner Group GmbH & Co. KG
Oberschleißheim
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