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Verpackungsfolien

Antimikrobielle Verpackungslösungen sollen Fleisch länger frisch halten

Das Projekt „Technologien für antimikrobielle Oberflächen bei Kunststoffformteilen und –folien für Lebensmittelanwendungen“ wurde von den Firmen Verpa Folie und RF Plast in Kooperation mit der Hochschule Ansbach initiiert – alle drei Partner des vom Cluster Neue Werkstoffe getragenen Netzwerkes K-Messwerk. Trotz bereits existierender antimikrobieller Verpackungsfolien, sei es bisher nicht möglich gewesen, anwendungsrelevante Bewertungen einer keimtötenden Wirkungsweise bei smarten Frischfleischverpackungen zu erzielen, teilte die Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer, Bayern Innovativ, mit. Die drei mittelfränkischen Akteure sollen innerhalb des Projekts auch einen Beitrag zur Verringerung von Ausschusswaren und zur Schonung von Ressourcen erarbeiten.

Sichtbar ist der Unterschied zwischen einer normalen Frischhaltefolie und einer antimikrobiell aktiven Kunststofffolie nicht. Das, was der Verbraucher wahrnehmen kann ist das Ergebnis: länger frisches, zum Verzehr geeignetes Fleisch. (Foto: Verpa Folie)
Sichtbar ist der Unterschied zwischen einer normalen Frischhaltefolie und einer antimikrobiell aktiven Kunststofffolie nicht. Das, was der Verbraucher wahrnehmen kann ist das Ergebnis: länger frisches, zum Verzehr geeignetes Fleisch. (Foto: Verpa Folie)

„Es existieren zwar automatisierte und teilautomatisierte Verpackungsmöglichkeiten, jedoch sind die verwendeten Materialen nicht antimikrobiell wirksam. Das vorliegende Projekt, soll diese Lücke füllen,“ so Olaf Hegen, Entwicklungsleiter bei Verpa Folie.

Verpa Folie und RF Plast entwickeln gemeinsam ein System aus antimikrobiell wirksamem Folienbeuteln und antimikrobiell ausgerüsteten Halte- und Führungsstäbchen für die Verpackung von Frischfleisch. Die Kombination aus Folien- und Spritzgusstechnik und eine entsprechende Messmethode sollen gemeinsam ein innovatives Produkt hervorbringen, das Lösungen für noch offene Fragestellungen beim Einsatz von antimikrobiell ausgerüsteten Kunststoffen im Lebensmittelbereich bieten soll. Unterschiedlicher Kunststoffverarbeitungsverfahren und darauf abgestimmte antimikrobielle Ausrüstungen, kennzeichnen das neue Verfahren, das auch Fragen der Recyclierbarkeit, sowohl von Produktionsabfällen, als auch nach Gebrauch im Projekt untersucht.

Erfolge durch Kooperation: regionales Netzwerk K-Messwerk

Die drei an diesem Projekt beteiligten Unternehmen und Institutionen sind langjährige Partner des K-Messwerks „Mess- und labortechnische Plattform in der Kunststoffregion Weißenburg-Gunzenhausen“, das die Wertschöpfungskette in der Kunststoffverarbeitung vom Maschinen- und Werkzeugbau über die Materialproduktion bis zu Spritzguss, Extrusion und Oberflächenveredelung in der Region Weißenburg-Gunzenhausen abbildet.

(mns)

 

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