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Inovative Verpackungen auf der ProSweets

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Geht es ums Naschen, greifen Verbraucher nicht wahllos zu, im Gegenteil: Mittlerweile kommen für viele Naschkatzen neben Geschmack und Genuss auch ökologische Aspekte hinzu. Getreu dem Motto „Was nachhaltig hergestellt ist, soll auch nachhaltig verpackt sein“, legen immer mehr Bio- und Fair-Trade-Käufer Wert auf eine Bio-Verpackung. Sie dient als Kommunikator für umweltfreundliche und fair gehandelte Produkte und stellt Süßwarenhersteller vor neue Herausforderungen. Das passende Verpackungsmaterial rückt in den Fokus der Markenbildung.

Der weltweite Markt für nachhaltige Verpackungen soll bis zum Jahr 2018 einen Wert von 244 Mrd. US-Dollar erreichen, wie das Beratungsunternehmen Smithers Pira in einer Marktstudie berechnet hat. Laut der Studie „The Future of Sustainable Packaging“ sind die Nachfrage und die Gesetzgebung weltweit die wichtigsten Treiber für die Entwicklung – wobei um die Definition dessen, was nachhaltige Verpackung denn nun eigentlich ist, heftig gerungen wird.

Ökologische Weitsicht rechnet sich
Ein Weg, ökologischer zu verpacken, ist Material einzusparen, indem man Größe und Gewicht minimiert. „Lightweight“ heißt dieser Trend zu leichten Grammaturen, der sich bei Faserstoffverpackungen abzeichnet. Ein Materialverzicht, der sich rechnet – von der Kartonfabrik über Faltschachtelhersteller und Süßwarenproduzent bis hin zum Handel. Eine Reduktion des Kartongewichts um 15 Prozent entspricht einer Verringerung des CO2-Fußabdrucks um 18 Prozent. Mit dem Einsatz eines 25 g pro Kubikmeter leichteren Kartons, lässt sich bei 100.000 Keks-Packungen im Jahr so viel Kohlendioxid einsparen, wie ein Auto auf 1.000 km produziert. Spezialisiert auf Lightweight-Karton ist zum Beispiel das Unternehmen Metsä Board, das im Februar in Köln ausstellt.

Ebenso gefragt sind Rohstoffe, die nachwachsen oder sich leichter recyceln lassen. Viele Verpackungsentwickler setzen auf Biokunststoffe, wie kompostierbare Folie auf Zellulose-Basis. Wachspapier, das klassische Verpackungsmaterial für den Dreh- und Falteinschlag bei Bonbons, ist heute dank modifizierter Pflanzenöle biologisch abbaubar. Erneuerbare Rohstoffe werden zum Beispiel auch bei der Innenseitenbeschichtung von Verpackungen eingesetzt, wie bei den „Candy Cups“ von Stora Enso. Exemplarisch stehen hierfür auch die Produkte des schweizerischen Unternehmens Pawi, das zum Beispiel innovative Einlagesysteme für Pralinen anbietet.

Eine attraktive Veredelung brilliert
Der Wiederverschluss von Produkten liegt neben Easy-Opening-Eigenschaften als Convenience-Aspekt nach wie vor im Trend. Gefragt sind Produkte, die dem modernen Lifestyle entsprechen. Schnell und mühelos, überall und zu jeder Zeit genießbar, wird es dem On-the-go-Trend gerecht. Daher stehen vorgestanzte Kerben zum Öffnen, ein eingesiegelter Aufreißstreifen, Ring-Pull-Öffnung, Schnappdeckel oder Zip-Verschluss – Mehrportionenverpackungen, die sich bequem öffnen und wiederverschließen lassen – bei Süßwaren weiterhin hoch im Kurs.

Was die Optik von Zuckerwaren angeht, braucht es im Kassenbereich vor allem eins: auffällige Farben und Formen. Knallige Ideen sind ebenso gefragt wie der Trend zu „Weniger ist mehr“. Für Premiumauftritte setzen die Hersteller immer häufiger auf gestalterische Zurückhaltung, allen voran bei Schokoladen und Pralinen. Understatement, etwa durch ein schlichtes Weiß oder Schwarz, steht hier zum Beispiel für Genuss mit Klasse. Kombiniert mit gestanzten oder gelackten Metalleffekten sorgt die Veredelung von Faltschachteln für einen Hingucker im Verkaufsregal. Beliebt sind schimmernde Druckfarben wie Silber, Gold, Kupfer und Rost, die sich per Folien- oder Prägedruck auf die Festkartonagen aufbringen lassen. Ob mehrfarbig bedruckt, schlichte Eleganz oder matte Naturdekore – die Aussteller der ProSweets zeigen in Köln, mit welchen Ideen sie die Produzenten von Süßwaren und Knabberartikeln unterstützen können.

FutureLab
Das „FutureLab“ von Studierenden der Köln International School of Design wird unter Leitung von Professor Jenz Großhans erneut an Verpackungskonzepten für Süßwaren und Knabberartikeln arbeiten. Aussteller sowohl der ProSweets Cologne als auch der ISM können vor den Messen Themenvorschläge einreichen. Dreimal täglich werden die Ergebnisse und Zwischenergebnisse öffentlich präsentiert. Eine eigene Website wird die Ergebnisse anschaulich kommunizieren.

Im Verbund mit der ISM, Internationale Süßwarenmesse Köln, bildet die ProSweets Cologne die gesamte Wertschöpfungskette in der Süßwarenproduktion ab – eine weltweit einzigartige Konstellation. Als ideelle Träger unterstützen die ProSweets Cologne der Bundesverband der Deutschen Süßwaren-Industrie e.V. (BDSI), Sweets Global Network e.V. (SG), die DLG e.V. und die Zentralfachschule der Deutschen Süßwarenwirtschaft (ZDS). 

 

Die ProSweets Cologne bietet vom 1. bis 4. Februar 2015 in Köln den Herstellern von Süßwaren und Snackartikeln eine exakt auf sie zugeschnittene Informations- und Orderplattform, wenn es um Herstellungsprozesse und Verpackungen geht. (Fotos: Koelnmesse)

 

Informationen zur ProSweets Cologne

Termin: 1.2. - 4.2.2015, komplette terminliche Überschneidung und räumliche Nähe zur ISM
Veranstalter: Koelnmesse GmbH
Veranstaltungs-Turnus: jährlich, setzt im Interpack-Jahr aus
Ort:  Koelnmesse, Halle 10.1
Öffnungszeiten:  täglich von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Eintritt: Tageskarte Kasse: 35 Euro, Dauerkarte Kasse: 40 Euro, bei Vorregistrierung kostenlos
Messeprofil:  Die ProSweets Cologne ist eine Fachmesse für das gesamte branchenspezifische Zulieferspektrum der Süßwaren- und Knabberartikelindustrie. Dies reicht von der Süßwaren- und Knabberartikelverpackung und der Verpackungstechnologie über die speziell für die Süßwaren- und Knabberartikel-Herstellung benötigten Rohstoffe und Ingredients bis hin zur Prozesstechnologie. Sekundärbereiche wie Kälte- und Klimatechnik, Betriebs- und Hilfseinrichtungen sowie die Themen Lebensmittelsicherheit und Qualitätsmanagement für die Süßwaren- und Knabberartikelindustrie runden das Profil ab. 

Über die Firma
Koelnmesse GmbH
Köln
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