-

Die Rako-Gruppe, Hersteller von Haftetiketten und flexiblen Verpackungsmaterialien, installiert derzeit eine dritte HP Indigo 20000 am Standort Witzhave. Zusammen mit HP Indigo hat die Rako-Gruppe die Druckmaschine derart weiterentwickelt, dass nun auch flexible Verpackungen der Folienprint Rako auf der Indigo 20000 bedruckt werden können.

Anzeige

Für Selbstklebeetiketten ist der Digitaldruck heutzutage keine Neuentwicklung, aber ein immer stärker werdender Standard. Da auf Druckwerkzeuge wie Platten oder Zylinder verzichtet werden kann, können auch Sonderprodukte und Kleinauflagen flexibel aufgelegt werden. Darüber hinaus eröffnet der Digitaldruck neue Möglichkeiten – sei es bei der Auswahl an Bedruckstoffen, einem hochwertigen Druckergebnis auch auf eher unkonventionellen Materialien, Personalisierung oder wechselnden Designs.

Folienprint Rako produziert mit Neuentwicklung HP Indigo 20000

Beispiel möglicher Anwendung: Personalisierte Teesachets produziert auf der Indigo 20000. (Foto: Rako)

Personalisierte Tee-Sachets produziert auf der Indigo 20000. (Foto: Rako)

Die Folienprint Rako GmbH ist seit Jahren als Hersteller für flexible Verpackungen und Shrink-Sleeves auf kleinere und mittlere Auflagen in der Lebensmittelindustrie spezialisiert. Mit der Indigo 20000 kann Folienprint nach eigenen Angaben als erstes deutsches Unternehmen in der flexiblen Verpackungsindustrie flexible Verpackungen im Digitaldruck herstellen.

Folienprint kann dadurch auch kurzfristig auf Nachfragen des Marktes reagieren und Kleinauflagen herstellen, ohne dabei Zeit durch die Werkzeugherstellung wie im Flexo-, Offset- oder Tiefdruck zu verlieren. Damit können gezielt Promotionaktionen und gegebenenfalls regionale Aktionen für Lebensmittelhersteller mit geringerem Aufwand und kurzer Lieferzeit realisiert werden. Mit einer Druckbreite bis zu 730 mm kann das Unternehmen auch breite Folienformate für Lebensmittelverpackungen herstellen.

Doris Erhardt-Freitag, Geschäftsführerin Folienprint, betrachtet den Digitaldruck als Erweiterung der vorherrschenden Drucktechnologien. Bereits jetzt gäbe es ausreichend Auflagen im Flexodruck, die im Digitaldruck wirtschaftlicher und schneller zu realisieren seien. „Durch die zusätzliche Flexibilität eröffnet sich für viele Kunden eine neue Dynamik und auch die Möglichkeit kleine Märkte zu bedienen, die zuvor aufgrund der Druckvorkosten nicht realisierbar waren“, so Erhardt-Freitag. Weiterhin könne dadurch flexibler auf kurzfristige Marktentwicklungen reagiert werden. Für das Marketing ergibt sich laut Erhardt-Freitag durch den Ditigaltdruck mehr Spielraum, Testmärkte oder zusätzliche Promotions zu generieren.

Mit über 20 Druckmaschinen ist der Digitaldruck in der Rako-Unternehmensgruppe einer der dominierenden Druckverfahren.

(mns)