Aus- und Weiterbildung

Kunststoffverarbeiter melden positive Ausbildungsbilanz

Ralf Olsen beschreibt eine Ausbildung in der kunststoffverarbeitenden Industrie als "interessant, facettenreich und zukunftsträchtig.“ Olsen ist Geschäftsführer des pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V. und im GKV zuständig für Bildungspolitik und Berufsbildung. Es sei erfreulich, dass sich im vergangenen Jahr wieder mehr junge Menschen für eine Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik entschieden hätten. Dies unterstreiche den Erfolg der Ausbildungskampagne des GKV.

Die Einwerbung von Auszubildenden und damit die Sicherung des Fachkräfte­bestands hat für den GKV und die Branchenunternehmen weiterhin oberste Priorität. Die Branche ist laut GKV von überdurchschnittlichem Wachstum geprägt. Auf der einen Seite sehe sie sich weiter sinkenden Schülerzahlen gegenüber, die das Besetzen der angebotenen Ausbildungsplätze immer weiter verschärfe. Besonders davon betroffen: kleine und mittelständische Unter­nehmen.

Auf der anderen Seite werden Mitarbeiter aus den geburten­starken Nachkriegsjahrgängen in wenigen Jahren in Rente gehen. Auch dies werde den Druck auf den Fachkräftebestand in den Unternehmen deutlich erhöhen. Hier empfiehlt der GKV den Unternehmen, rechtzeitig junge Fachkräfte zu entwickeln, sodass keine Lücken bei der Besetzung von Arbeitsplätzen mit Fachkräften entstehen beziehungsweise diese möglichst gering bleiben.

Immer mehr Unternehmen der kunststoffverarbeitenden Industrie gehen laut Olsen dazu über, ihren Fachkräftenachwuchs selbst auszubilden. Als Hilfestellung zur betrieblichen Ausbildung gab der GKV vor Kurzem eine Umsetzungshilfe zur Ausbildung von Verfahrens­mechanikern für Kunststoff- und Kautschuktechnik an die Branchenunternehmen.

(mns)

Über die Firma
Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. (GKV)
Bad Homburg
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