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Verpackungsmaschinen

Cama-Group hat Maschinenkonzept überarbeitet

Ein Schlüsselmerkmal 
des Cama-Angebots ist 
der verringerte Platzbedarf 
der Fertigungslinien.
(Foto: Cama)
Ein Schlüsselmerkmal des Cama-Angebots ist der verringerte Platzbedarf der Fertigungslinien. (Foto: Cama)

 

Die Cama-Group ist nach eigenen Angaben weltweit bekannt für innovative Technologie und zuverlässige Verpackungstechnik. Die Verpackungsmaschinen und automatisierten Fertigungslinien, die von dem italienischen Unternehmen ausgelegt, hergestellt und in aller Welt installiert werden, können in der Lebensmittelindustrie, aber auch vielen anderen Branchen zum Einsatz kommen.  Die Maschinen aus Garbagnate Monastero in der Lombardei bieten Lösungen für die gesamten Verfahren zur Primär- und Sekundärverpackung, von der Zuführung zur Linie bis hin zu den Packtätigkeiten am Linienende vor der Palettierung. Die Lombarden sind bekannt für die kompakte Auslegung ihrer Maschinen und Roboter für die Sekundärverpackung. Die Maschineningenieure bei Cama projektieren seit über zehn Jahren TPM-kompatible Maschinen. Bei der Gestaltung von Anlagen steht die Sicherheit des Bedienungspersonals an erster Stelle, auch Zugänglichkeit und verbesserte Hygieneverfahren sind wichtige Kriterien bei der Auslegung.

Außerdem habe ein umfangreiches Wartungsprogramm dazu beigetragen, dass Cama-Anlagen zu einem Synonym für Effizienz und Zuverlässigkeit geworden seien, sagt Daniele Bellante, Geschäftsführer bei Cama. „Doch das ist nicht genug. Wenn man eine führende Position beibehalten will, darf man sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen, sondern muss neue Herausforderungen annehmen“, führt der Geschäftsführer noch an. Deshalb habe sich Cama für einen Durchbruch in der Verpackungsbranche vorbereitet, mit einem neuen Ansatz bei der Entwicklung von Robotern und Maschinen nach der Six-Sigma-Methode. Das inhabergeführte Unternehmen investiert jährlich mindestens fünf Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Cama nutzt den positiven Synergieeffekt durch Zusammenarbeit: So besteht eine enge Partnerschaft mit der – nach Aussagen von Bellante – besten technischen Universität in Italien, dem Politecnico in Mailand. Aber auch geschäftliche Partnerschaften mit spezialisierten und ausgewählten Zulieferern bringen den Partnern enorme Vorteile. „Wir investieren viel in R & D, doch das reicht nicht: Unsere Kerntätigkeit sind Verpackungsmaschinen und -roboter und darin sind wir wirklich gut. Doch wer herausragen will, muss seinen Horizont erweitern und das eigene Know-how mit anderen Fachkenntnissen kombinieren“, lautet die These von Riccardo Panepinto, Operations Director bei Cama. „Verpackungsmaschinen sind Güter wie viele andere, der Service macht den Unterschied. Die Maschinen müssen in die Produktionskette des Anwenders eingebunden sein.“ Dies war dann auch die Zielsetzung bei der Gestaltung der neuen Cama-Baureihe der „Break-Through“-Generation.

Platzbedarf der Maschinen weiter senken
Die Maschinen dieser Generation, die Cama auf der Anuga FoodTec ausstellen wird, umfassen sowohl Kartonierer als auch Robotertechnik für Toplader. Diese Maschinen sind das Ergebnis einer Umgestaltung:  Cama hat damit begonnen, den Platzbedarf seiner Maschinen weiter zu senken.  Durch den Einbau von Steuereinheiten für Strom- und Druckluftkomponenten in den Maschinensockel konnte dieses Ziel erreicht werden. „Eine so kompakte Maschine ist weniger aufwendig in der Verkabelung und macht es einfacher, die Nutzeinrichtungen genau da anzuordnen, wo sie gebraucht werden“, betont Riccardo Panepinto.

In Köln stellt das Unternehmen mit der neuen CL 175 einen neuen Kartonierer vor, der komplett überarbeitet wurde, sowohl in der Anlage als auch in der Funktion. Camas neuer als Seitenlader konzipierter Kartonierer bietet maximale Flexibilität bei minimalen Umrüstzeiten. Im Detail besteht der CL 175 aus drei Hauptbetriebsstationen: in der ersten wird die Faltschachtel aus der Lagerstation entnommen, aufgerichtet und in Fördertaschen gestellt. Dann erreicht sie die nächste Station zur Produkteinfüllung. Zwei Schachteln werden gleichzeitig aufgenommen und dann im Dauerbetrieb weitergefördert, die Förderer passen dabei ihre Geschwindigkeit dem Tempo der Zellenradschleusen an. Die Schachteln dagegen bleiben in Wartestellung, um das Füllgut zu empfangen. Nach diesem Arbeitsschritt werden die Faltschachteln zur Endverschluss-Station gefördert, die im Dauer- oder im Aussetzbetrieb arbeiten kann. „Die Förderer werden elektronisch mit den in den verschiedenen Stationen betriebenen Vorrichtungen synchronisiert; sie bewegen sich unabhängig voneinander und können sich an verschiedene Geschwindigkeitsanforderungen anpassen“, merkt der Operations Director der Cama-Group an.

Im Bereich Robotertechnik zeigt Cama den IG270, eine fortschrittliche Lade-Einheit, ausgerüstet mit zwölf Delta-Robotern, die in einem kompakten Maschinenrahmen nach einem patentierten hochentwickelten Co-Flow-Prinzip arbeiten. Ein weiteres Schlüsselmerkmal des Cama-Angebots ist der verringerte Platzbedarf dieser höchst effizienten und zuverlässigen Fertigungslinien, in denen dank der patentierten Kollisionsschutz-Software auf nur fünf m Länge zwölf Delta-Roboter problemlos eng aneinander im selben Entnahmebereich arbeiten.

 

Für Sie entscheidend
Technik

  • Kartonierer sowie Robotertechnik für Toplader wurden komplett umgestaltet.  
  • Der Platzbedarf der Maschinen wurde durch den Einbau von Steuereinheiten für Strom- und Druckluftkomponenten in den Maschinensockel deutlich gesenkt.
  • Der neue Kartonierer CL 175 wurde komplett überarbeitet – sowohl in der Anlage als auch in der Funktion. Camas neuer als Seitenlader konzipierter Kartonierer bietet maximale Flexibilität bei minimalen Umrüstzeiten.
  • Mit dem IG270 zeigt Cama eine Ladeeinheit, ausgerüstet mit zwölf Delta-Robotern, die in einem kompakten Maschinenrahmen nach einem patentierten Co-Flow-Prinzip arbeitet.
Über die Firma
CAMA GROUP (CAMA 1 S.p.A.
Garbagnate Monastero LC
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