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Verpackungsmaschinen

Finnischer Milchlieferant kartoniert mit Schubert-Verpackungsanlage

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Die Produkte werden auf zwei Bahnen zugeführt. (Foto: Schubert)

 

Die beiden Schubert TLM-Verpackungsanlagen sind baugleich und bestehen jeweils aus vier Teilmaschinen. Aktuell sind die Anlagen für folgende Produkte, Formate und Leistungen eingerichtet:

  • Milchprodukte im Getränkekarton in den Größen 750 ml, 1.000 ml und 1.500 ml
  • drei Kartonformate mit sechs Produkten (zwei Reihen mit drei Getränkekartons der Größen 750 ml, 1.000 ml und 1.500 ml)
  • zwei Kartonformate mit zwölf Produkten (drei Reihen mit vier Getränkekartons der Größen 750 ml und 1.000 ml)
  • jede Anlage verpackt bis zu 233 Produkte pro Minute
  • jede Anlage stellt bis zu 20 Kartons pro Minute her
  • Palettieren von bis zu fünf Kartonlagen
  • 24 Paletten pro Stunde

Aufgrund der modularen TLM-Technologie von Schubert kann Valio die Anlagen jederzeit für neue Anforderungen ausstatten lassen. Zum Beispiel mit zusätzlichen Teilmaschinen für eine höhere Leistung oder mit neuen Werkzeugen für weitere Formate.

Der Verpackungsprozess im Detail
Zwei einspurige Produktbänder führen die stehenden Getränkekartons zu. In der ersten Teilmaschine werden flachliegenden Zuschnitte zu  Kartons aufgerichtet: Ein TLM-F3-Roboter entnimmt zwei Kartonzuschnitte mit anhängendem Deckel aus dem Magazin und übergibt sie an einen TLM-F2. Der Zweiachsroboter führt die Zuschnitte an einer Heißleimdüse vorbei, richtet sie in einem Faltrahmen auf und stellt die Kartons auf ein darunter bereitstehendes Transmodul. Das Transmodul fährt mit den beiden Kartons zur nächsten Teilmaschine vor.

Ein TLM-F2-Roboter setzt Kartons auf die bereitstehende Palette ab. (Foto: Schubert)
Ein TLM-F2-Roboter setzt Kartons auf die bereitstehende Palette ab. (Foto: Schubert)

 

Bei dem patentierten Transmodul handelt es sich um schienenbasierte Transportroboter mit eigener Intelligenz. Die Energie- und Datenübertragung funktioniert kontaktlos. Auf den Transportschlitten liegen wechselbare Formatplatten auf. In diesem Fall passend für die Kartons in den verschiedenen Abmessungen.

In der zweiten Teilmaschine leiten die beiden Produktbänder die Getränkekartons jeweils einer NC-Achse zu. Die NC-Achsen bilden mit einem Rechen je nach Format zwei oder drei Reihen mit drei oder vier Getränkekartons pro Teilung. Für den Füllvorgang stoppt ein Transmodul mit zwei Kartons in der zweiten Teilmaschine. Zwei TLM-F2-Roboter nehmen die Produktgruppen auf und setzen sie in ihrer Verpackung ab.

Das Transmodul fährt ab und stoppt als nächstes in der dritten Teilmaschine, wo der anhängende Deckel des Kartons geschlossen wird. Bei der Durchfahrt dorthin werden die Kartons seitlich gekennzeichnet. In der Verschlussstation klappt ein TLM-F2-Roboter die mit Heißleim versehenen Seitenteile des Kartons um und drückt sie an. Der Roboter nimmt die geschlossenen Kartons auf und setzt sie abwechselnd auf zwei Auslaufbänder ab.

Der Palettiervorgang findet in der vierten Teilmaschine statt. Der Vierachsroboter TLM-P4 nimmt mit einem leistungsstarken Saugwerkzeug zwei Reihen Kartons auf und stellt sie auf der Palette ab. Die fertige Palette wird ausgeschleust. Zusammen mit den Anlagen erhielt Valio ein Elektronisches Service Modul (ESM), das anstehende Wartungsarbeiten anzeigt und meldet, wenn Verschließteile auszutauschen sind. Zu jeder Fehlermeldung erhält der Bediener eine Anleitung für die Fehlerbehebung.

 

Für Sie entscheidend
Das TLM-Transmodul
Das patentierte TLM-Transmodul ist ein einachsiger, schienenbasierter Roboter. Die einzelnen Transmodule bewegen sich autonom. Der Schienenstrang kann durch beliebig viele Teilmaschinen führen. An jedem Ende befindet sich eine Wendeeinheit. Entladene Module fahren auf einer Unterspur an das andere Ende zurück. Die Energie- und Datenübertragung funktioniert kontaktlos. Auf den Transportschlitten werden wechselbare Formatplatten aufgesetzt.

Finnlands großer Milchlieferant
Als genossenschaftliches Unternehmen mit langer Tradition ist Valio tief verankert in der Milchwirtschaft Finnlands. Die Gründung im Jahr 1905 ging auf eine Initiative von 17 regionalen Genossenschaften zurück, die sich für den gemeinsamen Export von Butter nach England und Russland besser aufstellen wollten. Die Entwicklung von Absatzchancen im Ausland gehört bis heute zu den Hauptaufgaben des Managements. Für das Geschäftsjahr 2013 meldete Valio einen Umsatz von 2.029 Mio. Euro. Rund 37 Prozent davon gehen auf den Export und die Umsätze der Niederlassungen zurück. Valio ist unter anderem in Russland, Schweden, den baltischen Staaten, in den USA und in China vertreten. Der gesamte Ertrag des Unternehmens geht an die Milcherzeuger, die Mitglieder der Genossenschaft sind.

Über die Firma
Gerhard Schubert GmbH
Crailsheim
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