Point of Sale

STI gestaltet Konzepte für Olympia 2016

Über 40 Designer aus neun Ländern haben beim internationalen Designer-Meeting der STI Group Ideen für Olympia-Aktionen am Point of Sale (POS) ausgetauscht. Teams aus Brasilien, Australien, den USA, Ungarn, Deutschland, Russland, UK, Spanien und Israel entwickelten über 130 Konzepte für unterschiedliche Warengruppen und Ladenformate.

Inspirieren ließen sich die Designer von den verschiedenen Sportarten, olympischen Elementen wir Feuer und Staffelstab oder brasilianischen Motiven.

Trotz der kulturellen Vielfalt und der unterschiedlichen Anforderungen der Länder waren es zum Schluss fünf Themen, die aus Sicht der Kreativen entscheidend sind, um Kunden am POS zu begeistern:

1. Ein Erlebnis schaffen
Ein Point of Sale, der nur Bedarfe deckt, ist in den Augen der STI-Designer out. Gefragt ist Begeisterung – und die weckt man am besten durch Emotionen. Über Emotionalisierung lassen sich Marken und Produkte in Szene setzen. Der Shopper soll am POS Teil der Kampagne werden und mit der Marke interagieren. Denkbar sind eine „Selfie-Station“ im Handel oder Party-Spiele, die sich in Verpackungen integrieren lassen.

2. Den Kunden in die Kampagne integrieren
“Nur für mich gemacht!” Diese Wertschätzung begeistert Verbraucher ganz besonders. Einzigartige, maßgeschneiderte Produkte oder die Möglichkeit, sich Produkte selbst zusammenzustellen sorgen für eine starke Identifikation. Der Digitaldruck eröffnet hier neue Möglichkeiten. Auch einzelne Sportler beziehungsweise Sportarten können mit starkem regionalem Bezug in Szene gesetzt werden.

3. Aufmerksamkeit durch Themenplatzierungen
Erfolgreiche Händler verkaufen Lösungen statt Einzelprodukte. Werden verschiedene Produkte unter einem Themendach zusammengefasst, erhöht dies die Wahrnehmung und steigert die Wahrscheinlichkeit von Verbundkäufen. So schlagen die STI-Designer ein Party-Pack für die Wohnzimmerolympiade vor.

4. Die Platzierung den Marktgegebenheiten anpassen
Maßgeschneiderte, individualisierte Konzepte für verschiedene Zielgruppen oder Handelsformate erhöhen die Komplexität und Kosten von Werbekampagnen. Mit modularen POS-Konzepten können Markenverantwortliche der Kostenfalle entgehen und Standardbauteile mit kreativen Elementen kombinieren. Universaldisplays, die Unternehmen auch für andere Kampagnen und eine große Produktrange nutzen können, werden mit Hilfe von Plakaten oder Deko-Elementen zum sportlichen Blickfang.

5. Nachhaltig handeln und Vertrauen aufbauen
Der verantwortliche Umgang mit Ressourcen aber auch dem eigenen Körper: Nachhaltigkeit ist omnipräsent. Vor allem bei zeitlich begrenzten Themen wie Sportevents sind Konzepte gefragt, die entweder nach Ablauf der Kampagne einen Mehrwert bieten oder bei deren Produktion der Nachhaltigkeitsgedanke bereits im Fokus stand. Beispiel hierfür ist ein Langzeitdisplay, das nach Abverkauf der Produkte zum Fahrradständer umfunktioniert wird.

(mns)

 

Über die Firma
STI Group STI - Gustav Stabernack GmbH
Lauterbach
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