Gedrucke Elektronik

Merck leitet europäisches Konsortium für gedruckte Elektronik

Innerhalb des Projekts "ATLASS" wird Merck sich auf die Entwicklung und Synthese hochmoderner Materialien konzentrieren. Im Bild: Organische lichtemittierende Dioden - kurz OLEDs - sind beispielsweise für die gedruckte Elektronik interessant. (Foto: Merck)
Innerhalb des Projekts "ATLASS" wird Merck sich auf die Entwicklung und Synthese hochmoderner Materialien konzentrieren. Im Bild: Organische lichtemittierende Dioden - kurz OLEDs - sind beispielsweise für die gedruckte Elektronik interessant. (Foto: Merck)

Das Projekt ATLASS (Advanced High-Resolution Printing of Organic Transistors for Large Area Smart Surfaces) soll dem hochauflösenden Druck organischer Transistoren für intelligente Schaltungen zum Durchbruch verhelfen.

„Zusammen mit unseren Partnern in der gedruckten Elektronik werden wir reale Produkte und Anwendungen zeigen, die unseren Alltag verändern können. Sie können belegen, dass gedruckte Elektronik schon Wirklichkeit ist und es bereits einen solchen Industriezweig gibt“, sagt Brian Daniels, Leiter der Geschäftseinheit Advanced Technologies von Merck.

Gedruckte Elektronik für Lebensmittelverpackungen

Als greifbare Ergebnisse sollen marktorientierte, effiziente Anwendungen zeigen, welches Potenzial die Kombination multifunktionaler Materialien und hochauflösender Drucktechnologien birgt. Dazu gehören unter anderem Temperatur-Aufkleber für intelligente Lebensmittelverpackungen, elektronische Etiketten für die Logistik, Kraft messende Folien zur Fahrzeugsicherheit und Lagesensoren für die sichere Zusammenarbeit von Mensch und Roboter.

Das von Merck koordinierte Konsortium besteht aus 15 internationalen Partnern: 11 europäische Unternehmen und vier Forschungseinrichtungen, die zusammen die gesamte Wertschöpfungskette gedruckter Elektronik abdecken – von der Materialentwicklung bis zur Anwendung. Merck wird sich während des Projekts auf die Entwicklung und Synthese hochmoderner Materialien fokussieren und sie zu druckbaren Formulierungen weiterentwickeln.

Die Arbeit des Verbundes wird sich auf folgende Aspekte konzentrieren:

• Entwicklung multifunktionaler Materialen
• Entwicklung und Optimierung des hochauflösenden Tiefdrucks sowie des Prägeverfahrens im Nanobereich
• Entwicklung und Integration automatischer optischer Prozesskontrolle und Steuerung
der Ausbeute
• Scale-up der Materialien und Techniken für hochauflösende Druckprozesse zu einem hohen Technologie-Reifegrad

Das Budget des dreieinhalb Jahre laufenden Projekts beläuft sich auf 7,9 Millionen Euro und wird über das Programm zur EU-Forschungsförderung „Horizon 2020“ finanziert.

(mns)

 

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