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Industrieverpackung

Schütz liefert IBCs für sensible Produkte

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Besondere Präventionsmaßnahmen bei Cleancert: Bereits vorproduzierte Komponenten wie zum Beispiel Schraubkappen sind bis zur Endmontage hygienisch verpackt. Die Mitarbeiter tragen Schutzkleidung entsprechend detaillierter Hygienevorschriften. (Foto: Schütz)
Besondere Präventionsmaßnahmen bei Cleancert: Bereits vorproduzierte Komponenten wie zum Beispiel Schraubkappen sind bis zur Endmontage hygienisch verpackt. Die Mitarbeiter tragen Schutzkleidung entsprechend detaillierter Hygienevorschriften. (Foto: Schütz)

Maximale Sicherheitsanforderungen verlangen umfangreiche Präventivprogramme. Schütz hat daher zahlreiche Maßnahmen im Rahmen des HACCP (Hazard Analysis and Critical Control Points) Konzepts in seine Entwicklungs- und Produktionsprozesse implementiert. Sie betreffen Gebäude, Anlagen sowie das komplette Produktionsumfeld. Dazu zählen detaillierte Hygienevorschriften für Mitarbeiter und Reinigungspläne für die Arbeitsplätze. Hinzu kommen Maßnahmen zur Vermeidung von Fremdkörpern oder Staub, regelmäßige mikrobiologische Untersuchung von Prozesswasser und Blasluft, der Schutz beim Umgang mit Abfällen, sowie das Glas- und Messermanagement. Wartungsvorschriften und -kontrollen der Maschinen, die systematische Schädlingsbekämpfung auf dem gesamten Werksgelände, Vorgaben zum kontrollierten Einsatz aller Arbeitsstoffe, besonders von Chemikalien, und ein gesicherter Wareneingang vervollständigen das Paket. Das erfordert entsprechende Personalschulung, stetige Forschung und Entwicklung. Diese Maßnahmen tragen erheblich zum Erhalt der Qualität des Füllguts bei.

Auf den Punkt verpackt

Darüber hinaus fertigt Schütz auf Basis von kundenspezifischen Einzelaufträgen just-in-time. Jeder Produktionsschritt und jede Komponente sind eindeutig zuzuordnen. Die Identifikation über ein Barcodesystem ermöglicht die lückenlose Rückverfolgbarkeit – bis auf die Batch- und Prozessebene. Optional vergibt das Unternehmen individuelle Identifikationsnummern für Artikel oder Packmittel. Fertige Verpackungen werden ohne Lagerung direkt indoor verladen und verschickt. Bereits vorproduzierte Komponenten, wie Schraubkappen, Auslaufhähne oder Spundstopfen, werden ebenfalls hygienisch verpackt und gesondert gelagert. Soll der Versand doch erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen, lagern die Container in speziellen geschlossenen Räumen. Optional bieten Kunststoffhauben zusätzlichen Schutz – bis zum Einsatz für den Transport von beispielsweise ätherischen Ölen und Salben.

 

Die Cleancert Verpackungen fertigt Schütz auf der Basis kundenspezifischer Einzelaufträge just-in-time. Die Verladung findet indoor statt. Das sorgt für höchsten Sauberkeitsstandard.
(Foto: Schütz)
Die Cleancert Verpackungen fertigt Schütz auf der Basis kundenspezifischer Einzelaufträge just-in-time. Die Verladung findet indoor statt. Das sorgt für höchsten Sauberkeitsstandard. (Foto: Schütz)

Ecobulk HX: bis auf den letzten Tropfen

Die pharmazeutische Industrie in Deutschland stellte 2013, laut Bundesverband, Erzeugnisse im Wert von 29,01 Milliarden Euro her. Die Grundstoffe dieser Produkte sind meist schon sehr wertvoll – und oft auch hochviskos. Die Herausforderung bei solchen Füllgütern: Reste in Verpackungen zu vermeiden. Denn diese ungenutzten Mengen führen zu wirtschaftlichen Verlusten, da eine weitere Verarbeitung und Verwendung der im Behältnis verbleibenden Produktanteile nicht mehr stattfinden kann.

Prozessunterstützend hat Schütz den neuen Ecobulk HX entwickelt und bietet diesen für besonders anspruchsvolle Branchen auch in der Cleancert Ausführung an. Das Modell vereint somit die Vorteile der Cleancert Linie – größtmögliche Sicherheit und technische Sauberkeit – mit den besonderen HX-Features: Dank schrägem Unterboden mit geschlossenem, formstabilem Stützkissen, optimierter Auslaufgeometrie und tiefliegender Armatur sorgt dieser Container auch bei zähflüssigen Medien für eine Restentleerbarkeit von unter 0,3 Litern.

Für eine gleichmäßige Konsistenz und eine optimale Verarbeitung müssen derartige Füllgüter vor der Verarbeitung oft aufgerührt werden. Jedoch ist nicht bei jedem Container der Einsatz eines herkömmlichen Rührwerksystems möglich. Zudem war bislang das Restvolumen, für das noch ein gutes Rührergebnis erreicht werden kann, recht hoch. Die Verwendung eines industriellen Rührwerks ist beim HX aufgrund seiner DN 225 Einfüllöffnung absolut problemlos: Die außergewöhnliche Form des Innenbehälters ermöglicht selbst bei kleinen Restmengen von rund 50 Litern ein optimales Rührergebnis.

Integrierter Impeller

Da allein das Eintauchen des Rührwerks von stationären oder mobilen Mixsystemen schon ein potenzielles Kontaminationsrisiko für das Füllgut birgt, hat Schütz einen eigenen integrierten Impeller zum Aufrühren selbst kleinster Restmengen im Container entwickelt.

Das Impeller-System ist für alle Ecobulk-Typen mit einem Volumen von 1.000 und 1.250 Litern erhältlich und passt sowohl für Einfüllöffnungen DN 150 als auch DN 225. Das gesamte Bauteil besteht aus HDPE – das Füllgut kommt daher nicht in Kontakt mit Stahl, ein weiterer Pluspunkt in Sachen Produktreinheit.

Die Schraubkappe mit integriertem Impeller wird werkseitig in die Einfüllöffnung des IBCs eingesetzt. Zur Befüllung wird das System entweder kurz entnommen oder verbleibt – je nach Füllprozess und Containerkonfiguration – fest installiert. Der signifikante Vorteil: IBCs mit Impeller bilden ein geschlossenes Verpackungssystem. Nach dem Befüllen kann der IBC während der gesamten Supply Chain bis zur Verwendung des Produkts dauerhaft geschlossen und versiegelt bleiben – auch beim Rührprozess.

Die Special Features des HX: schräger Unterboden mit geschlossenem, formstabilem Stützkissen zur optimalen Abstützung des Innenbehälters, optimierte Auslaufgeometrie und tiefliegende Armatur. (Foto: Schütz)
Die Special Features des HX: schräger Unterboden mit geschlossenem, formstabilem Stützkissen zur optimalen Abstützung des Innenbehälters, optimierte Auslaufgeometrie und tiefliegende Armatur. (Foto: Schütz)

Auch bei der Entleerung ist das System höchst praktikabel: die Belüftung kann über die Impeller-Öffnung in der Schraubkappe erfolgen. Dadurch ist das Öffnen eines weiteren Stopfens bei angeschlossenem Rührwerk nicht notwendig.

Durch den Einsatz des Impellers als Einweg-System wird die Gefahr der Kontamination durch Restanhaftungen anderer Stoffe am Rührwerk komplett ausgeschlossen. Eine aufwendige Reinigung und damit verbundene Kosten entfallen ebenfalls. Leere IBCs werden inklusive Impeller durch den Schütz-Ticket-Service abgeholt, Blase und Impeller im Rahmen der Rekonditionierung zu HDPE-Rezyklat verarbeitet.

Das gewonnene Material kommt umweltschonend in Produkten von Schütz wieder zum Einsatz, zum Beispiel in Form von Kunststoffpaletten. Das Impeller-System beinhaltet somit gleich mehrere Vorteile: Es steht für einen einfachen, kosteneffizienten und sicheren Rührprozess.

Über die Firma
Schütz GmbH & Co. KG aA
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