Transaktion

Gerresheimer verkauft Röhrenglasgeschäft an Corning

Gerresheimer verkauft sein Röhrenglasgeschäft an Corning. Aus den Glasröhren stellt Gerresheimer Injektionsfläschchen, Ampullen, Karpulen und Glasspritzen herstellen. (Foto: Gerresheimer)
Gerresheimer verkauft sein Röhrenglasgeschäft an Corning. Aus den Glasröhren stellt Gerresheimer Injektionsfläschchen, Ampullen, Karpulen und Glasspritzen herstellen. (Foto: Gerresheimer)

Mit Abschluss der Transaktion wird Corning Eigentümer der beiden Röhrenglas-Werke von Gerresheimer in Vineland, USA und Pisa, Italien, mit rund 300 Mitarbeitern.

Wie Gerresheimer mitteilte, wollen die Unternehmen einen Zehn-Jahres-Vertrag für die Lieferung von Borosilikat-Glasröhren abschließen. Corning wird die Glasröhren dann an Gerresheimer liefern. Glasröhren sind ein Vorprodukt, das Gerresheimer bislang hauptsächlich für die Weiterverarbeitung in eigenen Werken herstellte, um aus den Glasröhren Injektionsfläschchen, Ampullen, Karpulen und Glasspritzen zu fertigen. 

Zusätzlich wollen beide Unternehmen ein Joint-Venture gründen. Daraus entstehende Innovationen sollen das Gerresheimer-Produktportfolio an Verpackungslösungen aus pharmazeutischen Glasröhren erweitern, erläuterte Uwe Röhrhoff, Vorstandsvorsitzender der Gerresheimer AG. Corning soll 75 Prozent der Anteile an dem Joint Venture halten, Gerresheimer 25 Prozent.

Der Umsatz mit Glasröhren bei Gerresheimer betrug im Geschäftsjahr 2014 rund 83 Mio. Euro. Die Ebitda-Marge in 2014 lag bei den Glasröhren bei rund 23 Prozent. Der schuldenfreie Verkaufspreis für das Röhrenglasgeschäft beträgt laut Gerresheimer rund 196 Mio. Euro.

(mns)

 

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