Verpackungsdruck

Schumacher Packaging produziert mit neuer Digitaldrucktechnik von Bobst

Schumacher setzt auf Digitaldruck von Bobst: Die Digitaldruckmaschine druckt mit 52 Mrd. Tropfen pro Sekunde Fotos, Grafiken und Codes nahezu in Offset-Qualität. (Foto: Schumacher Packaging)
Schumacher setzt auf Digitaldruck von Bobst: Die Digitaldruckmaschine druckt mit 52 Mrd. Tropfen pro Sekunde Fotos, Grafiken und Codes nahezu in Offset-Qualität. (Foto: Schumacher Packaging)

Laut Schumacher Packaging bringt die Druckmaschine Fotos, Grafiken und Texte nahezu in Offset-Qualität auf – mit mehr als 52 Mrd. Tropfen pro Sekunde. Die Digitaldruckmaschine sei außerdem in der Lage, industrielle Auflagen baugleicher Verpackungen und Displays erstmals in beliebig viele Teilserien zu splitten: von einem bis zu mehreren tausend Bogen. Weil Schumacher Packaging mit der neuen Maschine die Bedruckung von Bogen zu Bogen variieren kann, lassen sich Verpackungen individuell kategorisieren und personalisieren.

„Wir bieten nun das gesamte Spektrum: den einfachen Flexo-Strichdruck und den hochwertigen Flexo-HD-Rasterdruck ebenso wie den hochwertigen Offset-Druck mit all seinen Veredelungsmöglichkeiten als High-End-Druck. Dazu kommt nun der neue Digitaldruck, der nahezu Offset-Qualität erreicht und neue Optionen eröffnet", erklärt Björn Schumacher, Geschäftsführer der Schumacher-Packaging-Gruppe.

48 selbstwartende Druckköpfe

Die Digitaldruckmaschine ist mit Kodak-Stream-Inkjet-Technologie ausgestattet: 48 selbstwartende Druckköpfe drucken mit 2.500 Düsen im digitalen Vierfarbdruck, bei einer höchstmöglichen Druckauflösung von 600 x 900 dpi. Schumacher Packaging verwendet ausschließlich wasserbasierte Tinte, die lebensmittelecht und geruchsneutral ist. Dadurch eignet sich die digitale Bedruckung für Verpackungen in der Lebensmittelbranche.

Ein weiterer Vorteil der Stream-Inkjet-Technologie sei der höhere Druckabstand zum Bogen und die damit verbundene kontaktlose Form des Druckens, so Schumacher Packaging. Dadurch eröffnen sich neue Möglichkeiten hinsichtlich der Materialkomposition: Die Maschine druckt auf Papieren unterschiedlicher Dicke und Struktur. Nun können Flächengewichte und Wellenarten auf die Anforderungen und die Stabilität der Verpackung abgestimmt werden – eine Rücksichtnahme auf das Druckbild sei nicht mehr notwendig.

Zudem müssen für den Digitaldruck keine Druckplatten hergestellt werden, entsprechend sind keine Lösungsmittel notwendig. Einziger Nachteil ist laut Schumacher Packaging aktuell noch der hohe Preis der Druckfarbe. Allerdings könne hier für die Zukunft von einer Kostensenkung aufgrund des steigenden Bedarfs ausgegangen werden.

Schumacher Packaging stellt auf der Fachpack in Halle 7A am Stand 128/228 aus.

(mns)

Über die Firma
Schumacher Packaging
Ebersdorf
Newsletter

Das Neueste von
neue verpackung direkt in Ihren Posteingang!