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Europäischer Tubenmarkt trotz schwierigem Umfeld stabil

Weiterhin ungebrochen ist der Trend hin zu immer kleineren Losgrößen und kürzeren Bestell- und Lieferzeiträumen. (Foto: etma)
Weiterhin ungebrochen ist der Trend hin zu immer kleineren Losgrößen und kürzeren Bestell- und Lieferzeiträumen. (Foto: etma)

„Die Nachfrage ist insgesamt positiv zu werten. Trotz fortwährender Griechenlandkrise und einiger immer noch schwächelnder Volkswirtschaften im Euroraum sowie der unsicheren Lage in Russland und der Ukraine mit den damit zusammenhängenden Wirtschaftssanktionen blieb die Produktion auf Vorjahresniveau. Insgesamt ist dieses Ergebnis also zufriedenstellend, und es stimmt mich zuversichtlich für die weitere Entwicklung des europäischen Tubenmarktes. Auch die Erwartungen der meisten Mitgliedsfirmen deute ich als verhalten optimistisch“, konstatiert etma-Generalsekretär Gregor Spengler.

Das hinter den Erwartungen zurückbleibende Wirtschaftswachstum in den sogenannten BRIC-Staaten wird kaum Einfluss auf die Nachfrage nehmen, da der Löwenanteil der von den etma Mitgliedern produzierten Tuben in Europa verbleibt.

Die Anteile der einzelnen Endabnehmermärkte für Tuben zeigen kaum Veränderungen. Etwas stärker als im Vergleichszeitraum präsentierte sich die Nachfrage aus dem Zahnpastabereich. Alle anderen wichtigen Tubenmärkte wie die kosmetische, pharmazeutische und Lebensmittelindustrie sowie die Anwendungen in Industrie und Haushalt verzeichneten marginale Verschiebungen. Eine positive Entwicklung gegenüber dem ersten Halbjahr 2014 gab es bei den Tuben aus Laminat, die Nachfrage nach Kunststofftuben war hingegen leicht rückläufig. Tuben aus Aluminium weisen für den Vergleichszeitraum nahezu gleichgebliebene Produktionszahlen auf.

Stimmen die stabile Nachfrage die Branche noch insgesamt zufrieden, so geben nach Aussage der etma-Mitgliedsfirmen die Preise bei einzelnen Rohstoffen und Materialien durchaus Anlass zur Sorge. Insbesondere die Preise der verwendeten Kunststoffe (PE und PP) haben seit Jahresbeginn stark zugelegt. Grund hierfür waren unter anderem einige Force Majeure Fälle bei Kunststoffherstellern. Sie führten zu teilweise erheblichen Lieferengpässen und in der Folge zu merklichen Preissteigerungen bei Laminaten, Kunststoffgranulaten und nicht zuletzt auch bei Verschlüssen und Kappen.

„Weiterhin ungebrochen ist auch der Trend hin zu immer kleineren Losgrößen und kürzeren Bestell- und Lieferzeiträumen. Gleichzeitig stellen die Kunden immer höhere Anforderungen an das Design, die Dekoration und Veredelung der Tuben“, beobachtet etma-Präsidentin Dr. Monika Kopra-Schäfer. „Aber wie die letzten, auch schon nicht einfachen Jahre eindrucksvoll gezeigt haben, ist die europäische Tubenindustrie hier gut aufgestellt. Insbesondere unsere etma-Mitgliedsunternehmen konnten hier durch eine effizientere Produktion, ihre erheblichen Investitionen in innovative Technologien und eine ständige Optimierung der Prozessketten ihre gute Position weiter ausbauen.“

Die Kunden stellen immer höhere Anforderungen an das Design, die Dekoration und Veredelung der Tuben. (Foto:etma)
Die Kunden stellen immer höhere Anforderungen an das Design, die Dekoration und Veredelung der Tuben. (Foto:etma)

 

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