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Folienverpackung

Bischof + Klein investiert weiter

Blick in die Konfektion bei B + K (Foto: Bischof + Klein)
Blick in die Konfektion bei B + K (Foto: Bischof + Klein)

Bischof + Klein hat in den vergangenen Jahren nachhaltig erfolgreich investiert, erklärt Geschäftsführer Dr. Volker Pfennig. Sein Kollege in der Geschäftsführung, Gerd Sundermann, bestätigt: „Den Investitionskurs werden wir beibehalten und auch 2015 knapp 30 Mio. Euro für Ausbau und Modernisierung unserer europäischen Werke aufwenden.“ Einen Schwerpunkt bilden neben Infrastrukturmaßnahmen und der Realisierung des Energiekonzeptes 2020 die Modernisierung und der Ausbau der Produktion in den beiden deutschen Werken. In Lengerich gehören dazu die Erweiterung der Fertigungsfläche im  Reinraum sowie die Investitionen in Extrusions-, Druck- und Konfektionskapazitäten. In Konzell ist unter anderem ein vollautomatisches Hochregallager für 1.700 Palettenstellplätze im Bau. Ebenfalls auf Wachstumskurs sind die Tochterunternehmen in Polen mit Erweiterung von Extrusion und Druckerei sowie in England mit der Installation der vierten Flexodruckanlage.

Mit seinen drei Sparten Industrie- und Konsumverpackungen sowie Technische Folien gelang es dem Familienunternehmen, seine Position als einen der führenden Komplettanbieter in Europa auszubauen. Dies vor dem Hintergrund eines europäischen Marktes mit relativ geringen Wachstumsquoten, hohem Preisdruck und zunehmendem Wettbewerb aus Ost- und Südeuropa. So konnte Bischof + Klein seinen Absatz im Bereich U-Pack Seitenfaltenbeutel für Tiernahrung in Europa und den USA steigern und sich mit Smart-Flex-Haubenstretchfolien in Australien etablieren.

„Ein Höhepunkt im Geschäftsjahr 2014 war sicherlich die Auszeichnung mit dem CSR-Preis der Bundesregierung“, so Geschäftsführer Gerd Sundermann. Diese Bestätigung für nachhaltiges Wirtschaften auf ökonomischer, ökologischer und sozialer Ebene gebe neuen Schwung für weiteres Engagement.

Der neu konstruierte Stiftstapelbeutel „Twister Plus“ für Tissueprodukte kommt mit rund sieben Prozent weniger Material aus und kann mit deutlich reduziertem Aufwand hergestellt werden. (Foto: Bischof + Klein)
Der neu konstruierte Stiftstapelbeutel „Twister Plus“ für Tissueprodukte kommt mit rund sieben Prozent weniger Material aus und kann mit deutlich reduziertem Aufwand hergestellt werden. (Foto: Bischof + Klein)

Weiterhin werde es darum gehen, den Kunden nachhaltige und perfekt angepasste Verpackungs- und Folienlösungen anzubieten. Das Thema Nachhaltigkeit ist längst beim Endverbraucher angekommen. Dieser erwartet neben einem ansprechenden Produkt auch eine nachhaltig hergestellte Verpackung und gibt so entscheidende Impulse.

Ressourcenschonung bei der Herstellung oder bessere Recyclingmöglichkeit der Verpackung sind Themen, über die sich B + K besonders intensiv mit Kunden aus dem Konsumgüterbereich austauscht. In den Branchen, die Waren für die industrielle Nutzung anbieten, stehen funktionale Anforderungen an die Verpackung im Fokus.

Auf der Fachpack präsentierte Bischof + Klein eine Reihe neuer nachhaltiger Verpackungslösungen für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche. So kommt der neu konstruierte Stiftstapelbeutel „Twister Plus“ für Tissueprodukte mit rund sieben Prozent weniger Material aus und kann mit deutlich reduziertem Aufwand hergestellt werden. Es handelt sich um eine im Konterdruck bedruckte Hygieneverpackung mit Griff und Aufreißhilfe.

Ressourcenschonend und qualitätssteigernd

In enger Zusammenarbeit mit einem Hersteller von Tissueprodukten entwickelte der Verpackungs- und Folienspezialist B + K eine neue Konstruktion für diese konfektionierte Verpackungsart. Die PE-Folie für den Beutel kann deshalb jetzt um zehn µ dünner gewählt werden. Für den Griffbereich ist kein zusätzliches Etikett notwendig. Aufgrund der Umstellung von Schöndruck in Konterdruck entfällt ein kompletter Arbeitsschritt, weil kein Schutzlack mehr aufgetragen werden muss. Gleichzeitig verbessert sich die Qualität des Druckbildes. Ausgehend von einer Auftragsgröße von zehn Mio. Stück pro Jahr, können mit dem neuen Stiftstapelbeutel über 14 Tonnen Material – in erster Linie Polyethylen, aber auch Lack – eingespart werden.

Mit einer doppellagigen trennbaren Kunststoffverpackung antwortet Bischof + Klein auf die steigenden Ansprüche, welche die Industrie an die Reinheit von Lebensmittelverpackungen stellt. Diese intelligente Verpackungslösung eignet sich für Füllgüter mit besonderen hygienischen Anforderungen an die Verpackung, zum Beispiel hoch sensible Nahrungsmittel (Milchpulver oder Nahrungsmittelzusatzstoffe), pharmazeutische Vorprodukte und spezielle chemische Produkte. Eine Umverpackung schützt während des gesamten Transportes die innenliegende Verpackung und gewährleistet ihre Sauberkeit. Sie lässt sich rückstandsfrei und einfach über die Längsnaht entfernen. Dieses System ist bei FFS-Folien und Seitenfaltensäcken gleichermaßen anwendbar. Innen- und Außenlage können individuell gefärbt und werbewirksam bedruckt werden.

Als nachhaltige Alternative zu Deckelfolien aus Aluminium bietet Bischof + Klein Deckelfolien aus Kunststoff für Kapselsysteme an. Die Barrierefolien verfügen über exzellente Siegeleigenschaften und ermöglichen ein einfaches Ausstanzen beziehungsweise Ausschneiden. Sie können mit verschiedenen Lacken, zum Beispiel Mattlack, versehen werden. Einen deutlichen Vorteil bieten sie gegenüber Deckelfolien aus Aluminium auch hinsichtlich ihrer Reißfestigkeit.

Der Verzicht auf Aluminium hat auch in anderen Anwendungsgebieten deutliche Vorzüge. Ideal zum Verpacken von flüssigen und pastösen Füllgütern sind Barrierefolien als Bag-in-Box-Inliner. Dank deutlich reduzierter Wandstärken tragen diese individuell für B+K-Kunden entwickelten Verbundfolien zur Ressourcenschonung bei. Zugleich erfüllen sie extreme Anforderungen, beispielsweise bei säurehaltigen Füllgütern oder ätherischen Ölen, und sind leichter zu konfektionieren als herkömmliche Verpackungslösungen mit Aluminium. FFS-Barrierefolien punkten zudem hinsichtlich Reinheit – ein wichtiger Aspekt insbesondere bei Milchprodukten und Säften.

Standbodenbeutel als Alternative zu Hartverpackungen aus Kunststoff (Flaschen und Kanister) bietet der Verpackungs- und Folienhersteller unter anderem für Nahrungs- und Genussmittel. Im Formatbereich zwischen 50 ml und zehn Litern können sie mit individuellen Konturen hergestellt werden. Im Vergleich zu Hartverpackungen verbrauchen sie deutlich weniger Material und sind auch hinsichtlich Transport, Lagerung und Entsorgung effizienter.

Über die Firma
Bischof + Klein SE & Co. KG
Lengerich
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