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Verpackungsstahl

Führende Hersteller von Verpackungsstahl fordern ambitionierte Recyclingquoten

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Der Verband ist zuversichtlich, dass die Stahlindustrie die Anforderungen für höher gesteckte Recyclingziele erfüllen kann. (Foto: APEAL)
Der Verband ist zuversichtlich, dass die Stahlindustrie die Anforderungen für höher gesteckte Recyclingziele erfüllen kann. (Foto: APEAL)

APEAL, ein Zusammenschluss der vier weltgrößten Produzenten von Verpackungsstahl – Arcelor-Mittal, Tata-Steel-Packaging, Thyssen-Krupp-Packaging-Steel, U.S. Steel Košice –, begrüßt das lang erwartete Paket. Es soll einen Wandel in der gesamten EU hin zu einem effizienteren, umweltfreundlicheren Wirtschaftssystem einleiten, das die schwindenden natürlichen Ressourcen der Erde bewahrt.

Nach Überzeugung der Hersteller ist Stahl mit seinen inhärenten Eigenschaften, insbesondere mit seiner magnetischen Beschaffenheit, und der Möglichkeit der unbegrenzten Wiederverwertung ohne Qualitätsverlust das ideale, nachhaltige Verpackungsmaterial. Daher kann Stahl einen entscheidenden Beitrag zu diesem Wandel leisten. Allerdings fordern die Verantwortlichen von APEAL robuste Recyclingziele als zentralen Bestandteil des Pakets, um die für den erforderlichen Kulturwandel notwendige Dynamik zu erzeugen.

Alexander Mohr, Generalsekretär von APEAL, sagte: „Es ist ganz einfach. Die natürlichen Ressourcen der Erde schwinden und dennoch basiert unser Leben weiterhin auf nicht wiederverwertbaren Materialien. Damit erzeugen wir große Mengen Müll, der letztlich auf Deponien landet und unserer Erde schadet. Um diese Entwicklung zu stoppen, brauchen wir einen Kulturwandel im Design, in der Produktion und bei der Wiederverwertung. Die bevorzugte Verwendung dauerhaft nachhaltiger Materialien und erreichbare aber ehrgeizige Recyclingziele sind die einzig sinnvolle Möglichkeit, das zu erreichen. Auf diese Weise zwingen wir Regierungen, Hersteller und die Welt, darüber nachzudenken, wie sie diese Ziele erreichen und wie sie die bedeutenden Investitionen dafür tätigen können.”

APEAL betrachtet Stahlverpackungen als ideales Material für eine Kreislaufwirtschaft, die auch als Modell für andere Stoffe dienen kann. Der Verband ist zuversichtlich, dass die Stahlindustrie die Anforderungen für höher gesteckte Recyclingziele erfüllen kann. Aktuelle Zahlen zum Recycling von Stahl zeigen Quoten von mehr als 75 Prozent in vielen wichtigen europäischen Ländern wie beispielsweise Portugal, Spanien, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Deutschland, Norwegen, Bulgarien, Rumänien und Ungarn. In Deutschland, Belgien und den Niederlanden liegen die Quoten sogar über 90 Prozent. Es ist vielversprechend, dass sich andere Länder den 75 Prozent annähern und dass Länder wie beispielsweise Polen, die noch darunter liegen, derzeit ihre Infrastruktur verbessern, um ihre Recyclingquoten zu steigern.

Dr. Ulrich Roeske, Präsident von APEAL, der ebenfalls an einer eingehenden Anhörung zu dem Paket zur Kreislaufwirtschaft teilgenommen hatte, sagte: „Das Paket, auf das wir so lange gewartet haben, kann eine Schlüsselrolle beim Wandel in Europa und darüber hinaus spielen. Bei APEAL denken wir schon seit vielen Jahren in Lebenszyklen. Bereits 2006 haben wir ein vollständiges Umweltprofil von Weißblech vorgelegt, anhand dessen unsere Kunden informierte Entscheidungen über nachhaltige Verpackungslösungen treffen und einen Beitrag zum Erhalt unserer natürlichen Ressourcen leisten können. Wir hoffen, dass eine ähnliche Dynamik jetzt auch Regierungen und in der Folge den gesamten Markt erfasst und alle Beteiligten diese Ziele teilen und übernehmen.”

Aus dem Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020” mit einem Budget von 16 Mill. € stellt die Europäische Union in den kommenden zwei Jahren 670 Mio. € für das Projekt zur Kreislaufwirtschaft zur Verfügung.

Über die Firma
Apeal The Association of European Producers of Steel for Packaging
Brüssel
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