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Industrieverpackung

Dream-Team für Hochviskoses

HX mit Impeller: Bei diesem geschlossenen Verpackungssystem bleibt der Container nach dem Befüllen innerhalb der gesamten Supply Chain bis zur Verwendung des Produkts dauerhaft geschlossen und versiegelt.  Mit dem HX sind beispielsweise wertvolle Produkte der Automotive-Industrie sicher und technisch sauber verpackt. (Foto: Schütz)
HX mit Impeller: Bei diesem geschlossenen Verpackungssystem bleibt der Container nach dem Befüllen innerhalb der gesamten Supply Chain bis zur Verwendung des Produkts dauerhaft geschlossen und versiegelt. Mit dem HX sind beispielsweise wertvolle Produkte der Automotive-Industrie sicher und technisch sauber verpackt. (Foto: Schütz)

Als Bindeglied zwischen Rohstoff und finalem Produkt nehmen industrielle Verpackungen eine zentrale Rolle innerhalb der Supply Chain ein. Besonders in anspruchsvollen Branchen werden sie für Lagerung sowie Transport von wertvollen Füllgütern, wie zum Beispiel moderne Autolacke, zu einem unverzichtbaren Qualitätsfaktor. Wenn auch in mehreren Schichten auf die Karosserie aufgetragen, messen diese Coatings insgesamt dennoch nur einen Zehntel Millimeter – das entspricht der Dicke eines menschlichen Haars. Kontaminationen mit oberflächenstörenden Substanzen, zum Beispiel silikonhaltige Öle und Fette, können zu Kratern führen. Diese kreisförmigen Vertiefungen in der Beschichtung schränken deren Schutzwirkung ein. Daraus resultieren aufwendige Folgeprozesse mit erheblichen Kosten. Risikominimierung ist daher das A und O.

Rühren mit reduziertem Risiko

Vor der Verarbeitung müssen viskose Produkte für eine homogene Konsistenz oftmals aufgerührt werden. Nur so ist eine einfache Entnahme aus dem IBC überhaupt erst möglich. Bei der Verwendung von stationären oder mobilen Mixsystemen stellt schon das Eintauchen des Rührwerks ein potenzielles Kontaminationsrisiko für das sensible Füllgut dar. Denn jedes Öffnen der Verpackung und jeder Kontakt mit anderen Betriebsmitteln kann zu einer Verunreinigung führen. Restanhaftungen des Füllguts am Rührwerk können trotz Reinigung nie komplett ausgeschlossen werden. Schütz hat für solche Medien ein besonders effizientes Tool entwickelt: den Impeller.

Er ist für alle 1.000 und 1.250 Liter Ecobulk-Typen mit Einfüllöffnung DN 150 und DN 225 erhältlich. IBCs mit Impeller können von der Befüllung bis zur Entnahme über die gesamte Supply Chain hinweg geschlossen bleiben. Trotzdem erlauben sie ein bequemes und effektives Aufrühren der Füllprodukte. Herkömmliche Rührer werden damit überflüssig und die Gefahr einer Kontamination signifikant reduziert.

Der richtige Dreh

Der Einwegrührer ist mit der Schraubkappe des IBCs verbunden und wird schon im Werk in die Einfüllöffnung eingesetzt. Lediglich zur Befüllung wird der Impeller entweder kurz entnommen oder bleibt fest installiert – je nach Füllprozess und Containerkonfiguration. Zum Rühren kann ein herkömmliches Antriebssystem ohne größere Änderungs- oder Umbaumaßnahmen angeschlossen werden. Dieses gibt die Rotation an den Impeller weiter. Eine Besonderheit in der Konstruktion sind die beweglichen Flügel des Impellers: „Durch Änderung der Drehzahl lässt sich die Position der Flügel an den Füllstand im Container anpassen. Wird die Drehzahl beispielsweise reduziert, sinken sie und sorgen auch bei kleineren Restmengen für ein optimales Rührergebnis“, erklärt Kai Reichensperger, Technical Sales Manager bei Schütz.

Durch den Einsatz des Impellers als Einwegsystem wird die Gefahr der Kontamination durch Restanhaftungen anderer Stoffe am Rührwerk komplett ausgeschlossen. Eine aufwendige Reinigung und damit verbundene Kosten entfallen ebenfalls. Leere IBCs werden inklusive Impeller durch den Schütz Ticket Service abgeholt, Blase und Rührer im Rahmen der Rekonditionierung zu HDPE-Rezyklat verarbeitet. Das gewonnene Material kommt umweltschonend in Produkten von Schütz wieder zum Einsatz, zum Beispiel in Form von Kunststoffpaletten.

Schräg ist Trumpf

2014 stellte die pharmazeutische Industrie in Deutschland Erzeugnisse im Wert von 30,1 Milliarden Euro her. Die Grundstoffe dieser Produkte sind meist schon sehr wertvoll – und oft auch

Kai Reichensperger ist seit 2015 Technical Sales Manager im Bereich Packaging Systems bei Schütz. Zu seinen Hauptaufgaben zählen unter anderem Vertrieb und Vermarktung technischer Produktlösungen sowie die Steuerung von Markteinführungen. Außerdem berät er Kunden bei technischen Fragen rund um die Supply Chain. (Foto: Schütz)
Kai Reichensperger ist seit 2015 Technical Sales Manager im Bereich Packaging Systems bei Schütz. Zu seinen Hauptaufgaben zählen unter anderem Vertrieb und Vermarktung technischer Produktlösungen sowie die Steuerung von Markteinführungen. Außerdem berät er Kunden bei technischen Fragen rund um die Supply Chain. (Foto: Schütz)

hochviskos. Bei der Handhabung sind Restmengen in der Verpackung meist unvermeidbar. Sie bleiben ungenutzt und führen zu wirtschaftlichen Verlusten. „Prozessunterstützend haben wir für das optimale Handling solch zäher Medien den Ecobulk HX entwickelt. Besonders anspruchsvolle Branchen wie Pharma und Lebensmittel sind mit der Cleancert beziehungsweise Foodcert Ausführung dieses Modells bezüglich Schutz der Füllgut-Qualität auf der sicheren Seite“, so Reichensperger.

Der Container vereint die Vorteile dieser Linien – unter anderem volle Material-, Produkt- sowie Prozesssicherheit, technische Sauberkeit, Just-in-time-Fertigung und Silikonfreiheit – mit den besonderen HX-Features: ein schräger Unterboden mit geschlossenem, formstabilem Stützkissen, optimierter Auslaufgeometrie und tiefliegender Armatur. Diese konische Form des Innenbehälters sorgt auch bei zähflüssigen Medien für eine Restentleerbarkeit von unter 0,3 Litern. Die außergewöhnliche Geometrie ermöglicht selbst bei kleinen Restmengen von rund 50 Litern ein optimales Rührergebnis. Desweiteren ist dieser IBC auch als Ex-Modell erhältlich.

HX versus Edelstahl

Bislang wurden für Transport und Lagerung von Lacken und Farben vornehmlich Edelstahl-Container verwendet. Damit verbunden: ein erhöhter administrativer Aufwand bei der Rückholung, aufwendige Waschprozesse inklusive Restrisiko für Verunreinigungen sowie hohe Instandsetzungskosten. Hier punktet der HX erneut: einfache Rückführung mit dem Schütz Ticket Service, geringere Anschaffungskosten, keine weiteren Ausgaben für Reinigung oder Reparaturen, besserer Schutz des Füllprodukts durch Austausch der Innenblase während der Rekonditionierung und weniger Gewicht für leichteres Handling. All dies macht den HX im direkten Vergleich mit einem herkömmlichen Edelstahl-Mehrwegsystem zu einem Logistik Tool mit einfacher Handhabung in einem umweltfreundlichen, administrationsfreien Kreislaufsystem und spart innerhalb der Supply Chain bis zu 50 Prozent der Kosten.

Mit dem HX plus Impeller, wahlweise auch als Cleancert- oder Foodcert-Modell lieferbar, sind hochviskose Füllgüter der Automotive-, Pharma-, Kosmetik- und Lebensmittelbranche sicher und sauber verpackt.

Über die Firma
Schütz GmbH & Co. KG aA
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