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KBA meldet 46 Prozent mehr Umsatz

  • Auftragseingang mit 266,3 Mio. € über Quartalsumsatz von 258,8 Mio. €
  • Auftragsbestand von 582,4 Mio. € sichert Auslastung bis in den Herbst
  • Positives Auftaktquartal mit 2,1 Mio. € EBIT und 0,6 Mio. € EBT
  • Ausblick: Konzernumsatz circa 1,1 Mrd. € mit EBT-Rendite von 3 - 4 Prozent
KBA meldet 46 Prozent mehr Umsatz und um 18 Mio. € besseres EBT als im Vorjahr. (Foto: KBA)
KBA meldet 46 Prozent mehr Umsatz und um 18 Mio. € besseres EBT als im Vorjahr. (Foto: KBA)

Die anhaltend gute Auslastung der Werke, Kosteneinsparungen durch den Konzernumbau, Preisanpassungen und das in der Struktur veränderte Produktportfolio wirken sich positiv auf die Ertragslage aus. Vorstandsvorsitzender Claus Bolza-Schünemann: „Die zahlreichen Optimierungsmaßnahmen greifen wie geplant. In der Berichtsperiode haben wir damit das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr um über 18 Mio. € auf +2,1 Mio. € (EBIT) beziehungsweise +0,6 Mio. € (EBT) verbessert.“

Die Bruttomarge im Konzern erhöhte sich von 20,6 Prozent auf 29,8 Prozent. Dem EBIT von +2,1 Mio. € in der Berichtsperiode stand im Vorjahresquartal noch ein Verlust von –16,2 Mio. € gegenüber. Das mit –1,5 Mio. € leicht negative Zinsergebnis führte zu einem Quartalsergebnis vor Steuern von +0,6 Mio. € im Vergleich zu –17,7 Mio. € im letzten Jahr. Das Konzernergebnis nach Steuern beträgt +1,6 Mio. € (2015: –16,9 Mio. €), was einem Ergebnis je Aktie von 0,11 € (2015: –1,01 €) entspricht.

Guter Cashflow und hohe Nettoliquidität

Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit war mit 15,4 Mio. € (2015: –29,3 Mio. €) im Auftaktquartal deutlich positiv, ebenso der freie Cashflow mit 11,3 Mio. € gegenüber –31,1 Mio. € in der Vorjahresperiode. Ende März 2016 standen liquide Mittel von 195,6 Mio. € zur Verfügung. Nach Abzug der Bankverbindlichkeiten beträgt die Nettoliquidität 179,8 Mio. €. Durch den gesenkten Abzinsungssatz für Pensionen reduzierte sich die Eigenkapitalquote auf 25,3 Prozent (Ende 2015: 26,5 Prozent).

Wachstum in allen drei Segmenten

Das größte Segment Sheetfed befindet sich mit dem um 41 Prozent gestiegenen Umsatz, einem Quartalsgewinn von +5,7 Mio. € (2015: –2,7 Mio. €) und einem hohen Auftragsbestand von 264 Mio. € weiter auf einem guten Kurs. Im Vorfeld der Ende Mai beginnenden Branchenleitmesse Drupa und angesichts gestiegener Lieferzeiten blieben die Neubestellungen mit 135,7 Mio. € wie erwartet unter dem außergewöhnlich hohen Auftragseingang von 174,7 Mio. € im ersten Quartal 2015.

Digital & Web konnte den Auftragseingang gegenüber der Vorjahresperiode um 23 Prozent steigern und den Umsatz auf 27,9 Mio. € mehr als verdoppeln. Das Segmentergebnis ist mit –1,8 Mio. € deutlich besser als vor zwölf Monaten (2015: –8,7 Mio. €). Für das Gesamtjahr 2016 erwartet das Management angesichts des auf 77 Mio. € gewachsenen Auftragsbestandes schwarze Zahlen.

Im Segment Spezialmaschinen erreichten die Neubestellungen mit 115,1 Mio. € in etwa den Vorjahreswert (2015: 117,4 Mio. €). Der Umsatz stieg um rund 40 Prozent auf 88,6 Mio. €. Das Quartalsergebnis lag mit 0,2 Mio. € unter dem Vorjahr (1,2 Mio. €), wobei es bei der Abwicklung eines Wertpapierauftrags zu ertragswirksamen Verzögerungen kam. In den Folgequartalen soll sich das Ergebnis angesichts des guten Auftragsbestandes planmäßig verbessern.

Hohe Exportquote mit weniger Beschäftigten

Die Exportquote im Konzern stieg im Vergleich zum Vorjahr von 80,1 Prozent auf 85,4 Prozent. Ins europäische Ausland gingen 28,8 Prozent, nach Nordamerika 18,7 Prozent, in die Region Asien/Pazifik 25,0 Prozent und nach Lateinamerika und Afrika 12,9 Prozent der Lieferungen.

Ende März 2016 waren in der KBA-Gruppe 5.216 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig, 105 weniger als im Vorjahr. Ohne Auszubildende, Praktikanten, freigestellte Mitarbeiter und solche in Altersteilzeit sank die Belegschaft auf 4.714.

Unverändert positive Jahresprognose

In seiner Prognose für das Geschäftsjahr 2016 hält der Vorstand an seinen Aussagen bei Vorlage des Konzernberichts 2015 am 24. März fest. Dazu der Vorstands-vorsitzende: „Trotz der Konjunkturprobleme in bedeutenden Absatzmärkten bin ich weiterhin zuversichtlich, dass wir den Konzernumsatz 2016 auf rund 1,1 Mrd. € steigern und die angekündigte EBT-Rendite von 3 - 4 Prozent erreichen werden. Dabei wer-den uns die nach Abschluss des Konzernumbaus deutlich abgesenkte Kostenbasis, die verbesserte Auslastung, durchgeführte Preisanpassungen und die verstärkte Präsenz in weniger preissensiblen Wachstums- und Spezialmärkten helfen.“

Auf der bevorstehenden Drupa-Messe wird die KBA-Gruppe innovative Maschinen-konzepte für den analogen und digitalen Druck sowie erstmals eigene Weiterverarbeitungstechnik zeigen. Der Schwerpunkt liegt auf den Wachstumsmärkten Verpackungs- und Digitaldruck. Zudem will man unter der Marke KBA 4.0. neue Service-angebote und Workflow-Lösungen präsentieren.

Nach der vollzogenen Neuausrichtung will der Vorstand den Fokus wieder auf die Generierung von Wachstum in bestehenden und neuen Verpackungsmärkten, auf industrielle Applikationen im digitalen Rollendruck und den Ausbau des Servicegeschäfts richten. Dabei gilt der robusten Ertragsentwicklung aller Konzernteile und der Stärkung der Finanzkraft für strategische Optionen das besondere Augenmerk.

 

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Koenig & Bauer AG (KBA)
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