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Report Iran

Der Ausbau der Nahrungsmittelindustrie steht im Fokus der iranischen Regierung

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Mit seinen mehr als 80 Millionen Menschen ist der Iran eines der bevölkerungsreichsten Länder im Mittleren Osten. Die Bevölkerung wächst und sie ist jung: Fast 70 Prozent der Einwohner sind zwischen 15 und 64 Jahren alt. Immer mehr Menschen zieht es in die Städte. Eine wachsende Mittelschicht, der steigende Anteil berufstätiger Frauen und die  Ausbreitung des organisierten Handels zum Beispiel durch Supermärkte, führen zu einer steigenden Nachfrage nach modern verarbeiteten und verpackten Nahrungsmitteln und Getränken. 2015 konsumierten die Iraner 17,9 Mio. Tonnen verpackte Nahrungsmittel und 3,8 Mrd. Liter Getränke. Bis 2019 erwarten Marktforscher eine Zunahme der Nachfrage um vier Prozent bei Nahrungsmitteln und um 36 Prozent bei Getränken. Insbesondere junge Leute kaufen vermehrt Convenience-Produkte. Traditionelle Gewohnheiten, lose und unverpackte Nahrungsmittel, wie Reis, Brot, Öle oder Käse, auf Märkten zu kaufen, gehen vor allem in den städtischen Regionen zurück.

Modernisierung der Landwirtschaft und Versorgung der Bevölkerung mit bezahlbaren, qualitativ hochwertigen Lebensmitteln stehen im Fokus der iranischen Regierung. Sie fördert verstärkt die industrielle Nahrungsmittelproduktion. Im Januar 2016 unterzeichneten Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt und sein iranischer Amtskollege Mahmoud Hojjati eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit im Bereich der Land- und Ernährungswirtschaft. Auf iranischer Seite besteht dabei besonderes Interesse auch am Verarbeiten und Verpacken von Nahrungsmitteln sowie der Nahrungsmittelsicherheit und Rückverfolgbarkeit.

Maschinen „made in Germany“ haben ein hohes Ansehen und die Deutschen besitzen seit jeher einen guten Ruf im Iran. Sie haben ihre Kontakte in das Land nie abbrechen lassen. Die iranischen Kunden schätzen langfristige Geschäftsbeziehungen und legen großen Wert auf persönliche Kontakte. Deutschland ist nach Italien der wichtigste Handelspartner Irans für die Lieferungen von Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen. 2015 exportierten die deutschen Unternehmen Maschinen und Anlagen im Wert von 47 Mio. Euro in den Iran.

Kontakt: Vera Fritsche,
VDMA Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen,
vera.fritsche@vdma.org, www.tec4people.com, nuv.vdma.org

Für Sie entscheidend
Iran, ein Land mit Potenzialen

  • 80 Mio. Einwohner mit hohem Anteil junger Konsumenten
  • Steigende Nachfrage nach modern verarbeiteten und verpackten Nahrungsmitteln und Getränken
  • Wachsender organisierter Handel (Supermärkte) insbesondere in den städtischen Regionen
  • Iranische Regierung fördert verstärkt den Ausbau der industriellen Nahrungsmittelproduktion, um Bevölkerung mit qualitativ hochwertigen und bezahlbaren Produkten versorgen zu können
  • Vereinbarung zwischen Deutschland und dem Iran zur Zusammenarbeit im Bereich der Land- und Ernährungswirtschaft
  • Verarbeitung und Verpackung von Nahrungsmitteln, Lebensmittelsicherheit und Rückverfolgbarkeit stehen im Fokus
  • Hohes Ansehen von Maschinen und Anlagen  „made in Germany“
  • Deutschland nach Italien wichtigster Handelspartner von Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen

 

Über die Firma
VDMA - Verband Deutscher Maschinen-und Anlagenbau e. V.
Frankfurt/Main
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