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Etikettiertechnologie

Kennzeichnungsspezialist Bluhm mit Rekordumsatz

Der Hauptsitz des Unternehmens in Rheinbreitbach (Foto: Bluhm Weber Group)
Der Hauptsitz des Unternehmens in Rheinbreitbach (Foto: Bluhm Weber Group)

Tendenz weiter steigend: In den ersten vier Monaten des laufenden Geschäftsjahres konnte der Rekordumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im deutschsprachigen Raum um weitere 30 Prozent gesteigert werden. Zurückzuführen ist der Umsatzzuwachs unter anderem auf den Abschluss mehrerer Großaufträge. Zudem trugen die umfassenden Produktentwicklungen zur kontinuierlichen Absatzsteigerung in allen Geschäftsbereichen bei.

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Im Segment der Etikettendrucker und -spender verbesserte BluhmWeber die Performance des Hochleistungsetikettierers Legi-Air 6000. Der besonders leichte Applikator wird servo-elektrisch angetrieben und etikettiert daher Produkte mit maximal 500 mm Höhendifferenz überdurchschnittlich schnell. Die neu entwickelte Kombination aus dem Farbetikettendrucker Epson Color Works C7500 und dem Etikettenspender Geset 141 P etikettiert Flaschen individuell und halbautomatisch. Der Tamper Evident-Labeller zum fälschungssicheren Verschluss von Pharma-Verpackungen wird inzwischen von mehreren Maschinenbauern in deren Verpackungs- und Kontrollwägeanlagen integriert. In der Etikettenproduktion fokussiert sich der Kennzeichnungsspezialist weiterhin auf die Themen Fälschungssicherheit und Plagiatsschutz. Produktentwicklungen sind hier zum Beispiel der Wasserzeichendruck mit lumineszierenden Tinten sowie der Einsatz von Micro-Void-Folien zur Herstellung von Tamper Evident-Etiketten.

Im vergangenen Geschäftsjahr eröffnete das Unternehmen in Stuttgart ein Kompetenzzentrum zur Weiterentwicklung der eigenen Software Bluhmware Cockpit. Damit lassen sich Kennzeichnungssysteme mit verschiedenen ERP-Systemen vernetzen und so zentral ansteuern und überwachen. Das Team arbeitet eng mit den Entwicklern von Bluhmware Control im Stammhaus in Rheinbreitbach und dem Markoprint-Entwicklerteam in Lübeck zusammen.

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In der Sparte Drop-on-Demand-Inkjet-Drucker der Markoprint-Baureihe setzt Bluhm Weber neben den bewährten auch neue Druckköpfe ein: Der XAAR-Druckkopf druckt zum Beispiel Texte, Logos und Barcodes bis zu 71 mm hoch in einer Auflösung von 180 dpi. Der X1JET HP Stitch kann auf kleinstem Raum bis zu acht Druckköpfe ansteuern und so Druckbilder von 568 mm  Druckhöhe erzeugen. Mit dem Linx 8900 brachte BluhmWeber im vergangenen Geschäftsjahr einen neuen Continuous-Inkjet-Drucker heraus. Es wurden gerade weitere Geräte der 8900er Familie hinzugefügt, sodass mittlerweile maximal fünf Zeilen auf verschiedene Oberflächen gedruckt werden können. Damit sind die Systeme nicht nur für die Chargen- und MHD-Kennzeichnung besonders geeignet, sondern auch für sehr anspruchsvolle Aufgaben der Produktkennzeichnung. Mit Features wie langen Druckkopfreinigungs- und Wartungsintervallen, Touchscreen und Produktionsdurchsatzanzeige erhöht der Linx 8900 die Produktivzeit und erleichtert dem Bediener die Arbeit.

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