Lebensmittelverpackung

Der VW Bulli als Blechdose für Süßwaren

Der VW-Bulli als Blechdose gefüllt mit Süßwaren. (Foto: Läckerli Huus/Andreas Kopp AG)
Der VW-Bulli als Blechdose gefüllt mit Süßwaren. (Foto: Läckerli Huus/Andreas Kopp AG)

Die plangerechte Verformung stellte bei der Herstellung der Blechdose besonders hohe Ansprüche an die Techniker. Sie erforderte neue Verformensverfahren, um die Form des Buses wirklich ganz getreu wiederzugeben. Das Dach ist abnehmbar und dient als Dosendeckel. Wie das ganze Aussehen des Fahrzeuges, sind auch Räder originalgetreu gestaltet und beweglich. Das Resultat wird viele Fans des Bulli erfreuen. Die Dose ist mit feinsten Spezialitäten aus dem Läckerli Huus gefüllt und ist ab sofort im Handel erhältlich.

Der «Bulli» Kult

Das Dach des Bullis ist abnehmbar und dient als Dosendeckel.
Das Dach des Bullis ist abnehmbar und dient als Dosendeckel.

Der VW-Bus ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte, die schon ihren 65. Geburtstag feierte. Alles fängt mit dem T1 im Jahr 1950 an. Der Wirtschaftsaufschwung erfordert neue logistische Optimierungen. Und da will VW dabei sein.

Die geniale Idee für den Bulli hat schließlich Ben Pon, der niederländische Generalimporteur von Volkswagen. Er zeichnet laut Legende mit wenigen Bleistift-Strichen die Urform des VW-Transporters in sein Notizbuch.

Da der neue Transporter ebenso erschwinglich wie robust sein soll, um sich im harten Alltag der Nachkriegszeit zu beweisen, setzen die VW-Entwickler beim Transporter auf die simple Technik des Bestsellers Käfer. Größter Unterschied ist die selbsttragende Karosserie des neuen Busses.

In den 1960ern und 1970ern begannen die Hippie Trails von Europa in Richtung Osten und Süden. Bunt bemalte und bewohnbar gemachte Bullis waren als Reisefahrzeuge verbreitet, auch in der Hippie-Bewegung der Vereinigten Staaten, dort gingen die Reisen an die Westküste. Noch mehr als der Käfer wurden die Transporter zum Symbol der Bewegung.       

VW war über die Verbreitung des VW-Bus bei den Hippies nicht ganz erfreut. Das Management befürchtete aufgrund dessen einen Imageverlust und einen negativen Einfluss auf die Verkaufszahlen der beiden wichtigsten Produkte des Unternehmens.

Die geläufige Kurzform „Bulli“ war einer von neun Namensvorschlägen für den Wagen. Wie sie zustande kam, ist nicht belegt. Vermutet werden unter anderem eine Wortbildung aus Bus und Lieferwagen oder eine Beschreibung der bulligen Form des Autos.

Über die Firma
Andreas Kopp AG
Ettingen
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