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Wettbewerb

Preisträger des Green Packaging Star Award

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Die Verleihung des Green Packaging Star Award an Pirlo für die kreidebasierte Tube. (Foto: Kompack)
Die Verleihung des Green Packaging Star Award an Pirlo für die kreidebasierte Tube. (Foto: Kompack)

Den ARA Sonderpreis gewann Pirlo Tubes für eine Kreidetube. Die neue Tube, deren Schlüsselfaktor das neue Material ist, besteht aus Kalk und Kunststoff als Bindemittel. Das neue Material lässt sich ebenso wie das herkömmliche Tubenlaminat gut verarbeiten. Nach einer Optimierungsphase von neun Monaten gelangte die Kreidetube zur Marktreife. Das Kreidelaminat lässt sich wie gewohnt bedrucken, heiß prägen und siegeln.

Kategorie Design

  • mo° sound – Porzellanboxverpackung (Designerin: Susanne Lippitsch, Grafik: Thomas Rhyner)

Durch den Verzicht auf spezielle Einlagen, die die zerbrechlichen Lautsprecher (Porzellan) schützen sollen und die, auf das Minimum an ungebleichter Wellpappe, reduzierte Lösung entstand eine ökonomische, umweltfreundliche und doch hochwertige, spezielle Produktverpackung. Die Verpackung besteht aus einem Teil.

Kategorie Produkt

  • Smurfit Kappa Interwell GmbH&CoKG – flexible Buchverpackung

Bereits zum dritten mal konnte Siegi Pühringer den Green Packaging Star Award entgegennhemen. Der mittlerweile penisionierte Wellpappespezialist zeigte mit der Buchverpackung noch einmal sein ganzes Können – er war hier noch maßgeblich an der Entwicklung beteiligt. Die flexible Buchverpackung die sich den Photobüchern und deren Formaten anpaßt überzeugt nicht nur durch Flexibilität sondern auch durch folgende Fakten: 19 % weniger Abfall durch neue Konstruktion, 55 % weniger Reklamationen aufgrund von Beschädigungen, 75 % weniger Transportwege aufgrund von Reklamationen, 75 % CO2 Einsparung, 55 % weniger Materialverbrauch für Reklamationen (Zweitproduktion), 66 % geringere Portokosten für Reklamationen (Nachsendungen) und um 55 % gesenkte Reklamationsbearbeitungszeit.

Kategorie Firmenstrategie/ -philosophie

  • RWA Raiffeisen Ware Austria AG – Die Austria Glasflasche

Die von der RWA gemeinsam mit seinen Partnern den Winzern, dem Weinbauverband und dem Flaschenproduzenten Vetropack gemeinsm entwickelte Flasche besteht aus Leichtglas. Somit können die Weinflaschen – bisher nicht gerade im Fokus der ökologischen Optimierung – einen großen Beitrag zum Carbon Footprint leisten: Die „Stellschrauben“ dazu heißen Gewichtsreduzierung und Regionalität. Somit spart der Transport der Flaschen zu den Händlern, den Winzern, den Verbrauchern und schließlich zu den Verwertern ebenfalls Energie und damit
CO2. Zusätzlich von Vorteil in der Vermarktung ist eine Kennzeichnung, sodass auch der Endkunde sofort versteht, dass die gekaufte leichte Weinflasche aus Österreich stammt und nachhaltig ist.

Kategorie Produktionsprozeß

  • Saropack AG – Neue Folie

Die neu entwickelteSAROFILM Schrumpffolienverpackung wurde mit einer marktüblichen PVC-Dehnfolie verglichen. Im Gegensatz zur herkömmlichen Vergleichsverpackung, die aus PVC hergestellt wird, verwertet Saropack für die Herstellung der SAROFILM-Folie PE als Ausgangsmaterial. In Kombination mit dem Schrumpffolienverfahren wird mit dieser Folie deutlich an
Gesamtgewicht pro Verpackungseinheit eingespart. Gegenüber herkömmlichen PVC-Dehnfolien mit 35.7 kg CO2 pro 1000 Verpackungen für je 6 Äpfel erreicht die Sarofilm Schrumpfverpackung
mit 18.1 kg CO2 pro 1000 Verpackungen eine Reduktion von fast 50 Prozent. Die Analyse zeigt ausserdem eine sehr viel tiefere Ergebnisse in der Umweltbelastung durch SAROFILM-Folien.

Kategorie Save Food

  • Mosburger GmbH – Rexerei Versandbox Verpackung
  • Packit Verpackungen GmbH – Food Mailer
Mosburger
Mosburger

Durch einen Kunden stieß Franz Grünsteidl/Firma Rexerei auf die Firma Mosburger. Dort hatte er rasch den richtigen Ansprechpartner gefunden, der auch auf seine Wünsche einging. Wichtig war dem Unternehmer auch, dass seine hochwertigen in Glas eingerexten Produkte, die mittlerweile auch schon mit einer Sicherheitsetikette (die über den Verschluss auf das Glas geht und beim Öffnen automatisch aufreißt) ausgestattet war, nicht nur sicher verpackt sind. Ebenfalls sollte den Kunden beim Öffnen des Produktes ein positives Erlebnis erwarten.

Kühlung
Kühlung

Zusätzlich gab es noch einen besonderen Wunsch – es sollte die Möglichkeit geben, die Produkte zu kühlen. Mit einem intelligenten Stecksystem wurde der erste Wunsch erfüllt. Beim Öffnen springt einem das Logo der Firma (auf der Oberseite immer aufgedruckt) mehrmals entgegen. Die einzeln arretierten Produkte können dann leicht der Verpackung entnommen werden. Mit einem durchdachten Kammersystem wurde auch eine Kühlung der ganzen Box erreicht. Für die Kühlung kommt ein umweltfreundlicher Akku zum Einsatz. Wichtig war bei der Verpackungslösung auch, dass die Akkus nicht mit dem Produkt selbst in Berührung kommen – es könnte dadurch „anfrieren“ und würde so optisch nicht schön aussehen.

Der Versand für Lebensmittel ist ein sehr stark wachsender Markt. Für viele dieser Lebensmittel ist eine funktionierende Kühlkette notwendig. Derzeit werden für diese Kühlkette sehr oft Verpackungen aus Styropor verwendet. Diese verbrauchen auch als Leergut in der Logistik sehr viel Volumen und sind nicht umweltfreundlich und aus dem Rohstoff Erdöl produziert. Ziel war die Entwicklung einer Versandverpackung aus Karton, bei der die Kühlkette aufrecht gehalten werden kann. Der Karton soll dabei mit dem Altpapier wiederverwertet werden können bzw. falls er doch weggeworfen wird innerhalb von 3 Monaten ohne Rückstände verrotten. Beim verwendeten Material handelt es sich um Wellpappe mit definierten Wellenhöhen. Dadurch ist gewährleistet, dass die Luft in der Welle nicht zirkuliert. Durch eine spezielle Klebung und eine Adaptierung der Klebemaschinen in der Produktion ist es gelungen einen Isolationsring bzw. einen Boden/Deckel mit 8 Wellen zu konstruieren. Das Isolationsverhalten des FoodMailers ist ident wie das einer entsprechenden Styroporbox mit 25mm Wandstärke.

Ausführliche Produktbeschreibungen und Jurybegründungen, sowie mehr Bilder finden Sie bei Kompack.

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