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Wettbewerb

Best Future Machine Award auf der interpack 2017

Auf dem Weg zur intelligenten Fertigung ist es Voraussetzung, dass die gesamte Ausrüstung effizient und nahtlos integriert wird. Das lässt sich viel leichter umsetzen, wenn nur die Lösungen eines Anbieters verwendet werden.
(Foto: Rockwell Automation)
Auf dem Weg zur intelligenten Fertigung ist es Voraussetzung, dass die gesamte Ausrüstung effizient und nahtlos integriert wird. Das lässt sich viel leichter umsetzen, wenn nur die Lösungen eines Anbieters verwendet werden. (Foto: Rockwell Automation)

Teilnahmeberechtigt ist jedes Unternehmen, das auf der interpack 2017 mit einer Maschine vertreten ist, in der Produkte und Lösungen von Rockwell Automation eingesetzt werden. Folgende Maschinenkategorien stehen zur Verfügung:

  • Modulare Maschinen – Flexibilität in Sachen Verpackung & Materialien
  • Intelligente Maschinen  – Sicherheit, Integration, Information, Echtzeit-Diagnose, Betriebseffizienz, Datenrückverfolgung
  • Benutzerfreundlichkeit – Intuitive HMI, schnelle Fehlerbehebung, flexible Produktwechsel
  • Nachhaltigkeit – Reduzierung von Ausschuss, effiziente Energienutzung
  • Nachverfolgbarkeit und Produktsicherheit – Produktsicherheit, Serialisierung, hygienisches Design, Produktnachverfolgung


Urs Marti, Director Industries – EMEA bei Rockwell Automation kommentiert: „Die interpack ist die perfekte Veranstaltung, um Neuheiten vorzustellen. Viele Aussteller nutzen die Messe, um einerseits den Anforderungen der anspruchsvollsten Branche der Welt Rechnung zu tragen, andererseits aber Innovationen und neue Maschinen vorzustellen. Wir als einer der Hauptlieferanten für Maschinenbauer dieses Marktes sind jedes Mal aufs Neue äußerst beeindruckt vom Niveau des technischen Fortschritts. Daher sind wir der Meinung, es ist an der Zeit, diese Leistungen mit einem speziellen Preis für Innovation auszuzeichnen. Bei der letzten interpack waren mehr als 220 Maschinen mit Produkten und Lösungen von Rockwell Automation ausgestattet. Wir gehen davon aus, dass sich diese Zahl 2017 nahezu verdoppeln wird. Alle diese Maschinen sind am Award teilnahmeberechtigt.“

Besuch der Automation Fair in USA winkt

Die Anmeldefrist zur Teilnahme am „Best Future Machine Award“ ist der 31. Oktober 2016. Die Liste der Nominierten wird Ende Dezember 2016 bekannt gegeben. Die Gewinner in jeder Maschinenkategorie werden durch die Jury  gekürt. Anschließend wird ein Gesamtsieger ermittelt. Die Gewinner werden auf einem VIP-Abend von Rockwell Automation bekannt gegeben. Als Preis winkt die kostenfreie Teilnahme einschließlich Flug und Hotel an der Automation Fair, die vom 15. bis 16. November 2017 im George R. Brown Convention Center in Houston (Texas/USA) stattfindet.

Die Jury setzt sich aus Vertretern vier führender internationaler Unternehmen und drei Verbänden zusammen. Zu den Unternehmen gehören Johnson & Johnson, Procter & Gamble, Kimberly Clark und Nestlé. Neben diesen Unternehmen sind die folgenden Verbände vertreten: UCIMA (Italienischer Verpackungsmaschinenverband), GEPPIA (Fachverband der französischen Verpackungs- und Verfahrensindustrie) sowie PMMI ( Verband für Verpackung und Verfahrenstechnik, USA).

Nachgefragt

neue verpackung: Es gibt zahlreiche Verpackungswettbewerbe. Nun veranstaltet Rockwell Automation einen Machine Award auf der interpack. Warum dieser zusätzliche Wettbewerb?
Dominic Molloy: Mit dem Award unterstreichen wir unsere Initiativen im Bereich Smart Manufacturing. Maschinen sind ein wesentlicher Bestandteil beim Aufbau einer nachhaltigen, produktiven und profitablen Fertigungsumgebung. Die interpack ist für Endkunden und OEMs gleichermaßen eine wichtige Veranstaltung. Daher möchten wir Maschinenbauern die Gelegenheit bieten, ihre Innovationen einem breiten Publikum vorzustellen. In diesem spannenden Wettbewerb wollen wir zeigen, welche Fortschritte Maschinenbauer erzielen können, wenn Sie Lösungen von Rockwell Automation integrieren.

neue verpackung: Welchen Einfluss nehmen Markenartikler auf die Auswahl von Steuersystemlösungen?
Dominic Molloy: Endkunden können großen Einfluss haben. Auf dem Weg zur intelligenten Fertigung ist es Voraussetzung, dass die gesamte Ausrüstung effizient und nahtlos integriert wird. Das lässt sich viel leichter umsetzen, wenn nur die Lösungen eines Anbieters verwendet werden. Dann ist nicht nur die Einführung und Integration einfacher, auch die Lebenszykluskosten der Anlage werden maßgeblich reduziert. In jedem Fall muss es den Maschinenbauern möglich sein, mit den Lösungen des Anbieters innovative und kosteneffektive Maschinen bereitzustellen, die auf dem globalen Markt konkurrenzfähig sind. Bei Rockwell Automation ist es unser Ziel, die Bedürfnisse und Anforderungen sowohl von Endkunden als auch von Maschinenbauern zu erfüllen.
Adriano Sala: Der Einfluss der Endkunden auf die Wahl der Automatisierungslösung hat zugenommen und wird in Zukunft noch größer werden. Unserer Erfahrung nach arbeiten Endkunden und Maschinenbauer in diesem Bereich heute sehr erfolgreich zusammen. Vor zehn Jahren nutzten die meisten Unternehmen noch Lösungen von verschiedenen Anbietern in den Anlagen – laut einer 2008 von OMAC durchgeführten Umfrage nutzten 70 Prozent der Befragten Steuerungssysteme von zwei bis sieben verschiedenen Anbietern. Heute entscheiden sich viele für das Gesamtpaket eines Automatisierungsherstellers. Zudem werden kundenspezifische Lösungen immer wichtiger. Woran das liegt? Maschinen sind nicht mehr geschlossene, isolierte Systeme. 2008 waren noch mehr als 60 Prozent der Anlagen nicht ins Unternehmensnetzwerk integriert. Heute dagegen sind sie in die ERP-Systeme integriert und die Produktion ist zunehmend vernetzt.


neue verpackung: Welche Trends sehen Sie aktuell im Verpackungsmaschinenbau und welche Konsequenzen haben diese auf Automatisierungslösungen?
Dominic Molloy: Ich glaube, dass die Bereiche Robotik und Mechatronik präsenter werden. Diese Entwicklung ist für die Industrie von großem Vorteil, da die technischen Errungenschaften hier in Verbindung mit den Fortschritten in der Automatisierung dazu führen, dass wir die Vision der intelligenten Fertigung zum Leben erwecken können. Bei Rockwell Automation bezeichnen wir diesen Prozess als Weg zu einem „Connected Enterprise“.
Adriano Sala: In den letzten zehn Jahren gab es im Verpackungsmaschinenbau wesentliche Veränderungen. Durch die Einführung von vollständig dezentralen Architekturen ist es möglich, die Produktion in Echtzeit zu planen und zu organisieren. Durch umfassende Qualitätskontrollen in den Produktionslinien und die direkte Verarbeitung von Echtzeitdaten werden Verpackungssysteme nachhaltig verbessert. Maschinen können schneller konstruiert und geliefert werden, da wir standardisierte Motion-Control-Systeme verwenden statt einzelner Bauteile. Hier kommen auch neue Visualisierungstechniken für Prototypen zum Einsatz, wodurch die kinematische Konfiguration mit dem Steuerungssystem leichter integriert werden kann. Zudem wird der Kundenservice immer wichtiger. Der Anbieter ist nicht mehr nur für die Installation der Maschine verantwortlich. Vielmehr muss er den reibungslosen Betrieb während des gesamten Lebenszyklus der Maschine gewährleisten. Das Stichwort heißt „Predictive Maintenance“. Darüber sprechen wir bereits seit den 80er Jahren – mit dem Unterschied, dass wir heute durch den Einsatz von neuen Sensor-Systemen endlich eine konsequente Umsetzung beobachten.

Über die Firma
Rockwell Automation GmbH Zweigniederlassung der Rockwell International GmbH
Düsseldorf
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