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Spätburgunder oder Riesling?

Rund 500 badische Winzer zwischen Affental und Kaiserstuhl gehören zur Ortenauer Weinkellerei in Offenburg. Auf gut 450 Hektar Rebfläche werden die verschiedensten Sorten für ein breites Sortiment vom Spätburgunder Rotwein über Riesling, Weißer Burgunder bis zum Sauvignon Blanc angebaut. Als hundertprozentige Tochter der Edeka Südwest werden die Weine hauptsächlich über die regionalen Edeka-Filialen verkauft.

Einheitliches Design: Farbige Etiketten, passend zu den Flaschenetiketten. (Foto: Memjet)
Einheitliches Design: Farbige Etiketten, passend zu den Flaschenetiketten. (Foto: Memjet)



Bei der Vermarktung der Produkte ist den Winzern auch eine schöne Optik wichtig. Lange Zeit trugen die Weinflaschen und die Kartons für die Weinflaschen unterschiedliche Etiketten. Vor allem für die Verpackung standen nur schlecht lesbare Schwarz-Weiß-Etiketten zur Verfügung, die für ein attraktives Erscheinungsbild der Produkte nicht förderlich waren. „Wir waren mit der Qualität nicht zufrieden. Hinzu kam, dass wir diese bei einem Druckdienstleister bestellten und dadurch auf die Lieferung warten mussten“, berichtet Herbert Agradetti, Kellermeister der Ortenauer Weinkellerei GmbH. Dieser Zustand sollte sich ändern und die Etiketten ein schöneres und vor allem einheitliches Design bekommen.

i-Cube-Drucker mit Memjet-Technologie

Die Ortenauer Weinkellerei beschloss, das Drucken der Etiketten für die Kartons selbst in die Hand zu nehmen und in ihre Abfüll- und Verpackungsproduktion zu integrieren. Die Winzer entschieden sich für den i-Cube-3-Drucker von Printing Innovation. Dabei handelt es sich um eine komplett eigenständige Druckerlösung, die über einen 7-Zoll-Farb-Touchscreen mit Android OS einfach gesteuert werden kann. Zur Bedienung ist keine PC-Verbindung notwendig. Bei der Installation wurden alle Etiketten vorangelegt, sodass nur noch individuelle Angaben, wie technische Daten und Alkoholwerte, vor Druckstart eingegeben werden müssen. Die Bedienung des Systems war für die Mitarbeiter der Weinkellerei von Anfang an leicht zu verstehen. Durch die Memjet „Wasserfall“-Druckkopftechnologie druckt der i-Cube die vollfarbigen Etiketten in hoher Qualität mit einer Auflösung von 1.600 dpi und einer schnellen Geschwindigkeit von 150 Millimetern pro Sekunde.


Die Umstellung auf den eigenen Druckbetrieb hat sich für die Ortenauer Weinkellerei insgesamt als kostengünstiger und effizienter erwiesen. Besonders die Ausgaben für Kleinauflagen sind gesunken. Dadurch können auch einzelne, individualisierte Etiketten, beispielsweise für Geburtstage und Hochzeiten, kurzfristig und einfach gedruckt werden. Ein Vorteil, der vor allem die Servicefreundlichkeit gegenüber den Kunden verbessert. Da nun außerdem der Bestellprozess für Etiketten entfällt, wurde der Aufwand reduziert und das Verpacken der Weinflaschen beschleunigt, denn es muss keine Lieferzeit für die Etiketten einkalkuliert werden. Durch die Senkung der Kosten und Steigerung der Effizienz, rechnet Herbert Agradetti damit, dass der Drucker in einem Jahr amortisiert sein wird.

Hochwertiger Look auch für die Verpackung

Jetzt sieht das Etikett auf den Kartons fast genauso aus, wie auf den Flaschen. „Endlich haben wir ein einheitliches Produktdesign: Weinflaschen und Kartons kommen im selben Look daher und sehen beide wertig aus. Auf Verpackungen sind farbige Etiketten in dieser Qualität in unserer Branche noch eine Seltenheit. Darauf haben unsere Kunden und Partner von sich aus sehr positiv reagiert“, freut sich Agradetti. Die Umstellung hat sich für die Ortenauer Weinkellerei gelohnt.    

Der Einsatz von eigenständigen Drucklösungen, wie der i-Cube-Serie von Printing Innovation, erstreckt sich über viele Branchen und verändert Produktionsabläufe. Kim Beswick, General Manager Desktop Systeme bei Memjet, sagt dazu: „Die neue Generation der Drucklösungen ermöglicht es Herstellern, den ganzheitlichen Produktionsprozess selbst in die Hand zu nehmen – ohne Zwischenhändler und mit voller Kontrolle über die Verpackungsproduktion und dafür notwendige Materialien.“

Für Sie entscheidend
Memjets „Wasserfall“-Druckkopf
Das US-amerikanische Unternehmen Memjet hat sich auf die Entwicklung von Druckköpfen für den „Single-Pass“-Tintenstrahldruck spezialisert. Anders als Druckköpfe, die sich hin- und herbewegen, bleibt Memjets patentierter „Wasserfall“-Druckkopf starr – und besprüht das unter ihm durchlaufende Papier über die gesamte Breite hinweg aus über 70.000 Düsen mit bis zu 700 Millionen Tropfen Tinte pro Sekunde. Der Druckkopf ermöglicht das Bedrucken von bis zu 150 mm Papier pro Sekunde (mit Desktop-Labelpressen; Großformat- und Produktionsdrucker erreichen sogar bis zu 300 beziehungsweise 1.400 mm pro Sekunde) in 1.600 dpi und höchster Farbgenauigkeit.

Das vollflächige Bedrucken einer DIN-A4-Seite dauert damit beispielsweise nur noch eine Sekunde – und kostet nur etwa halb so viel wie der Druck auf einem herkömmlichen Gerät mit Toner-Technologie.

Verbesserung der Situation durch Inhouse-Druck
Vorher:

  • schlecht lesbarer Schwarz-Weiß-Druck der Verpackungsetiketten
  • hohe Kosten für individuelle Kleinauflagen
  • längere Wartezeiten auf Etikettenlieferung vom Druckdienstleister


Nachher:

  • farbiger Druck in guter Qualität und einheitliches Design, passend zu den Flaschenetiketten
  • flexibler und kostengünstiger Druck von kleinen Sonderauflagen
  • integrierte Produktion: Etiketten können nach Bedarf sofort gedruckt und aufgeklebt werden
Über die Firma
Printing Innovation AG
Herisau
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