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Gedenken an Fritz Landmann als Förderer der Wellpappenindustrie

Fritz Landmann, am 26.2.1912 geboren, wirkt mit seinem Vermächtnis bis in die Gegenwart und hält den Gedanken des Wissenstransfers und der Aus- und Weiterbildung junger Menschen aufrecht. (Foto. Fritz Landmann Stiftung)
Fritz Landmann, am 26.2.1912 geboren, wirkt mit seinem Vermächtnis bis in die Gegenwart und hält den Gedanken des Wissenstransfers und der Aus- und Weiterbildung junger Menschen aufrecht. (Foto. Fritz Landmann Stiftung)

Der am 16. Februar 1912 geborene Unternehmer, Sohn von Wilhelm Landmann, führte die spätere Panther-Gruppe von 1945 bis 1968 und bereitete den Weg für die erfolgreiche Entwicklung der heutigen Panther Packaging. Bis in die Gegenwart ist die Unternehmensgruppe eng mit den Werten und Zielsetzungen von Fritz Landmann verbunden: Seit der weitsichtige Geschäftsmann einen Teil seines Vermögens (im Jahr 1974) in die nach ihm benannte Stiftung einbrachte, fühlt sich jede Nachfolgegeneration des Familienunternehmens dem Vermächtnis Fritz Landmanns verpflichtet.

Die Fritz-Landmann-Stiftung

Die Aufgabe der Stiftung besteht von Anbeginn in der Förderung von Aus- und Weiterbildung in der papierherstellenden und papierverarbeitenden Industrie. Für diese Zwecke hat die Fritz-Landmann-Stiftung bis heute mehr als 11 Mio. Euro gespendet. Zu den geförderten Institutionen zählen die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig, das Papierzentrum Gernsbach, die Beuth Hochschule für Technik, die WAK in Elmshorn, das Altenburger P2V Zentrum, um nur einige zu nennen. Die Mittel fließen in Projekte, die Fachwissen und praktische Fähigkeiten in Berufsbildern wie Packmitteltechnologen oder Papiertechnologen vermitteln. Im Verlauf der Stiftungstätigkeit entstanden außerdem zwei Internate bei überbetrieblichen Ausbildungseinrichtungen im Norden und im Süden Deutschlands, die zum landesweiten Know-how-Transfer in der Papier- und Verpackungsindustrie beitragen. Diese Aktivitäten, die zum Beispiel durch die Finanzierung von Laboreinrichtungen unterstützt werden, kommen der gesamten Papier- und Verpackungsbranche zugute.

Generationenübergreifend wirkt das Vermächtnis des Unternehmers auch über den gegenwärtigen Zeitpunkt hinaus: Die für Fritz Landmann kennzeichnende Fürsorglichkeit gegenüber den Mitarbeitern (und deren Familien) des Unternehmens und seine Zukunftsgerichtetheit veranlasste ihn, die Fritz Landmann Unterstützungskasse (ebenfalls aus dem Privatvermögen des Mäzens finanziert) zu gründen. Bis heute zahlt sie Zusatz- oder Witwenrenten an Pensionäre aus, die zu Lebzeiten des Stifters mindestens 15 Jahre im Unternehmen beschäftigt waren. Über 180 Personen zählt der Kreis ehemaliger Mitarbeiter, die in den Genuss dieser Leistungen kamen und kommen, die sich aktuell schon auf etwa 18 Mio. Euro belaufen.

Der vor 105 Jahren geborene Wegbereiter der heutigen Panther-Gruppe hat mit seinen weitsichtigen und sowohl die Branche wie vor allem junge Menschen fördernden Entscheidungen großen Vorbildcharakter für die ihm nachgefolgten Generationen.

Über die Firma
Panther Packaging GmbH & Co. KG
Tornesch
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