Geschäftsbericht

Wachstum der BASF: Umsatz und Ergebnis im 4. Quartal deutlich über Vorjahresquartal

Dr. Kurt Bock, 58. Vorsitzender des Vorstands, Betriebswirt, 26 Jahre BASF. Legal, Taxes, Insurance & Intellectual Property, Strategic Planning & Controlling, Communications & Government Relations, Global Executive Human Resources, Investor Relations, Compliance.  

Abdruck honorarfrei. Copyright by BASF.

Dr. Kurt Bock, 58. Chairman of the Board of Executive Directors, Business economist, with BASF for 26 years. Legal, Taxes, Insurance & Intellectual Property, Strategic Planning & Controlling, Communications & Government Relations, Global Executive Human Resources, Investor Relations, Compliance.

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Dr. Kurt Bock, 58. Vorsitzender des Vorstands, Betriebswirt, 26 Jahre BASF. Legal, Taxes, Insurance & Intellectual Property, Strategic Planning & Controlling, Communications & Government Relations, Global Executive Human Resources, Investor Relations, Compliance. Abdruck honorarfrei. Copyright by BASF. Dr. Kurt Bock, 58. Chairman of the Board of Executive Directors, Business economist, with BASF for 26 years. Legal, Taxes, Insurance & Intellectual Property, Strategic Planning & Controlling, Communications & Government Relations, Global Executive Human Resources, Investor Relations, Compliance. Print free of charge. Copyright by BASF.

„Im Laufe des Jahres ist es uns gelungen, das Wachstum der BASF zu steigern. Wir erhöhten die Verkaufsmengen von Quartal zu Quartal. Insbesondere in Asien haben wir den Absatz im Chemiegeschäft kontinuierlich gesteigert. Damit zahlen sich die hohen Investitionen der vergangenen Jahre in Forschung und Entwicklung sowie in neue Produktionskapazitäten aus“, sagte Dr. Kurt Bock, Vorstandsvorsitzender der BASF SE, bei der Bilanzpressekonferenz in Ludwigshafen.

Im 4. Quartal lag der Umsatz bei 14,8 Mrd. Euro und damit sieben Prozent über dem Wert des Vorjahresquartals, vor allem aufgrund höherer Mengen. Die Verkaufsmengen der BASF-Gruppe sowie im Chemiegeschäft, das die Segmente Chemicals, Performance Products und Functional Materials & Solutions umfasst, sind im Schlussquartal um sechs Prozent gewachsen. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen ist um 157 Mio. Euro auf 1,2 Mrd. Euro gestiegen. Deutlich höhere Ergebnisse bei Chemicals, Functional Materials & Solutions sowie Oil & Gas konnten niedrigere Ergebnisse bei Agricultural Solutions und Sonstige mehr als kompensieren.

Umsatz 2016 auf 57,6 Mrd. Euro gesunken

Im Gesamtjahr 2016 nahm der Umsatz der BASF-Gruppe um 18 Prozent auf 57,6 Mrd. Euro ab. Maßgeblich hierfür war vor allem die Devestition des Gashandels- und Gasspeichergeschäfts im Rahmen des Ende September 2015 erfolgten Tauschs von Vermögenswerten mit Gazprom. Dieses Geschäft hatte 2015 mit 10,1 Mrd. Euro zum Umsatz beigetragen. Insgesamt minderten Portfolioveränderungen den Umsatz um 15 Prozent. Zudem führten niedrigere Rohstoffpreise zu rückläufigen Verkaufspreisen (- 4%). Im Jahresverlauf konnte der Absatz jedoch kontinuierlich gesteigert werden. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Mengen 2016 um zwei Prozent, im Chemiegeschäft um vier Prozent. Währungseffekte wirkten sich leicht umsatzmindernd aus (-1 %).

Das EBIT vor Sondereinflüssen lag mit 6,3 Mrd. Euro um 430 Mio. Euro unter dem Wert des Vorjahres. Hierfür war der Rückgang um rund 850 Mio. Euro im Segment Oil & Gas ausschlaggebend, der im Wesentlichen aus gefallenen Preisen sowie der Devestition des Gashandels- und Gasspeichergeschäfts resultierte. Die an Gazprom abgegebenen Aktivitäten hatten 2015 mit rund 260 Mio. Euro zum EBIT vor Sondereinflüssen beigetragen. Im Segment Agricultural Solutions lag das EBIT vor Sondereinflüssen auf dem Niveau des Vorjahres. Im Chemiegeschäft erzielte BASF aufgrund der stark verbesserten Beiträge von Performance Products sowie Functional Materials & Solutions eine deutliche Ergebnissteigerung. Der Jahresüberschuss nach Anteilen anderer Gesellschafter betrug 4,1 Milliarden € nach 4,0 Milliarden € im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie stieg von 4,34 € auf 4,42 €.

Ausblick für das Jahr 2017

Bezogen auf weitere Akquisitionen hielt sich Bock auf Nachfrage während der Bilanzpressekonferenz bedeckt: Der Maßstab sei auch 2017 weniger die Größe der Akqusition,  da Geld am Markt zu günstigen Bedingungen erhältlich sei. Vielmehr habe man genau den technologischen und strategischen Nutzen im Auge, damit Synergien wirklich produktiv genutzt werden können. Er bezeichnete in diesem Zusammenhang die Akquistion von Chemetall als beispielhaft - auch für die Zukunft.

Zum weiteren Wachstum der BASF sagte Bock: „Wir sind verhalten optimistisch für 2017. Wir wollen weiter wachsen, wozu alle Segmente beitragen sollen. Wichtiger ist: Unser Ergebnis soll wieder ansteigen, auch im Öl-und-Gas-Geschäft. Die Weltwirtschaft wird 2017 voraussichtlich etwa so schnell wachsen wie im Jahr 2016. Angesichts erheblicher politischer Unsicherheiten wird die Volatilität weiter hoch bleiben.“Diese Aussage beruht auf verschiedenen Annahmen: Eine deutliche Abschwächung des Wachstums in der Europäischen Union wird erwartet. Für die USA wird derzeit von einer leichten Wachstumsbelebung ausgegangen. In China wird sich das Wachstum voraussichtlich weiter abschwächen. Es wird angenommen, dass die Rezessionen in Brasilien und Russland enden.

 

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