Home News News Vetropack-Gruppe steigert 2016 Nettoerlöse um acht Prozent

Glasverpackungen

Vetropack-Gruppe steigert 2016 Nettoerlöse um acht Prozent

Die Vetropack-Gruppe konnte im ersten Halbjahr 2016 den Umsatz deutlich steigern. (Foto: Vetropack)
Die Vetropack-Gruppe konnte im ersten Halbjahr 2016 den Umsatz deutlich steigern. (Foto: Vetropack)

Die Vetropack-Gruppe erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016 Nettoerlöse aus Lieferungen und Leistungen von CHF 601,7 Mio. (2015: CHF 557,0 Mio.). Sie setzte insgesamt 4,87 Mrd. Stück Verpackungsglas ab, das sind 4,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt entfielen auf die Inlandmärkte, zu denen neu auch Italien gehört, 56,5 Prozent des Stückverkaufs und auf die Exportmärkte 43,5 Prozent.

Das konsolidierte EBIT der Unternehmensgruppe betrug CHF 49,3 Mio. (2015: 50,3 Mio.). Für den leichten Rückgang waren die turnusmässigen Reparaturen der Schmelzwannen in der Schweiz, Österreich und der Ukraine verantwortlich. Die EBIT-Marge erreichte 8,2 Prozent (2015: 9,0 Prozent).

Der Konzerngewinn stieg marginal auf CHF 42,6 Mio. (2015: CHF 42,1 Mio.). Der Cash Flow blieb mit CHF 105,1 Mio. nahezu stabil (2015: CHF 103,7 Mio.) Die Cash Flow-Marge betrug 17,5 Prozent (2015: 18,6 Prozent). Die Nettoliquidität erreichte CHF 16,9 Mio. (2015: 11,2 Mio.).

Mehr Investitionen

Die Vetropack-Gruppe investierte 2016 insgesamt CHF 95,8 Mio. (2015: CHF 65,0 Mio.). Schwerpunkte bildeten die Modernisierungen der Schmelzwannen und Produktionsanlagen in Österreich und in der Ukraine, die Reparatur des Gewölbes der Schmelzwanne in der Schweiz, der Ausbau der Scherbenaufbereitungsanlage in Tschechien sowie das neue, gruppenweite Ausbildungszentrum für Produkt­ionspezialisten am österreichischen Standort in Pöchlarn. Zum Ende des Berichtsjahrs beschäftigte die Unternehmensgruppe 3243 Mitarbeiter.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017

In den Ländern, in denen die Vetropack-Gruppe tätig ist, zeichnet sich ein moderates Wirtschaftswachstum ab. In der Ukraine – das zeigen einzelne Indikatoren – dürfte die lang erwartete wirtschaftliche Stabilisierung einsetzen. Ob dieser positive Trend bereits im Geschäftsjahr 2017 zu einer Nachfragesteigerung führt, bleibt bis auf Weiteres offen. Fest steht jedoch, dass die Preise weiter unter Druck bleiben. Positiv auf den Geschäftserfolg dürfte sich jedoch auswirken, dass die Unternehmensgruppe 2017 keine umfassenden Modernisierungsprogramme umzusetzen hat. Deshalb wird von einer leichten Steigerung der Nettoerlöse und der Wertschöpfung ausgegangen.  Zur Vetropack-Gruppe gehören Tochtergesellschaften in der Schweiz, in Österreich, Tschechien, in der Slowakei, in Kroatien, in der Ukraine und in Italien.

Über die Firma
Vetropack Holding AG
Bülach
Newsletter

Das Neueste von
neue verpackung direkt in Ihren Posteingang!