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Geschäftsbericht

Krones setzt 2016 profitablen Wachstumskurs fort

Nach einem profitablen Jahr 2016 will Krones auch 2017 um vier Prozent wachsen. (Foto: Krones)
Nach einem profitablen Jahr 2016 will Krones auch 2017 um vier Prozent wachsen. (Foto: Krones)

Der Umsatz von Krones erhöhte sich 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 6,9 Prozent von 3.173,5 Mio. Euro auf 3.391,3 Mio. Euro. Bereinigt um Zukäufe lag das Umsatzwachstum bei 4,2 Prozent. Damit hat Krones das Wachstumsziel von 3 Prozent für 2016 leicht übertroffen. Neben dem umfangreichen Produkt- und Serviceangebot unterstützte hauptsächlich die gute internationale Präsenz das Unternehmenswachstum. So legte beispielsweise der Umsatz in der für Krones wichtigen Wachstumsregion Mittlerer Osten/Afrika sowie in Nord- und Mittelamerika überproportional zu.

Der Auftragseingang erhöhte sich 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 7,9 Prozent auf 3.441,3 Mio. Euro. Dieser Anstieg ist zum Teil akquisitionsbedingt. Bereinigt um Zukäufe lag das Auftragseingangswachstum bei 5,2 Prozent. Prozentual am stärksten stieg der Wert der Bestellungen in Nordamerika und Osteuropa/GUS. Zum 31. Dezember 2016 lag der Auftragsbestand des Unternehmens mit 1,14 Mrd. Euro um 4,6 Prozent über dem Vorjahreswert von 1,09 Mrd. Euro.

Krones behauptet sich auf wettbewerbsintensiven Märkten

Trotz starken Wettbewerbs hat Krones 2016 das Ergebnis weiter gesteigert. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) legte gegenüber 2015 um 6,4 Prozent von 223,3 Mio. Euro auf 237,6 Mio. Euro zu. Die EBT-Marge blieb im Vergleich zum Vorjahr unverändert bei 7,0 Prozent. Damit hat Krones das EBT-Margenziel für 2016 erreicht. Von den Marktpreisen erhielt das Unternehmen wie erwartet keine Unterstützung.  Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich 2016 um 8,2 Prozent von 156,3 Mio. Euro im Vorjahr auf 169,1 Mio. Euro. Das Ergebnis je Aktie kletterte auf 5,40 Euro (Vorjahr: 4,98 Euro).

Alle drei Unternehmenssegmente sind 2016 profitabel gewachsen. Das Kernsegment „Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung“ erwirtschaftete 2016 ein Ergebnis vor Steuern von 229,6 Mio. Euro (Vorjahr: 220,5 Mio. Euro).

Die EBT-Marge legte leicht von 8,1 Prozent im Vorjahr auf 8,2 Prozent zu. Von minus 2,1 Mio. Euro im Vorjahr auf plus 1,5 Mio. Euro verbesserte sich das Ergebnis vor Steuern des Segments „Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik“. Die EBT-Marge blieb mit 0,3 Prozent leicht unter der Prognose von rund 1 Prozent. Das Ergebnis vor Steuern im kleinsten Segment „Maschinen und Anlagen für die Compact Class“ legte 2016 bei einer EBT-Marge von 5,2 Prozent (Vorjahr: 4,5 Prozent) von 4,9 Mio. Euro im Vorjahr auf 6,4 Mio. Euro zu.

Mit den genannten Zahlen bestätigt Krones die am 2. März 2017 veröffentlichten Vorabzahlen. Wesentliche Änderungen gab es im Verlauf der Wirtschaftsprüfungstätigkeiten nicht.

Positive Stimmung für 2017

Auf Basis der derzeitigen gesamtwirtschaftlichen Aussichten und der Entwicklung der für Krones relevanten Märkte strebt das Unternehmen für 2017 ein Umsatzwachstum von vier Prozent an. Das Ergebnis soll im laufenden Jahr bei einer stabilen EBT-Marge von 7,0 Prozent weiter steigen. Die Prognose 2017 für die neue Zielgröße, das Working Capital im Verhältnis zum Umsatz, beträgt 27 %. Diese Kennzahl ersetzt den ROCE als Zielgröße. In den genannten Prognosen für 2017 sind mögliche Akquisitionen nicht berücksichtigt. 

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