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Schumacher Packaging erreicht erstmals mehr als 500 Mio. Euro Jahresumsatz

Das 2014 neu errichtete Werk in Greven ging bereits ein Jahr früher als geplant in den Vollbetrieb. (Foto: Schumacher Packaging)
Das 2014 neu errichtete Werk in Greven ging bereits ein Jahr früher als geplant in den Vollbetrieb. (Foto: Schumacher Packaging)

Björn Schumacher, Geschäftsführer der Schumacher Packaging Gruppe, nennt den Erfolg des neu errichteten Werks in Greven am Flughafen Münster/Osnabrück als einen Faktor für die positive Umsatzentwicklung: „Unser Wellpappe-Werk in Greven hat 2014 die Produktion aufgenommen, und wir waren dort schon im zweiten Halbjahr 2016 im dreischichtigen Vollbetrieb – ein Jahr früher als ursprünglich geplant.“ Entsprechend wird derzeit mit einer Investitionssumme von 30 Mio. Euro die Kapazität im Werk Greven nahezu verdoppelt. „Diesen Ausbau wollen wir im dritten Quartal 2017 abschließen“, berichtet Schumacher. Mit dem Werk Greven deckt der Verpackungsspezialist nicht zuletzt den Bedarf von Kunden in Nordwestdeutschland und im Benelux-Raum ab.

Anhaltender Boom im E-Commerce

Auch ein unverändert hohes Wachstum in der E-Commerce-Branche hat die Nachfrage nach den Verpackungsprodukten von Schumacher Packaging weiter beflügelt. Das Spektrum für Onlinehändler reicht von Versandverpackungen aller Größen bis hin zu Verpackungen mit speziellen Eigenschaften, etwa mit Adhäsionsverschlüssen, Aufreißfäden oder individueller Bedruckung. Durch solche optimierten E-Commerce-Verpackungen bietet Schumacher Packaging dem Versender besondere Mehrwerte. Auch den Umsatz im Bereich der Obst-, Gemüse- und Lebensmittelverpackungen hat die Gruppe gerade in Deutschland massiv ausweiten können.

Digitaldruck für individualisierte Verpackungen

Björn Schumacher, Geschäftsführer Schumacher Packaging (Foto: Schumacher Packaging)
Björn Schumacher, Geschäftsführer Schumacher Packaging (Foto: Schumacher Packaging)

„In Sachen Digitaldruck werden wir in diesem Jahr eine neue Evolutionsstufe erreichen“, erklärt Björn Schumacher. „Wir haben unsere Aktivitäten in dieser Richtung nochmals verstärkt und werden sehr bald über drei hochmoderne Digitaldruckmaschinen mit noch umfassenderen Fähigkeiten verfügen. Nicht zuletzt für E-Commerce-Anbieter eröffnen wir mit dem Digitaldruck ganz neue Möglichkeiten, ihre Verpackungen zu individualisieren.“ Getreu dem Motto: Bedrucken statt Labeln. Für Onlinehändler wird es durch den Digitaldruck sogar denkbar, ihre Verpackungen als Werbeflächen zu vermarkten.

Myszków: Kauf einer weiteren Papierfabrik in Polen

Nach der Übernahme einer Papierfabrik in Grudziądz im Jahr 2010, hat die Schumacher Packaging Gruppe 2016 erneut eine komplette Papierfabrik in Polen gekauft. „Die Akquisition der Papierfabrik in Myszków ist ein weiterer Meilenstein für unsere zukünftige Entwicklung“, kommentiert Schumacher, „denn wir werden dadurch unsere eigene Rohstoffversorgung sichern. Dies macht uns als Gruppe sehr viel unabhängiger“, betont er. „Und letztlich bewahrt es auch unsere Kunden vor den Folgen der Preisschwankungen, denen der Verpackungsrohstoff Papier unterliegt.“ Schumacher Packaging wird in die Übernahme und Umrüstung der Fabrik von Zeitungs- auf Wellpappenpapiere bis 2019 über 90 Millionen Euro investieren. Rund 130 Mitarbeiter werden auf dem 28 Hektar großen Gelände dann jährlich 250.000 bis 300.000 Tonnen hochqualitativen Testliner und Wellenstoff erzeugen.

Transport-Innovationen aus Papier

Als Produktivitäts- und Technologieführer steht Schumacher Packaging für hohe Technik-,Qualitäts- und Service-Standards; hier eine der modernen Inliner- bzw. Flexo-Folder-Gluer-Anlagen. (Foto: Schumacher Packaging)
Als Produktivitäts- und Technologieführer steht Schumacher Packaging für hohe Technik-,Qualitäts- und Service-Standards; hier eine der modernen Inliner- bzw. Flexo-Folder-Gluer-Anlagen. (Foto: Schumacher Packaging)

Schumacher Packaging hat 2016 mit Cargo Protop, einem Abdeckrahmen für Transportpaletten, das erste Produkt aus einem breiten Spektrum an neuen Transportmodulen vorgestellt, die alle auf der exklusiven Materialinnovation Cargo Profil basieren. Das neue Cargo Profil ist ein stabiles und umweltfreundliches Hohlprofil aus gewickeltem Wellpappen-Rohpapier. Dieses Jahr soll Cargo Propal vorgestellt werden – eine Transportpalette, die ebenfalls aus Cargo Profil gefertigt ist und ganz aus Wellpappen-Rohpapier besteht. Obwohl die Cargo Propal Papierpalette ebenso belastbar und stabil ist wie übliche Holzpaletten, wiegt sie nur 7 kg.

Firmeninfo: Schumacher Packaging

Die Schumacher Packaging Gruppe mit Stammsitz im bayrischen Ebersdorf bei Coburg sieht sich als Experte für maßgeschneiderte Verpackungslösungen aus Well- und Vollpappe. Schon seit Jahren zählt sich das inhabergeführte mittelständische Unternehmen zu den Produktivitäts- und Technologieführern der Verpackungsbranche. Ein wichtiger strategischer Vorteil ist es, dass Schumacher Packaging eine breite europäische Marktpräsenz mit einheitlich hohen Technik-, Qualitäts- und Service-Standards an allen Standorten verbindet. Das umfassende Produktspektrum deckt die Verpackungsbedürfnisse verschiedener Branchen ab und reicht von Transport-, Automaten- und Verkaufsverpackungen über Faltschachteln und Trays bis hin zu Präsent-Verpackungen und Displays. Schumacher Packaging entwickelt und fertigt zudem kundenspezifische, schlüsselfertige Verpackungslösungen und bietet als Full-Service-Lieferant umfangreiche Serviceleistungen für alle Stufen der Supply Chain. Seit seiner Gründung im Jahr 1948 ist das Unternehmen in Ebersdorf in der Nähe von Coburg angesiedelt. Weitere deutsche Produktionsstandorte von Schumacher Packaging befinden sich in Bielefeld, Forchheim, Greven, Hauenstein, Schwarzenberg und Sonneberg. Fünf weitere Betriebsstätten liegen in Polen: jeweils eine in Bydgoszcz und Grudziądz sowie zwei in Breslau, und in Myszków hat die Gruppe 2016 eine komplette Papierfabrik übernommen. Zudem unterhält Schumacher Packaging einen Produktionsstandort im niederländischen Breda. Im Geschäftsjahr 2016 erwirtschaftete Schumacher Packaging einen Jahresumsatz von 527 Mio. Euro. Die Mitarbeiterzahl der Gruppe beträgt derzeit rund 3.000.

Über die Firma
Schumacher Packaging
Ebersdorf
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