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Herma wächst und erreicht geplantes Umsatzplus

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Die HERMA Geschäftsführer Sven Schneller (rechts) und Dr. Thomas Baumgärtner freuen sich über neue Rekordmarken im Geschäftsjahr 2016. „Wichtig ist aber auch: Wir wachsen in allen drei Geschäftsbereichen sehr solide und aus eigener Kraft.“ (Bild: Herma)
Die HERMA Geschäftsführer Sven Schneller (rechts) und Dr. Thomas Baumgärtner freuen sich über neue Rekordmarken im Geschäftsjahr 2016. „Wichtig ist aber auch: Wir wachsen in allen drei Geschäftsbereichen sehr solide und aus eigener Kraft.“ (Bild: Herma)

Herma setzt seinen Wachstumskurs unbeirrt fort und erreichte im Geschäftsjahr 2016 erneut eine Rekordmarke beim Umsatz: Das auf Selbstklebetechnik spezialisierte Unternehmen konnte in der Gruppe um 5,6 Prozent zulegen auf jetzt 321,5 Mio. Euro gegenüber 304,5 Mio. Euro im Vorjahr.

„Damit haben wir die Planungen praktisch punktgenau realisiert“, sagten die Herma Geschäftsführer Sven Schneller und Dr. Thomas Baumgärtner bei der Vorlage der Zahlen. „Das ist umso erfreulicher, als wir die Brexit-Entscheidung und den damit verbundenen Absturz des britischen Pfunds komplett kompensieren konnten.“

Brexit-Auswirkungen durch Nachfrage aus dem Inland ausgeglichen

Großbritannien ist insbesondere für die Bereiche Haftmaterial und Etikettiermaschinen traditionell ein bedeutender Markt für Herma. Ausgleichen konnte Herma die wechselkurs- und nachfragebedingten Rückgänge dort unter anderem durch einen deutlichen Wachstumsschub im Inland. Hier betrug der Umsatz 127,2 Mio. Euro – ein deutliches Plus von 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Aber auch die Erlöse im Ausland stiegen in Summe um 4,9 Prozent auf jetzt 194,3 Mio. Euro. Der Exportanteil lag 2016 bei 60,4 Prozent und damit geringfügig unter dem Vorjahr (60,9 Prozent).

Die Zahl der Mitarbeiter stieg leicht, von 945 im Vorjahr auf jetzt 966. Für die beiden Geschäftsführer ebenso wichtig wie neue Rekordmarken: „Wir wachsen in allen Geschäftsbereichen sehr solide und aus eigener Kraft, so dass wir auch ergebnisseitig das Niveau des Vorjahres halten konnten.“ Für 2017 plant das Unternehmen ein Umsatzplus von rund drei Prozent, wobei die Geschäftsführer vor allem aus Deutschland und dem Euroraum entscheidende Wachstumsimpulse erwarten.

Bauaktivitäten planmäßig ab Herbst 2017

So ungefähr könnte die neue Fertigung der HERMA Etikettiermaschinen in Filderstadt aussehen, die planmäßig Ende 2018 in Betrieb genommen wird. Rechts im Anschnitt zu erkennen: das bestehende HERMA Werksgelände.
(Foto: BFK Architekten, Stuttgart)
So ungefähr könnte die neue Fertigung der HERMA Etikettiermaschinen in Filderstadt aussehen, die planmäßig Ende 2018 in Betrieb genommen wird. Rechts im Anschnitt zu erkennen: das bestehende HERMA Werksgelände. (Foto: BFK Architekten, Stuttgart)

2017 werde darüber hinaus ganz im Zeichen der Bauaktivitäten auf dem 80.000 m2 großen, neuen Unternehmensgelände in Filderstadt stehen. Genau gegenüber dem bestehenden Hauptsitz, wird Herma im laufenden und kommenden Geschäftsjahr rund 100 Mio. Euro investieren. Geplant sind ein weiteres komplettes Beschichtungswerk für Haftmaterial und ein neues Werk für Etikettiermaschinen. „Die für den Neubau notwendigen Abrissarbeiten sind inzwischen nahezu abgeschlossen“, berichteten Schneller und Dr. Baumgärtner. Die Baugenehmigung werde in Kürze erwartet. Baubeginn ist für den Herbst vorgesehen. „Wir liegen bislang sehr gut im Zeitplan“, so die beiden Geschäftsführer.

Umsatzrekorde in allen drei Bereichen

Von den neuen Kapazitäten profitieren wird ab 2019 vor allem auch der Geschäftsbereich Haftmaterial, der sich seit Jahren auf einem besonders starken Wachstumskurs befindet. Trotz erheblicher Belastungen durch den Brexit-Entscheid wuchs dieser Geschäftsbereich dank hocheffizienter Fertigungstechnologien und innovativer Produkte zum wiederholten Male stärker als der Markt: Der Anstieg auf 192,8 Mio. Euro bedeutete 2016 ein Umsatzplus von 5,2 Prozent.

Auch der Geschäftsbereich Etiketten, der in einem bereits stark entwickelten Markt und Produktsegment aktiv ist, konnte um 2,8 Prozent auf jetzt 81,6 Mio. Euro zulegen. Impulse gingen in erster Linie von Produkten für den Schul- und Bürobedarf sowie von wachsender Nachfrage nach Logistik-Etiketten aus. In beiden Fällen resultierte der Zuwachs auch aus einer fortgesetzten Internationalisierung der Aktivitäten.

Der Geschäftsbereich Etikettiermaschinen steigerte die Stückzahl der ausgelieferten Etikettierer von 3.000 auf rund 3.400 – so viel wie noch nie zuvor. Für die Entwicklung des Umsatzes in Euro wirkte aber auch hier der Pfund-Kurs dämpfend, so dass ein Plus von 2,2 Prozent erzielt wurde. Der Umsatz von 42,8 Mio. Euro bedeutete auch für diesen Geschäftsbereich einen Rekord.

Über die Firma
Herma GmbH
Filderstadt
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